Trag´n ma im Advent aa Liacht in d´Welt


Frauenbund gestaltete besinnliche Adventfeier - Lieder und staade Gitarrenklänge

 
 
„Kaum schau i auf d`Uhr is scho Herbst“ diesen Satz von Maxl Graf  stellte Maria Schmidt an den Beginn der Adventfeier des Rimbacher Frauenbundes, nachdem sie die Anwesenden Mitglieder begrüßt und ihre Freude über den guten Besuch zum Ausdruck gebracht hatte. Ihr besonderer Gruß galt den beiden Geistlichen, Pfarrer Karl-Heinz Seidl und Pfarrer Peter Chettaniyil, sowie den Frauen aus dem Kirchenchor unter Leitung von Julia Häring und Lotte Mühlbauer mit ihrer Kinder-Gitarrengruppe, die die Feier mit Liedern und staaden Klängen umrahmten.
  Mit dem Lied „Trag´n ma im Advent aa Liacht in d´Welt, wern ma staad und still“ lud der Frauenchor dann gleichsam alle Anwesenden ein, die Zeit des Advents zu nutzen, sich vorzubereiten auf das nahe Weihnachtsfest. Der Advent, die Zeit der Sehnsucht brauche Raum um wirken zu können und dieser Raum solle geschaffen werden, wenn man sein Inneres aufräumt um Platz für das Ankommen des Gottessohnes zu schaffen. Die Frage was Weihnachten für den Einzelnen bedeutet kenne viele Antworten, so wurde in den Texten, die von den Mitgliedern der 
FB-Vorstandschaft vorgetragen wurden deutlich. Für die einen ist es eine Geburtstagsfeier, bei anderen steht das Familienfest im Mittelpunkt, wieder andere sehen darin einen romantischen Event, oder auch das Fest der Liebe. Advent soll aber insbesondere die Sehnsucht auf das Ankommen Gottes vertiefen, der uns in Jesus an Weihnachten neu geboren wird.  Meditatives Gitarrenspiel der Kindergruppe begleitete immer wieder die Texte, so auch die Geschichte vom einem Mann der erfahren hatte dass Gott zu ihm kommen will. Um sein Haus einladend zu gestalten wollte er alles sauber aufräumen und bekam dabei einen Helfer. Als alles für den Besuch  bereit war, stellte sich der Mann die Frage, warum Gott nicht komme, da gab ihm sein Helfer zur Antwort, dass er selber es sei und ihm geholfen habe aufzuräumen. So will auch uns Gott  helfen unsere Rumpelkammer auszumisten wenn wir ihn darum bitten. „O komm o komm Immanuel“ war ein weiteres Lied das der Chor sang, dem die Geschichte vom „Goldenen Schlüssel“ folgte. Der Advent sei der Schlüssel zum Leben, damit die Herzen der Menschen für Gott aufgeschlossen werden. „Sei ein Licht in der Welt“, dieses Lied und die folgenden Texte machten deutlich, dass jeder für andere ein Licht sein kann.  Die Welt würde dadurch wärmer und menschenfreundlicher. Zu den Fürbitten, die dann vorgetragen wurden entzündeten Frauen an der Kerze mit dem Friedenslicht, das die Ministranten am dritten Advent aus Regensburg geholt hatten, weitere Kerzen und stellten diese dann auf allen Tischen im Raum auf, wodurch sich das Licht immer weiter verbreitete.  Mit einer Geschichte über drei Zedern im Libanon  wurde der besinnliche Teil dann abgeschlossen. Aus dem Holz der ersten Zeder wurde ein Stall und eine Krippe gebaut, aus dem Holz der zweiten wurde ein Tisch gefertigt an dem später ein Abendmahl gefeiert wurde und aus dem Holz der dritten Zeder wurde ein Kreuz gezimmert an dem ein Mann gekreuzigt wurde. Letztendlich haben die drei Bäume, wenn auch auf unterschiedliche Weise, alle beigetragen dass Gottes Sohn zum Messias und Erlöser werden konnte. Weil Gott im Advent auf uns zukommt  hat unser Leben Sinn.
 Bevor mit einem gemeinsamen Essen und geselligem Beisammensein die Feier ausklang, dankte Maria Schmidt noch für die vielen Plätzchenspenden, die dann für einen guten Zweck verkauft werden konnten und gab einen kurzen Ausblick auf das Programm der kommenden Monate. Für den Januar sei ein Wohlfühlabend in Vorbereitung und auch ein kreativer Abend bei dem getöpfert wird ist geplant. Eventuell wird wieder ein Kochabend und ein medizinischer Vortrag ins Programm aufgenommen und auch beim Pfarrfasching wird mitgewirkt. Im kommenden Jahr wird es auch wieder einen Ausflug und eventuell auch eine Theater- oder Musicalfahrt geben. Wie alle Jahre werden auch Maiandacht, Kreuzweg, Kerzen basteln  und Kräuterbuschenbinden im Programm stehen. 
 
 
Bericht vom 19.12.2016
 

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