Kapellenjubiläum mit Maiandacht gefeiert


Vor 55 Jahren entstand die Schermann-Kapelle am Schafhof - Bau wurde im Krieg ausgelobt

 
 
Im Rahmen einer Maiandacht feierte am vergangenen Samstag eine große Anzahl von Marienverehrern in Rimbach, Ortsteil Schafhof, das 55jährige Bestehen der 
Schermann-Kapelle. Der Bau dieser kleinen Kapelle geht auf ein Gelöbnis zurück. Josef Hofmann aus Schafhof, genannt Schermann, gelobte im Krieg in Todesangst den Bau einer Kapelle aus, wenn er wieder in die Heimat zurückkehren dürfe. Zwar verwundet, kehrte Josef Hofmann nachdem er auch in russischer Gefangenschaft war, wieder nach Hause zurück zum Schafhof. In Dankbarkeit erinnerte er sich an das Gelöbnis, das er in Todesangst gemacht hatte und errichtete zusammen mit seinen  beiden Schwiegersöhnen Alois und Karl Pscheidt die Kapelle nahe seines Anwesens. 
Seit dieser Zeit wird die Kapelle durch die gepflegt und betreut. Regelmäßig werden auch Maiandachten gefeiert. Gerne empfängt man dazu auch Gruppen, wie den Frauenbund, sowie Kommunion- und Firmkinder zu Andachten.
Nachdem die Kapelle nun seit 55 Jahren besteht, wurde dieses Jubiläum am vergangenen Samstag mit einer besonderen Maiandacht begangen. Pfarrer Karl-Heinz Seidl  hielt die Andacht und musikalisch wurde sie von den Nussberg-Singers, eine junge Musikgruppe die aus Ministranten aus Schönau hervorging, mitgestaltet. Auch konnte Pfarrer Chrobak aus Schönau zu dieser Andacht begrüßt werden. Die Beziehung zur Expositur Schönau, Pfarrei Viechtach, besteht durch Adalbert Schötz, der dort als Organist tätig ist.
Nach der Andacht bedankten sich die Nachkommen des Kapellenbegründers, die Familie Heitzer bei Pfarrer Seidl für die würdevolle Feier, sowie den Nussberg-Singers für die schöne musikalische Umrahmung der Andacht. Ebenso galt der Dank allen treuen Maindachtbesuchern, die seit Jahrzehnten immer zur Schermann-Kapelle kommen. Anschließend waren alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
 
Bericht vom 31.05.2017
 

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