Firmlinge bekannten sich zu Jesus Christus


Beim Gottesdienst wurde das Glaubensbekenntnis erneuert - Am Freitag ist Firmung in Rimbach

 
 
Nachdem sich die Firmlinge schon seit einigen Monaten in Gruppenstunden und Aktionen auf den Firmtag vorbereitet haben, wurde beim Gottesdienst am vergangenen Sonntag ein weiterer Schritt hin auf die Firmung getan. Beim Gottesdienst erneuerten die Firmlinge vor der Gemeinde das Taufversprechen und bekannten sich damit zu Jesus Christus und dass sie Christen sind. Pfarrer Karl-Heinz Seidl ging im Laufe des Gottesdienstes auf die Bedeutung der Firmung ein.
Am kommenden Freitag wird Generalabt Thomas Handgrätinger aus dem Kloster Windberg den jungen Christen das Sakrament der Firmung spenden.
   Für 24 junge Christen aus der Pfarrei Rimbach ist am kommenden Freitag ein großer Tag in ihrem jungen Glaubensleben. An diesem Tag werden sie nämlich, zusammen mit 16 Firmlingen aus Grafenwiesen und fünf Firmlingen aus Zenching das Sakrament der Firmung empfangen. Beim Gottesdienst am vergangenen Sonntag taten sie mit der Erneuerung des Taufversprechens einen weiteren Schritt hin auf den Firmtag. Wie schon bei mehreren Gottesdiensten in den vergangenen Monaten während der Firmvorbereitung, waren sie auch am Sonntag wieder mit eingebunden in die Messfeier und trugen das Schuldbekenntnis und die Fürbitten vor. 
  Die Frage, was das Wort Firmung bedeutet, stellte Pfarrer Karl-Heinz Seidl zu Beginn des Gottesdienstes an die Firmlinge, die an diesem Tag in den ersten Bankreihen vor dem Altar Platz genommen hatten. Und sie beantworteten diese Frage, dass Firmung Stärkung bedeutet. Die Stärkung komme durch den Heiligen Geist, den der Firmspender bei der Firmung auf jeden Einzelnen herabruft. Durch die Firmung sollen die jungen Menschen besonders auch im Glauben gestärkt werden, damit sie sich für Christus und seine Kirche begeistern. Das erfordert aber auch, dass sie sich öffnen und den Geist Gottes in ihre Herzen und Seelen eindringen lassen.
   Bei der Predigt ging Pfarrer Seidl auf das Evangelium ein, in dem berichtet wurde, wie Jesus seine Jünger fragte für wen die Menschen, und für wen die Jünger ihn halten. Die Jünger hatten in Jesus den Messias erkannt, den Gesalbten Gottes. Auch als Jesus von seinem Leiden und Tod, aber auch von der Auferstehung sprach, blieben die Jünger bei ihm, wenngleich sie seine Reden zu dieser Zeit noch nicht verstanden. Wer sich selbst verleugnet und bereit ist, Mühen und Kreuz zu tragen, der folgt Christus nach und durch Taufe und Firmung werden wir selbst zu Gesalbten, wie auch Christus der Gesalbte Gottes ist und somit sind wir eins mit Christus. Wie schon bei der Taufe, so werden die jungen Christen auch bei der Firmung mit Chrisam gesalbt. Die Salbung war schon seit jeher ein Zeichen bei der Intronisation von Königen. Als Gesalbte seien wir berufen, den Frieden weiter zutragen. Gefirmt werden könne allerdings nur, wer getauft ist und wer sich der Zugehörigkeit zu Christus bewusst ist. Dies brachten die jungen Christen dann auch zum Ausdruck, als sie vor der versammelten Gemeinde das Taufversprechen erneuerten. Im Rahmen der Fürbitten wurde dann von einigen Firmlingen der Ablauf der Firmung und die damit verbundenen Zeichen erklärt.
  Zum Ende des Gottesdienstes wies Pfarrer Seidl noch auf die noch in dieser Woche anstehenden Vorbereitungen für die Firmung hin. So auf die Beichte der Firmlinge nach dem Schülergottesdienst, sowie die Stellprobe am Donnerstag um 16.30 Uhr in der Pfarrkirche mit anschließender Singprobe für den Firmgottesdienst. Zur Firmung mitgebracht werden muss die Firmkarte, die sie bei der Beichte erhalten, legte Pfarrer Seidl den Firmlingen ans Herz. 
  Am Freitag,  24. Juni, dem Fest Johannes des Täufers, findet dann in der Pfarrkirche in Rimbach der Firmgottesdienst statt. Firmspender ist Generalabt Thomas Handgrätinger OPraem aus dem Kloster Windberg. Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr. Die Kollekte bei der Firmung ist als Opfer für die Christen in der Diaspora gedacht. Nach  dem Gottesdienst findet im Pfarrheim ein Stehempfang im Pfarrheim und ein Fototermin mit dem Firmspender statt. Die Pfarrangehörigen sind zur Mitfeier des Firmgottesdienstes eingeladen und zugleich werden sie gebeten, die Firmlinge mit ihrem Gebet zu begleiten.
 
Bericht vom 22.06.2016
 

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