Ministranten aus Rimbach und Grafenwiesen waren in Rom


Ministrantenwallfahrt wurde zu einem einmaligen Erlebnis - Mit tausenden Minis wurden Gottesdienste gefeiert und die ewige Stadt erkundet

 
 
Zehn Ministranten aus Rimbach und vier Ministranten aus Grafenwiesen nahmen in der vergangenen Woche zusammen mit Pfarrer Karl-Heinz Seidl und drei Begleitpersonen (Maria Schmidt, Roswitha Pscheidt und Martina Wiesmeier) an der Ministrantenwallfahrt nach Rom teil. Zusammen mit Ministranten aus Bad Kötzting und Döfering brachen sie am frühen Sonntagmorgen mit einem Bus zur Wallfahrt auf, die unter dem Motto: „Suche Frieden und jage ihm nach“ stand. Nach der stundenlangen Busfahrt konnte am frühen Abend das „casa per ferie seraphicum“, eine unter der Trägerschaft des Franziskanerordens betriebene Pilgerunterkunft beziehen.  Am Montag begann das Wallfahrtsprogramm mit einem beeindruckenden diözesanen Eröffnungsgottesdienst mit Bischof Rudolf Voderholzer in der Lateranbasilika. Mit über 5000 Ministranten aus dem Bistum Regensburg wurde ein fröhlicher Gottesdienst gefeiert. Bevor die Minis dann zu einer ersten Erkundung Roms aufbrachen trafen sie auch mit Bischof Rudolf Voderholzer zusammen. Von der Lateranbasilika, der großen Patriarchalbasilika, führte der Weg zunächst zu einer der berühmten Titelkirchen Roms, der Kirche des hl. Clemens, an der man die Entwicklung von der Hauskirche der ersten Christen bis zur Christengemeinde schön aufzeigen kann. Dann führte Pfarrer Seidl die Gruppe zum Kolosseum und  weiter zum Forum Romanum, wo die Ministranten viel über das antike Rom erfuhren. Nach dem Mittagessen in einer Trattoria ging es weiter zum Kapitol und zur Kirche der heiligen Ärzte Cosmas und Damian mit einem beeindruckenden antiken Mosaik.
Am Dienstag ging es dann zur zweiten Patriarchalbasilika Maria Maggiore und dann zur Kirche der hl. Pudenziana. Dort soll Petrus gewohnt und das Abendmahl gefeiert haben. Die Minis konnten dort ebenfalls ein beeindruckendes Mosaik der frühen Christen bestaunen. Nach der Besichtigung des Mosebrunnens und dem Auftanken der Wasserflaschen, war es die Kirche Santa Maria Vittoria, die einen Besuch wert war. Danach suchten die Minis das Hard Rock Cafe Roma auf.
Nach dem Mittagessen führte Pfarrer Seidl die Gruppe zunächst zum Trevibrunnen und weiter über Pantheon und die Piazza Navona in Richtung Petersplatz. Dort fand um 18 Uhr die Papstaudienz für die rund 95000 Ministranten aus vielen Ländern statt. Leider konnten die Rimbacher und Grafenwiesener Minis aufgrund der großen Anzahl und der vielen Gruppen dort nur wenig sehen und hören.
Der Mittwoch brachte dann einen weiteren Stadtspaziergang, bei dem sich Pfarrer Seidl wieder als fachkundiger Führer erwies. Beginnend im Circus Maximus über das Forum Boiarum (mit dem Mund der Wahrheit) ging es zu einer Kirche, die dem hl. Paulus geweiht ist und die jener Ort sein soll, an dem der Apostel Paulus gewohnt hat, als er bei seiner letzten Missionsreise nach Rom kam. Schließlich besuchte die Gruppe den Petersdom, betete am Grab des hl. Petrus und stieg dann auf die Peterskuppel um dem unvergesslichen Ausblick auf die heilige Stadt zu genießen. Am Donnerstag war dann in der Kirche St. Paul vor den Mauern ein beeindruckender diözesaner Abschlussgottesdienst, den Weihbischof Dr. Josef Graf hielt. Anschließend ging es zum Baden ans Meer. Nach einer, nicht zuletzt wegen der Hitze, anstrengenden aber sehr erfahrungsreichen Zeit in Rom kamen die Minis am Freitagabend wieder wohlbehalten in Rimbach bzw. Grafenwiesen an.
 
 
 
Bericht vom 14.08.2018

zurück