Das Heilige Grab in Rimbach bereichert


Alte Figur des auferstandenen Christus wurde restauriert - Andachtsort in der Seelenkapelle -

Nachdem schon in den letzten Jahren das Heilige Grab in der Seelenkapelle in Rimbach zu einem würdigen Andachtsort an den Kartagen gestaltet wurde und im vergangenen Jahr zwei Engelsfiguren hinzugefügt werden konnten, wurde heuer mit der Figur des Auferstandenen das Geschehen von Ostern weiter bildlich dargestellt. Pfarrmesner Josef Laubner ist es ein besonderes Anliegen, daß das Heilige Grab zu einem Ort für Andacht und zum stillen Gebet aufgebaut wird. Er opfert dafür auch so manche Stunde an Arbeit. Er war es auch, der für dieses Jahr die Christusfigur ausfindig machte, die neu restauriert wurde und im wahrsten Sinne des Wortes in neuem Glanz erstrahlt. Der Restaurator datiert die Entstehungszeit dieser Figur auf Anfang des 18. Jahrhunderts, etwa um das Jahr 1720. Und damit stellt sie auch einen gewissen Wert dar.  Der sprichwörtliche Zahn der Zeit hatte ihr schon stark zugesetzt aber die Kunst des Restaurators hat alle schädigenden  Spuren der Zeit beseitigt und so konnte das Heilige Grab zu Ostern um diese schöne Figur bereichert werden.  Auch der reiche Blumenschmuck macht das Heilige Grab zu einem Blickfang.
 Ganz wie es die Überlieferung in der heiligen Schrift ausdrückt, nahm Josef Laubner die Veränderungen vor. So konnten die Gläubigen nach der Karfreitagsliturgie und am Karsamstag das Heilige Grab mit der Figur des Leichnam Jesu sehen. Während der Feier der Osternacht wurden dann die beiden Engel und die neue Figur des Auferstandenen aufgestellt, die bildlich darstellen, daß Jesus den Tod überwunden hat, während die Figur des Leichnams Jesu aus der Grabesgrotte entfernt wurde wie es das neue Testament sagt: „Das Grab ist leer“.  Noch während der ganzen Osterwoche bleibt das Heilige Grab mit den Figuren aufgebaut und die Gläubigen haben noch die Gelegenheit zur Andacht und Gebet.



Bericht vom 25.03.2008

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