Frauenbundausflug in die nördliche Oberpfalz brachte viele Eindrücke


Basaltkegel Parkstein und Puppenmuseum waren Ziele - Roswitha Scheidler spielte Reiseleiterin -

Zu einem Abstecher in die Erdgeschichte und in die jüngere Vergangenheit wurde der diesjährige Frauenbundausflug in die nördliche Oberpfalz. Der schönste Basaltkegel Europas und das Puppenmuseum in Hagenmühle waren nämlich die Reiseziele. Bei der Fahrt spielte eine alte Bekannte beim Rimbacher Frauenbund, Roswitha Scheidler, die schon zahlreiche Kochvorträge in Rimbach hielt, Reiseleiterin und führte die Rimbacher Frauen durch ihre nähere Heimat.
   Mit guter Laune im Reisegepäck startete der Rimbacher Frauenbund in der vergangenen Woche zu seinem Jahresausflug, der in die nördliche Oberpfalz führte. Bei Weiden stieg Roswitha Scheidler, eine in Rimbach bestens bekannte Referentin für Kochvorführungen in den Perlingerbus zu, um den ganzen Tag Reiseführerin zu spielen. Das erste Ziel war dann  Parkstein,  mit dem großen Basaltkegel, der als schönster  Europas bezeichnet wird.  Dort informierte eine Führerin vom Bayerisch-böhmischen Geopark  über die Entstehung dieser einzigartigen Landschaft in der Mitte Europas. Jahrmillionen haben ein Mosaik unterschiedlichster geologischer Formationen, vielfältige Gesteine und abwechslungsreiche Landschaftsbilder geschaffen. Die Nahtstelle zwischen zwei Urkontinenten und im Kreuzungsfeld der großen Verwerfung der Fränkischen Linie mit dem jungen Grabenbruch des Egerrifts  schufen einzigartige Naturwunder. Auf dem Parkstein befindet sich auch eine kleine Kirche, die vor der Weiterfahrt besucht wurde.  Vorbei am früheren Bohrturm der kontinentalen Tiefenbohrung bei Windischeschenbach führte die Fahrt zur Wallfahrtkirche auf dem Fahrenberg, nach deren Besichtigung dort auch die Mittagspause eingelegt wurde. 
Das nächste Ziel war das Puppenmuseum in Hagenmühle im Zottbachtal. Über 300 Puppen, vom Biedermeier bis zur Neuzeit und zahlreiche Modelle aus verschiedensten Themen, wie Puppenstuben, Puppenküchen, Puppengeschirr, Kaufläden, Bauernhöfe, Karusselle und Stofftiere zeigten Tradition und Handwerkskunst von anno dazumal.  Letzte Station der Fahrt war dann der Scheidlerhof in Harlesberg, wo die Reiseleiterin nach einer Hofführung ins Hofkaffee zu Kaffee und Brotzeit einlud. Gut gestärkt und mit vielen Eindrücken des Tages, die sicherlich lange in Erinnerung bleiben werden, ging es dann wieder heimwärts.


Bericht vom 17.06.2008

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