Förderung von themenbezogenen Bildungs- und Erziehungsbereichen

religiöse und ethische Bildung und Erziehung
Emotionalität und soziale Beziehungen
 
„Alle Kinder sollen zentrale Elemente der christlich-abendländischen Kultur erfahren und lernen, sinn- und werteorientiert und in Achtung vor religiöser Überzeugung zu leben sowie eine eigene von Nächstenliebe getragene religiöse oder weltanschauliche Identität zu entwickeln. Das pädagogische Personal soll die Kinder darin unterstützen, mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen, in christlicher Nächstenliebe offen und unbefangen Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit anzunehmen, sich in die Kinder einzufühlen, Mitverantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und untereinander nach angemessenen Lösungen bei Streitigkeiten zu suchen.“( AVBayKiBiG § 4)
 
Der Träger unseres Kindergartens ist die kath. Kirchenstiftung Rimbach, wir sind ein Teil unserer Pfarrei und des kirchlichen Gemeindelebens. Das christliche Menschenbild und unser Glaube ist die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Wir vermitteln den Kindern christliche Werte und leben mit ihnen den christlichen Glauben. Alle Kinder sollen spüren, Gott liebt mich.
 
Wir wollen den Glauben erlebbar machen für die Kinder
  • durch Rituale – tägliches Beten, Kreuzzeichen
  • gemeinsam Beten – freies Beten, aber auch Gebete lernen
  • religiöse Lieder
  • religiöse Feste und Feiern
  • biblische Erzählungen hören und vertiefen
  • Gottes Schöpfung zu achten
Emotionale und soziale Kompetenzen sind Voraussetzung, dass ein Kind lernt, sich in die soziale Gemeinschaft zu integrieren. Die Kinder sollen lernen verantwortungsvoll mit eigenen Gefühlen und den Gefühlen anderer Menschen umzugehen.
 
sprachliche Bildung und Förderung
„Kinder sollen lernen, sich angemessen in der deutschen Sprache sowie durch Mimik und Körpersprache auszudrücken, längeren Darstellungen oder Erzählungen zu folgen und selbst Geschichten zusammenhängend zu erzählen. Sie sollen Wortschatz, Begriffs- und Lautbildung, Satzbau und sprachliche Abstraktion entsprechend ihrem Entwicklungsstand erweitern und verfeinern.“
(AVBayKiBiG § 5 Abs. 1 u.2)
 
Sprachkompetenz ist eine wichtige Voraussetzung für den schulischen und beruflichen Erfolg und für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
  • Wir fördern die Freude am Sprechen - beim Morgenkreis, im Freispiel, bei verschiedenen Angeboten.
  • Wir hören den Kindern zu und stellen ihnen offene Fragen.
  • Wir motivieren die Kinder Gedanken und Gefühle sprachlich auszudrücken.
  • Wir wecken Freude und Interesse an Fingerspielen, Reimen und Gedichten, an Büchern und Geschichten.
  • Förderung der phonologischen Bewusstheit durch gezielte Angebote und Tischspiele.
  • Wir unterstützen Kinder bei freien und geplanten Rollenspielen.
  • Wir ermöglichen vielfältige, spielerische Begegnung mit der Schrift und Schriftkultur.
mathematische Bildung
„Kinder sollen lernen, entwicklungsangemessen mit Zahlen, Mengen und geometrischen Formen umzugehen, diese zu erkennen und zu benennen. Kinder sollen Zeiträume erfahren, Gewichte wiegen, Längen messen, Rauminhalte vergleichen, den Umgang mit Geld üben und dabei auch erste Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge erhalten.“ (AVBayKiBiG § 6)
 
Die Welt, in der Kinder aufwachsen, ist voller Mathematik. Geometrische Formen, Zahlen und Mengen lassen sich überall entdecken. Im Kindergarten finden wir mathematische Inhalte in vielen Angeboten. Im Vordergrund steht für uns nicht das kognitive Lernen mathematischer Inhalte, sondern die spielerischen und ganzheitlichen Lernerfahrungen.
  • Im Morgenkreis zählen wir z.B. wie viele Kinder sind heute da.
  • In Fingerspielen, Reimen und Singspielen geht es um Zahlen.
  • In verschiedenen Würfelspielen – wie z.B. Zahlenzwerge.
  • Wir sortieren und ordnen zu.
  • Wir legen Muster.
  • Wir falten z.B. ein Rechteck, ein Dreieck...
  • Mit den Schulanfängern arbeiten wir mit dem Programm „Entdeckungen im Zahlenland“ - von Prof. Preiß. In 10 Lerneinheiten wird das Kind mit den Zahlen 1-10 vertraut gemacht. Es erlebt und begreift im „Zahlenhaus“, im „Zahlen-weg“ und in den „Zahlenländern“ die verschiedenen Aspekte der Zahlen. 
naturwissenschaftliche und technische Bildung
„Kinder sollen lernen, naturwissenschaftliche Zusammenhänge in der belebten und unbelebten Natur zu verstehen und selbst Experimente durchzuführen.“ (AVBayKiBiG § 7)
 
Kinder zeigen hohes Interesse an Alltagsphänomenen der belebten und unbelebten Natur und an der Technik. Wir greifen den Forscherdrang und die Neugierde der Kinder auf. Lernen in Alltags- und Spielsituationen, Experimente und Projektarbeit sind wichtige Bausteine  dieses Bildungsbereiches.
 
