Blasiussegen für die Gläubigen


 
 
Der 3. Februar ist der Gedenktag des hl. Blasius, an dem traditionell in den Kirchen der Blasiussegen gespendet wird. So war es auch am Samstag beim Vorabendgottesdienst in Rimbach der Fall. Der hl. Blasius, so erzählte Pfarrer Karl-Heinz Seidl, lebte zu Beginn des vierten Jahrhunderts  in Sebaste, war Arzt und wurde zum Bischof geweiht. Seine Amtszeit fiel in die Zeit der Christenverfolgung durch Kaiser Diokletian. Während er mit anderen Christen im Kerker war, so berichtet die Legende, soll er einen jungen Mann durch Gebet vor dem Ersticken an einer Fischgräte bewahrt haben. Von dieser Legende leitet sich der Brauch des Blasiussegens ab. Blasius wurde im Jahre 316 nach grausamen Martern enthauptet und wird als einer der 14 Nothelfer verehrt.
Der hl. Blasius hat den Menschen sicherlich nahe gebracht, dass er durch Gottes Hilfe dem Jungen helfen konnte. Dies dürfe aber nicht dazu führen nicht zum Arzt zu gehen, sondern Gott wirkt durch Menschen für die Menschen und so sei auch ein Arzt ein Werkzeug Gottes. 
Nachdem Pfarrer Seidl die gekreuzten Kerzen gesegnet hatte, konnten die Gläubigen den Blasiussegen empfangen, bei dem der Priester die Kerzen vor den Hals hielt und Gott um Schutz vor Halskrankheiten und allem Bösen bat. 
 
 
 
Bericht vom 06.02.2018

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