Abschlussgottesdienst zum Ende des Kindergartenjahres


Kinder erfreuten mit fröhlichem Gesang - Am Beispiel von Kaulquappen den Weg ins Leben erklärt

 
 
Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes wurde am vergangenen Wochenende auch der Abschluss des Kindergartenjahres begangen. Nachdem im Kindergarten in den letzten Wochen oft vom Wasser die Rede war, wurde beim Abschlussgottesdienst am Beispiel von Kaulquappen erklärt, dass diese nicht immer so klein bleiben, sondern zu Fröschen werden und den Teich verlassen. Ähnlich sei es mit den Kindern, für die nach dem Kindergarten ein neuer Abschnitt beginnt, nämlich die Schulzeit. Die Kinder erfreuten die Mitfeiernden zudem mit fröhlichen Liedern, bevor sie dann am Ende des Gottesdienstes gesegnet wurden.
  Pfarrer Karl-Heinz Seidl eröffnete am letzten Sonntag den Kindergottesdienst und hieß dazu besonders die Kinder aus dem Kindergarten St. Michael, die Kindergärtnerinnen und Erzieherinnen und die Eltern willkommen. Bevor das Kindergartenjahr endet, sei man zu diesem Gottesdienst zusammen gekommen. Die kleineren Kinder, die sich noch eingewöhnen müssen, die etwas größeren, die schon richtige Kindergartenkinder sind und die Vorschulkinder, für die es Zeit ist den Kindergarten zu verlassen, wie sie im Herbst in die Schule kommen und sich nun verabschieden müssen. Mit fröhlichem Gesang, den die Kinder mit Chorleiterin Julia Häring eingeübt hatten, erfreuten sie die Gottesdienstbesucher. Sowohl in der Lesung aus der Schöpfungsgeschichte, als auch im Evangelium mit der Erzählung als Jesus über das Wasser ging, war von Wasser die Rede und auch im Kindergarten war in den letzten Woche immer wieder über das Wasser geredet worden. Auf das Evangelium ging Pfarrer Seidl dann auch in seiner Predigt ein, als er darauf verwies, dass nur Jesus auf dem Wasser gehen könne, während wir untergehen würden. Darum sei es gut möglichst früh das Schwimmen zu lernen um nicht unterzugehen. Im Schwimmbad sei das Becken durch eine Schnur in die Bereiche für Schwimmer und Nichtschwimmer unterteilt und wer dann schwimmen kann, der darf unter der Schnur hindurchtauchen zu den Schwimmern. Dies dürfe man aber erst, wenn man keine Angst mehr vor dem Wasser hat.  Jesus hilft uns, die Angst vor dem Wasser zu verlieren, er spricht uns Mut zu und er ist der gute Begleiter dem wir vertrauen können.
   Als Beispiel wie sich im Leben etwas ändert erzählten Kinder von kleinen Kaulquwappen, die in einem Teich zur Welt kamen und nachdem sie sich zu Fröschen entwickelt haben einen Weg an Land finden müssen. Ähnlich sei es bei den Kindern, die bis jetzt im Kindergarten waren, für die sich aber ein neuer Weg auftut, wenn sie zur Schule kommen.  Sie sollen aber keine Angst vor dem Neuen haben, sondern Mut und Vertrauen um das zu erwarten was dann kommt. Viele helfen dabei diesen neuen Weg als Schulkind zu gehen. Dazu dürfen wir vor allem auch auf Jesus vertrauen, der uns hält wenn wir unterzugehen drohen. Und am Ende unseres Lebens wird er uns auch aus dem Tod ins ewige Leben holen.
  Am Ende  des Gottesdienstes dankte Pfarrer Seidl den Kindern und Julia Häring für den fröhlichen Gesang und allen die zur Vorbereitung dieses Kindergottesdienstes beigetragen haben für ihr Engagement. Dann ließ er die Vorschulkinder an den Altar herantreten und segnete sie für den neuen Weg als Schulkinder.  Eine Überraschung gab es dann für alle Kirchenbesucher beim Verlassen des Gotteshauses, dort erhielten sie nämlich einen Frosch aus Fruchtgummi als kleines Geschenk vom Kindergarten.
 
 
 
Bericht vom 21.07.2016
 

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