Umweltbildung und -erziehung
„Kinder sollen lernen, ökologische Zusammenhänge zu erkennen und mitzugestalten, ein Bewusstsein für eine gesunde Umwelt und für die Bedeutung umweltbezogenen Handelns zu entwickeln und so zunehmend Verantwortung für die Welt, in der sie leben, zu übernehmen.“ (AVBayKiBiG § 8)
 
Wir wollen den Kindern Freude an Tieren, Pflanzen und an unserer Umwelt vermitteln.
  • Wichtig sind uns regelmäßige Aufenthalte in der Natur zu jeder Jahreszeit (im Garten, bei Spaziergängen, Waldtage).
  • Wir regen die Kinder an Umwelt- und Naturvorgänge bewusst zu beobachten.
  • Durch Projektarbeit z.B. Regenwurm.
informationstechnische Bildung
Medienbildung und – Erziehung
„Kinder sollen die Bedeutung und Verwendungsmöglichkeiten von alltäglichen informationstechnischen Geräten und von Medien in ihrer Lebenswelt kennen lernen.“ (AVBayKiBiG § 9).
 
Kinder kommen von klein auf mit Medien in Berührung.
  • In unserer Einrichtung erleben die Kinder den Einsatz von Kassettenrecorder, CD-Player, Fotoapparat, Diaprojektor.
  • Medienkompetenz erwerben bedeutet für uns, den Kindern einen bewussten, sachgerechten und kritischen Umgang mit Medien zu vermitteln.
ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
„Kinder sollen lernen, ihre Umwelt in ihren Formen, Farben und Bewegungen sowie in ihrer Ästhetik wahrzunehmen und das Wahrgenommene schöpferisch und kreativ gestalterisch umzusetzen.“ (AVBayKiBiG § 10)
  • Wir bieten den Kindern Zeit, Raum, Möglichkeiten, Material und Anreize, damit sie ihre Begabungen und Interessen entdecken und vertiefen können.
  • Wir führen sie an die Vielfalt von Materialien und Techniken heran.
musikalische Bildung und Erziehung
„Kinder sollen ermutigt werden, gemeinsam zu singen. Sie sollen lernen, Musik konzentriert und differenziert wahrzunehmen und Gelegenheit erhalten, verschiedene Musikinstrumente und die musikalische Tradition ihres Kulturkreises sowie fremder Kulturkreise kennen zu lernen.“
(AVBayKiBiG § 11)
 
Kinder handeln von Geburt an musikalisch.
  • Unser Hauptziel ist, dass die Kinder Freude am gemeinsamen Singen haben. Wir geben den Kindern die Möglichkeit Rhythmus- und Klanginstrumente auszuprobieren und einzusetzen.
  • Wir hören Musik - Einsatz von Musikkassetten und CD.
  • Klanggeschichten
Bewegungserziehung und –förderung, Sport
„Kinder sollen ausgiebig ihre motorischen Fähigkeiten erproben und ihre Geschicklichkeit im Rahmen eines ausreichenden und zweckmäßigen Bewegungsfreiraums entwickeln können“.
(AVBayKIBiG § 12)
 
Bewegung
  • ist eine grundlegende Ausdrucksform von Kindern. Kinder haben einen natürlichen Drang und Freude daran, sich zu bewegen.
  • ist für die Entwicklung von Wahrnehmungsleistungen, kognitive Leistungen und soziale Verhaltensweisen bedeutsam.
  • ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Kindes unerlässlich.
 
Wir geben den Kindern im pädagogischen Tagesablauf ausreichend Gelegenheit, ihre motorischen Fähigkeiten selbsttätig zu erproben.
  • Es stehen den Kindern freie Bewegungsfreiräume im Eingangsbereich und im Kellerflur zur freien Verfügung.
  • Wir gehen so oft, wie möglich in unseren Garten.
  • Wir unternehmen Spaziergänge und Wanderungen.
  • Außerdem bieten wir gezielte Angebote, wie Turn- und Rhythmik-stunden und Entspannungsübungen an, um die motorischen Fähigkeiten gezielt zu fördern.
Gesundheitserziehung
„Kindern soll vermittelt werden, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung und ausreichend Ruhe und Stille zu achten. Sie sollen Hygiene- und Körperpflegemaßnahmen einüben sowie sich Verhaltensweisen zur Verhütung von Krankheiten aneignen, unbelastet mit ihrer Sexualität umgehen und sich mit Gefahren im Alltag, insbesondere im Straßenverkehr, verständig auseinandersetzen. Richtiges Verhalten bei Bränden und Unfällen ist mit ihnen zu üben.“ (AVBayKiBiG § 13)
 
Die Kinder sollen lernen Verantwortung für ihr eigenes Wohlergehen, ihren Körper und ihre Gesundheit zu übernehmen.
Verschiedene Projekte - Beispiele:
  • gemeinsam gesunde Brotzeit zubereiten
  • Lehre von Sebastian Kneipp den Kindern nahe bringen
  • jedes zweite Jahr kommt die Zahnärztin in den Kindergarten
  • Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr 

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