FB Rimbach beging Jahrtag mit Gottesdienst und Jahreshauptversammlung


Predigt zum Jahresthema - Rückblick auf große Aktivität - Tschernobyl-Hilfe wird unterstützt

Eindrucksvoll war auch in diesem Jahr der Tätigkeitsbericht des Frauenbundes Rimbach, der anläßlich der Jahreshauptversammlung gegeben wurde. Neben den vielen Aktivitäten im vergangenen Jahr zeigte sich der FB auch wieder spendenfreundlich und unterstützte mehrere Objekte. Vorausgegangen war der Jahreshauptversammlung der Gottesdienst zum Jahrtag, bei dem der verstorbenen Mitglieder gedacht wurde. Pfarrer Karl-Heinz Seidl ging dabei in seiner Predigt auf das Jahresthema „Einander in den Blick nehmen“ ein. Auch für die nächsten Monate stehen bereits wieder eine Reihe von Terminen fest. Unter anderem wird der Rimbacher Frauenbund auch die Aktion Tschernobyl-Hilfe unterstützen für die vor allem um Kinderkleidung gebeten wird.
   Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche begann am vergangenen Donnerstag die Jahrtagsfeier beim Frauenbund Rimbach. Mit Gebeten wurde dabei der verstorbenen Mitglieder gedacht. Pfarrer Karl-Heinz Seidl ging in der Predigt auf das Jahresthema „Einander in den Blick nehmen“ ein und sprach dabei besonders das Verhältnis zwischen den Generationen an. Dabei verwies er darauf, daß sowohl bei der Jugend als auch bei der älteren Generation Sehnsüchte aber auch Ängste bestehen und daß diese mit gegenseitigem Verständnis und einem aufeinander Zugehen bewältigt werden sollten. Die Messfeier wurde vom Kirchenchor mitgestaltet.
   Nach dem Gottesdienst fand im Pfarrheim die die Jahreshauptversammlung statt. Die Vorsitzende Gitta Volkner bedauerte bei ihrer Begrüßung, daß nicht alle Frauen, die so zahlreich  den Gottesdienst besucht hatten, auch zur Versammlung gekommen waren. Wie schon beim Gottesdienst wurde dann nochmals der in den vergangenen 27 Jahren, seit Bestehen des Zweigvereins verstorbenen Mitglieder gedacht. Im zurückliegenden Jahr war Anna Nemmer verstorben. Ihnen allen wurde nochmals ein Gebet gewidmet.
Schriftführerin Christa Berzl gab anschließend einen sehr ausführlichen Jahresbericht und erinnerte chronologisch an alle Veranstaltungen und Aktivitäten des zurückliegenden Jahres. Zu den alljährlich wiederkehrenden Aktivitäten zählten Kreuzweg und Maiandachten, der Weltgebetstag, der Oktoberrrosenkranz, das Verzieren von Osterkerzen und das Kräuterbuschen-Binden zum Fest Maria Himmelfahrt. Im Jahresprogramm waren auch  gesundheitsbezogene Vorträge  über Schüssler-Salze und  Aromatherapie, sowie Kochabende über Partysalate und Vorspeisen. Auch eine Modenschau, ein Grillabend, die Adventsfeier und ein geselliger Abend  wurden veranstaltet. Die Schriftführerin erinnerte auch an die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession, die Anbetungsstunden am Gründonnerstag und Karsamstag, einen Abendspaziergang in Furth im Wald, sowie an Vortragsabende über das Jahresthema und einen sehr gelungenen Märchenabend mit der früheren Bezirksvorsitzenden Frau Clases. Der Jahresausflug führte 2007 nach Eichstädt.  In der Adventszeit wurde auch wieder das Frauentragen und ein Plätzchenverkauf organisiert. Die Vorstandschaft habe sich zu acht Sitzungen getroffen und dabei die organisatorischen Maßnahmen für die einzelnen Aktivitäten geplant. Mit einem Todesfall aber auch einer Neuaufnahme sei die Zahl der Mitglieder konstant geblieben und beträgt zur Zeit 146 Frauen, so Christa Berzl zum Abschluß ihres Berichtes.
    Einen Einblick in die Vereinsfinanzen bekamen die Mitglieder im Bericht der Kassenführerin Annette Pielmeier, die Einnahmen und Ausgaben offen legte. Dabei verwies sei auf Beiträge und Spenden und die Einnahmen aus dem Plätzchenverkauf von ca. 900 Euro. Wie schon seit vielen Jahren zeigte sich der Frauenbund aber auch wieder Spendenfreundlich. So wurde mit 200 Euro das Haus des Lebens in Straubing unterstützt, 500 Euro wurden für Hilfe von Noma-Erkrankten gespendet und 198,90 Euro aus der Kollekte zum Weltgebetstag wurden für das betreffende Projekt weitergeleitet. Die Kasse war von Lotte Mühlbauer und Brigitte Volkner geprüft und für in Ordnung befunden worden, die der Kassenführerin eine tadellose Kassenführung bestätigten.
   Einige Erläuterungen zum Mitgliedsbeitrag gab anschließend Gitta Volkner. Dabei verwies sie darauf, daß von den 20 Euro Jahresbeitrag nur ein kleiner Teil des Mitgliedsbeitrages, nämlich 3,80 Euro beim Zweigverein verbleiben, während 12,20 Euro an den Landesverband und 4,00 Euro an den Diözesanverband abgeführt werden müssen.  Daraus werde auch die FB-Zeitschrift „Engagiert“ und Versicherungen, sowie Referenten finanziert. Ohne zusätzliche Einnahmen aus Aktionen könnten die anfallenden Ausgaben für die Vereinsarbeit nicht bewältigt werden, betonte die Vorsitzende. Mit einem Dank an die gesamte Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit und an alle, die das Jahr über die Arbeit unterstützen und zu den Veranstaltungen kommen schloß sie ihren Rückblick ab.  Als neues Mitglied konnte sie dann Sonja Brandl in den Zweigverein aufnehmen. Dazu überreichte sie das Vereinsabzeichen an das Neumitglied.
   Daß für die nächsten Monate bereits wieder eine Reihe von Terminen geplant sind, zeigte die Vorsitzende in ihrer Vorschau auf. Wie bereits mehrere Zweigvereine im Bezirk will auch der Frauenbund Rimbach die Aktion „Tschernobyl-Hilfe“ unterstützen. Diese Aktion unterstützt vor allem Waisenhäuser und Kliniken. Dazu werden gut erhaltene Baby- und Kinderkleidung, Bettwäsche, Hygiene- und Pflegemittel, aber auch Geldspenden benötigt. Die Spenden werden am Freitag, 22. Februar nach dem Kreuzweg im Pfarrheim entgegen genommen.
Weitere Termine sind am 7. März der Weltgebetstag  im Pfarrheim, am 12. März das Verzieren von Kerzen für die Osternacht, und am 15. und 16. März der Verkauf dieser Kerzen. Am Gründonnerstag und Karsamstag sind die Frauen auch wieder zu Gebetsandachten eingeladen und am 16. April wird  Frau Scheidler über die Bedeutung von Milchprodukten bei einem Kochabend informieren.  Geplant sind weiter auch Maiandachten, ein Grillabend und das Binden von Kräuterbuschen. Der Jahresausflug findet am 11. Juni statt und führt nach Weiden, wo das Programm von der geschätzen Referentin Frau Scheidler zusammengestellt wird. Mit einem geselligen Beisammensein bei dem es als Fastenspeise Eintopf gab, endete die Jahrtagsfeier.



Bericht vom 18.02.2008

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