Erntedankfest ist Anlass zu Danken und Teilen


Schulkinder und Kindergarten wirkten beim Dankgottesdienst mit - Großer Erntealtar in der Pfarrkirche

 
 
Auch in der Pfarrei Rimbach wurde am vergangenen Sonntag das Erntedankfest mit einem Dankgottesdienst für alles was gewachsen ist begangen. Pfarrer Peter wies bei der Feier aber auch darauf hin, dass man angesichts einer guten Ernte nicht vergessen dürfe, dass es Menschen gibt, denen oft das Nötigste zum Leben fehlt. Deshalb gehöre zum Danken auch das Teilen mit denen, die es nicht so gut haben. Zum Erntedankgottesdienst, für den in der Kirche ein reichhaltiger Erntealtar zusammengestellt wurde, trugen auch Schulkinder und die Kinder aus dem Kindergarten bei.
   Größer als sonst bei den Sonntagsgottesdiensten üblich war am vergangenen Sonntag die Zahl der Kirchenbesucher und das hatte seinen Grund darin, dass einerseits das Erntedankfest gefeiert wurde und zweitens dass beim Gottesdienst die Kinder aus dem  Kindergarten und Schulkinder mitwirkten. Mit einem Erntedanklied das die Kindergartenkinder, auf dem Keyboard begleitet von der Praktikantin Laura, fröhlich sangen, wurde der Gottesdienst eröffnet. Pfarrer Peter Chettaniyil hieß die Mitfeiernden willkommen und besonders die Kinder, die Erntekörbchen mit in die Kirche gebracht haben. Schon der überaus üppige Erntealtar sei ein Zeichen dafür, dass wir auch in diesem Jahr wieder Grund zum Danken haben,  für das was gewachsen ist. Aber nicht nur für Obst, Gemüse und Feldfrüchte, sondern auch viele andere Dinge wie z.B. Gesundheit oder schöne Ferien und ganz besonders sollen wir Gott für das tägliche Brot dankbar sein, so der Pfarrer. Bei all den Gaben, die wir oft sogar im Überfluss haben, sollen wir aber auch die Menschen nicht vergessen, die oft nicht einmal das Nötigste zum Leben haben. Deshalb gehöre zum Danken auch das Teilen, zu dem wir als Christen bereit sein sollen. Gott gibt uns all diese guten Gaben und dafür danken wir ihm.
   Mit der Geschichte vom Apfelbaum, die von Schulkindern vorgetragen wurde, wurde verdeutlicht, dass viele Faktoren mitspielen müssen, damit aus einer Blüte im Laufe des Sommers auch eine Frucht entstehen kann. Gerade darauf, dass Sonne, Wind und Regen wichtig sind damit etwas wachsen könne, habe der Mensch keinen Einfluss. So müssen wir Gott danken, dass er dies alles so geregelt hat und uns die Erde, Nahrung und Kraft gibt. Dieser Dank kam dann auch in einem Lied der Kindergartenkinder noch zum Ausdruck, als sie sangen  „Gottes Liebe ist so wunderbar“.
Dankbar sein sollen wir aber nicht nur an diesem einen Tag im Jahr, so Pfarrer Peter, sondern wir haben jeden Tag für so viele gute Gaben Anlass Gott zu danken.
 
 
 
Bericht vom 10.10.2018
 

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