Beeindruckende Andacht zum Turiner Grabtuch


 
 
Mit einer Andacht zum Turiner Grabtuch ließen sich am Palmsonntag eine Reihe von Gläubigen, die am Abend in die Pfarrkirche gekommen waren noch näher in die Leidensgeschichte einführen, die am Vormittag beim Gottesdienst vorgetragen wurde.  Pfarrer Karl-Heinz Seidl und der Zenchinger Mesner Thomas Bauer hatten die Andacht vorbereitet und in der nahezu dunklen Kirche wirkten die Bilder, die mittels Beamer auf die Leinwand projeziert wurden sehr sehr eindringlich. Pfarrer Seidl ging zu Beginn der Andacht auf die Geschichte des Grabtuches ein. 
 Das Geheimnis des Turiner Grabtuches bewegt  seit jeher die Gläubigen und wohl noch mehr die Menschen, die nicht glauben können, dass in diesem Tuch Jesus Christus nach der Abnahme vom Kreuz in das Grab gelegt wurde. Viele wissenschaftliche Untersuchungen wurden darum schon gemacht, die teils die Echtheit anzweifeln und teils durchaus dafür sprechen dass das Tuch echt sei. Letztendlich birgt das Leinentuch, das 426 Zentimeter lang und 110 Zentimeter breit ist, ein Geheimnis. Tatsächlich aber lässt sich auf dem Tuch das Bildnis eines gekreuzigten Mannes erkennen. Die zahlreichen Merkmale des Grabtuches stimmen mit den Schilderungen und Berichten der Evangelisten überein, denn es sind die Striemen der Geißelung, die Wunden der Dornenkrone, die Abdrücke der Nagelwunden und der Seitenwunde zu erkennen. Auch wenn es ein Rätsel bleibt wie das Bildnis auf das Leinentuch kam, können Gläubige darin durchaus in dem Grabtuch den Gekreuzigten Jesus erkennen, wenn sie daran glauben. 
Mit Gebeten und Liedern wurden in der folgenden Andacht die verschiedenen Merkmale und Abdrücke genauer betrachtet. 
 
Bericht vom 24.03.2016
 

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