Frauenbund hielt Maiandacht bei der Neuberger-Kapelle


Der Wonnemonat Mai wird gerade in Bayern auch der Marienmonat genannt. Für viele Gläubige gehören dabei die Maiandachten zum festen Ausdruck ihrer Frömmigkeit und des Vertrauens auf die Gottesmutter. Nicht nur in Kirchen, sondern besonders auch bei Kapellen werden dazu Maiandachten abgehalten. Auch der Frauenbund Rimbach hatte sich Ende Mai dazu eine Kapelle in der Pfarrei ausgesucht, um dort eine Maiandacht zu gestalten, nämlich die Neuberger-Kapelle in  Thürnhofen. Die Familie Neuberger hatte diese Kapelle, von der sich ein herrlicher Blick über den Bayerischen Wald bietet, erst in den letzten Jahren errichtet und Franziska Neuberger, schon lange Mitglied im Frauenbund hatte die Bitte geäußert, ob nicht in Thürnhofen eine Maiandacht abgehalten werden könnte. Dieser Bitte wurde gerne entsprochen und so machte sich eine große Schar von Frauen von Rimbach aus auf den Weg nach Thürnhofen. Auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl nahm an dieser abendlichen Wanderung, bei der zeitweise auch gebetet wurde, teil. Der Einladung zur Feier dieser Marienandacht waren aber nicht nur Mitglieder des Frauenbundes gefolgt, sondern auch weitere Marienverehrer aus der Umgebung und so kam eine beachtliche Zahl von Gläubigen zusammen, die sich an diesem herrlichen Maienabend um die Kapelle versammelten um das Marienlob zu singen und zu beten. Chorleiterin Julia Häring mit einer kleinen Gruppe Sängerinnen und Sängern aus dem Rimbacher Kirchenchor gestalteten die Maiandacht gesanglich mit, aber auch die Mitfeiernden konnten in die bekannten Marienlieder mit einstimmen. Nachdem Pfarrer Seidl das Segensgebet gesprochen und den Segen erteilt hatte, dankte die Vorsitzende des Frauenbundes allen Mitfeiernden und allen Mitgestaltenden und auch der Familie Neuberger für die Einladung nach Thürnhofen zu dieser Maiandacht. Dank sagte sie auch Pfarrer Seidl und Pater Paul Gnalian, der sich nach dem Gottesdienst in Rimbach, ebenfalls noch zur Maiandacht in Thürnhofen einfand.
Die Familie Neuberger dankte dem Frauenbund und allen Mitfeiernden dafür, daß sie nach Thürnhofen gekommen waren und lud zu einem geselligen Beisammesnein mit Brotzeit ein, die von vielen auch gerne angenommen wurde.

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