Mit der Palmweihe die Karwoche eröffnet


 
 
Mit dem Palmsonntag beginnt für die Christen die heilige Woche, oder auch Karwoche.
Traditionell werden an diesem Tag die Palmzweige gesegnet, die das Jahr über in den Wohnungen vorwiegend an den Kreuzen aufbewahrt werden.  Mit fröhlichem Gesang der Kindergartenkinder wurde die Feier in Rimbach  am Palmsonntag vor dem Pfarrheim eröffnet und das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem verkündet.  Dass Jesus dabei auf einem Esel ritt, habe eine besondere Bedeutung, denn der Esel war damals bei den Juden das Königstier. Jesus ist also als König in Jerusalem eingezogen und auch die spätere Inschrift „INRI“ auf dem Kreuz deutet darauf hin dass er ein König sei, so erklärte Pfarrer Johann Tauer den Gläubigen, die sich zur Feier des Palmsonntag versammelt hatten. Mit dem Palmsonntag biege man sozusagen auf die Zielgerade der Fastenzeit ein, denn Ostern stehe unmittelbar bevor. 
 Nachdem die Palmzweige und Palmgerten gesegnet waren zogen die Gläubigen singend in die Kirche, wo die hl. Messe gefeiert wurde und dabei auch die Leidensgeschichte vom Evangelisten Lukas vorgetragen wurde. Im Lukasevangelium wird auch die Zusage Jesu an den einen der zwei Schächer, die mit Jesus gekreuzigt wurden, geschildert: „Heute noch wird du mit mir im Paradies sein“. Zum Ende des Gottesdienstes lud Pfarrer Tauer ein, die Kar- und Ostertage, die an das Leiden und Sterben Jesu, die Grabesruhe und seine Auferstehung erinnern, mitzufeiern. 
 
 
Bericht vom 16.04.2019
 

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