Kommunionkinder wollen Jesus mit in ihr Boot nehmen


Taufversprechen wurde erneuert - Erstkommuniknaten stellten sich der Gemeinde vor

 
 
Der Tag ihrer Erstkommunion rückt immer näher und immer mehr sind die 16 Kinder, die am 21. Mai in Rimbach zum ersten Mal an den Tisch des Herrn treten werden in die Feiern der Pfarrgemeinde eingebunden. Am vergangenen Sonntag stellten sie sich beim Gottesdienst den Gottesdienstbesuchern vor und erneuerten auch das Taufversprechen. Unter welchem Motto die diesjährige Erstkommunion stehen wird, das machte ein Boot deutlich, das vor dem Altar aufgestellt war. Die Kinder wollen Jesus mit in ihr Boot nehmen um die Stürme des Lebens zu meistern.
   In sogenannten Weggottesdiensten bereiten sich die Kommunionkinder schon seit einigen Monaten auf den Tag ihrer Erstkommunion vor. Immer öfter sind sie seitdem auch in die Gottesdienstfeiern eingebunden. Am vergangenen Sonntag machten sie einen weiteren großen Schritt hin auf ihren großen Tag, wenn sie zum ersten Mal den Leib des Herrn empfangen dürfen. Das diese Messfeier zum fünften Fastensonntag unter einem besonderen Zeichen stehen würde, das erkannten die Kirchenbesucher schon daran, dass vor dem Altar ein Segelboot aufgestellt war.
   In der Einleitung zum Gottesdienst ging Pfarrer Karl-Heinz Seidl zunächst auf den fünften Fastensonntag, auch Passionssonntag genannt, ein. Die Kollekte an diesem Wochenenden erklärte er, gehe an Misereor, die Hilfsorganisation die sich um benachteiligte Menschen auf der Erde annimmt um ihnen bessere Lebensmöglichkeiten zu bieten. Die Fastenaktion 2017 von Misereor stehe unter dem Motto „Die Welt ist voller guter Ideen, lass sie wachsen“. Heuer werden die Menschen in Burkina Faso in den Mittelpunkt der Aktion gerückt, die am Rande der Sahelzone ideenreich und mit neuen Methoden höhere Einkommen erwirtschaften und damit die Ernährung und Versorgung für sich und ihre Familien sicherstellen. Die Erde, so Pfarrer Seidl, sei ein großes Boot und wir alle sitzen in diesem Boot mit Jesus Christus.
   Nachdem Kinder das Kyrie vorgetragen hatten, hörte die versammelte Gemeinde im Evangelium die Geschichte von Lazarus, den Jesus von den Toten erweckt hatte und dessen Schwester Martha die bedeutsamen Worte sprach: „Ja Herr ich glaube dass du der Messias bist, der Sohn Gottes der in die Welt kommen soll“. Gerade der Evangelist Johannes berichtet öfter darüber, dass Frauen in der Heilsgeschichte mit eingebunden sind. Auch in der Osterbotschaft wird es wieder zu hören sein, dass Frauen es sind, die als Erste die Auferstehung erfahren. Frauen sind somit auch erste Christuszeuginnen und legen uns den Glauben ans Herz. Seit unserer Taufe sitzen wir mit Jesus in einem Boot denn er hat uns zu sich geholt. Der Glauben komme nicht aus heiterem Himmel, sondern sei das Ergebnis einer langen Reihe von Glaubensbekenntnissen über Generationen hinweg bis in unsere Zeit. Die Glaubensweitergabe sei eine große Verpflichtung für alle Christen, gerade auch in einer Zeit wo Viele sich vom Glauben abwenden und meinen auch so zurecht zu kommen.
Um so mehr sei das diesjährige Motto der Erstkommunion „Gottes Nähe spüren – Mit Jesus in einem Boot“ von großer Bedeutung. Das vor dem Altar aufgestellte Segelboot auf dem die Taufkerzen der Kommunionkinder aufgestellt waren, machte das Motto deutlich sichtbar. 
Dann stellten sich die 16 Kommunionkinder der Gemeinde vor, nannten ihre Namen und welche Hobbys sie haben, oder auch was sie besonders gerne essen. Kleine Fähnchen mit ihren Fotos wurden dabei an den Mast des Bootes gehängt. Nachdem die Kinder vor den Altar getreten waren und die Taufkerzen entzündet waren, erneuerten sie das Taufversprechen das bei ihrer Taufe die Eltern gegeben hatten und durch sie selber gesprochen wurde. Anschließend erhielten sie kleine Kreuzchen  mit ihren Namen überreicht, die sie dann auch zur Erstkommunion tragen werden. Auch die Fürbitten wurden dann von den Kindern vorgetragen. 
  Gerade auch in der bevorstehenden Osterzeit werden die Kinder mit in das Geschehen von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu einbezogen sein.
 
Bericht vom 05.04.2017
 

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