Frauenbund beging den Weltgebetstag mit Gottesdienst aus Surinam


Fast 50 Frauen kamen ins Pfarrheim - Kirchenchor trug mit Gesängen wesentlich zur Feier bei

 
 
Der diesjährige Gottesdienst zum Weltgebetstag, der am vergangenen Freitag im Pfarrheim in Rimbach durch den Frauenbund abgehalten wurde, kam aus Surinam. Wohl nur Wenigen ist dieses Land bekannt und so wurde die Feier, zu der fast 50 Frauen der Einladung gefolgt waren, mit Fragen und Antworten über dieses kleine Land eröffnet. Dabei erfuhren die Mitbetenden, dass Surinam ein kleiner Staat auf dem südamerikanischen Kontinent mit nur ca. 
540 000 Einwohnern ist und an Brasilien, Guyana und Französisch Guyana angrenzt. Ein großer Teil des Landes ist von tropischem Regenwald bedeckt, dessen Bestand jedoch durch Rodung gefährdet ist. Die Ausbeutung von Rohstoffen, z.B. Goldgewinnung sei für die Umwelt gefährlich, da vielfach Quecksilber eingesetzt wird , das Wasser und Boden vergiftet. So gibt es durchaus auch  Probleme in diesem vielfältigen Land, für deren Lösung sich die Frauen stark machen.
  Das Motto der Texte und Lieder zum diesjährigen Weltgebetstag war: „Gottes Schöpfung ist sehr gut“. Wie schon seit vielen Jahren, bedeutete es auch heuer wieder, dass im Laufe der Feier Informationen über das Land und dessen Bewohner gegeben wurden, und durch Texte,  die von der Vorstandschaft vorgetragen wurden, verschiedene Frauen  aus Surinam „zu Wort kamen“, die über ihre Lebenssituation berichteten. Die Bevölkerung Surinams, das über 300 Jahre eine Kolonie der Niederlande war, ist sehr vielfältig und gemischt,  denn neben den Ureinwohnern leben  Menschen aus vielen verschiedenen Ethnien in diesem kleinsten Land Südamerikas und wie das Land selbst, sehr vielfältig sind und doch ein Miteinander besteht. 
  In einem großen Gebetskreis hatten sich die Frauen versammelt in dessen Mitte neben dem Titelbild des heurigen Weltgebetstages auch verschiedene Gegenstände ausgelegt waren, die einen Bezug zu Surinam darstellten. Die Texte des Gottesdienstes bezogen sich dann auf die Schöpfungsgeschichte aus dem Buch Genesis und immer wieder kam dabei zum Ausdruck, wie wunderbar Gottes Schöpfung sei.  
  Einen maßgeblichen Anteil an der ansprechenden Feier hatten die Frauen aus dem Kirchenchor, die in den vergangenen Wochen zusätzliche Chorproben auf sich genommen, und  mit Chorleiterin Julia Häring alle Lieder die im Textheft vorgesehen waren, eingelernt hatten. So kam auch in den sehr schönen Liedtexten, nicht zuletzt aber auch in den eingehenden Melodien der Lobpreis auf Gottes Schöpfung zum Ausdruck.  Die Kollekte des Weltgebetstages wird für Projekte in Surinam eingesetzt, die die Situation der Frauen dort verbessern sollen. 
  Zum Ende des Gottesdienstes dankte Maria Schmidt den Frauen für den zahlreichen Besuch und besonders den Sängerinnen aus dem Kirchenchor und der Chorleiterin für ihre zusätzliche Probenarbeit, die sich gelohnt habe, da die Gesänge sehr schön waren. Der  große Applaus brachte zum Ausdruck, dass Maria Schmidt  mit ihrem Dank  den Mitfeiernden aus dem Herzen sprach.
  Mit fruchtigen Getränken und Gebäck das mit exotischen Früchten zubereitet wurde, konnte im anschließenden unterhaltsamen Teil des Abends noch ein  weiterer Bezug zu Surinam hergestellt werden.
 
 
Bericht vom 05.03.2018
 

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