Familienausflug des Kindergartens in den Greifvogelpark


Den majestätischen Vögeln ganz nahe - Flugschau begeisterte Kinder und Eltern -

Kurz vor dem Ende des Kindergartenjahres organisierte der Kindergarten St. Michael am vergangenen Samstag einen Familienausflug. Dabei bewahrheitete sich wieder einmal das Sprichwort: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“, denn der Ausflug führte gleichsam nur einen Katzensprung nach Grafenwiesen in den Greifvogelpark. Auch wenn viele schon davon gehört hatten, waren Kinder, Kindergartenpersonal und Eltern dennoch überrascht über den Umfang der weitläufigen  Anlage, vor allem aber über die verschiedenen Arten von Greifvögeln in den Folieren. Nachdem Parkleiter Dieter Betz die Besucher willkommen geheißen hatte, wurde die Gruppe geteilt, damit bei der Führung durch die Anlage auch alle möglichst nahe an die Vögel herankamen und die Erklärungen der Führer hören konnten. Die Kinder wurden dabei von Parkleiter Dieter Betz geführt, während die Eltern von einem seiner Mitarbeiter geführt wurden. Für die Kinder war es auch ein besonderes Erlebnis und beeindruckendes Gefühl, als sie einen der Greife über das Gefieder streicheln durften und dabei buchstäblich Auge in Auge mit dem  Vogel waren. Nicht ganz eingeplant war, daß einer der Vögel der Gruppe anscheinend ein besonders Kunststück zeigen wollte und sich auf einem Baum niederließ, von wo er mit einer langen Leiter erst wieder heruntergeholt werden mußte. Auch diese ungeplante Aktion weckte bei den Kindern besonderes Interesse und wurde mit Spannung verfolgt. Der Höhepunkt war dann aber die Flugschau, bei der verschiedene Greife  im freien Flug beobachtet werden konnten, die aber immer wieder auf die Hand der Falkner zurückkamen.
Nach einer gemeinsamen Brotzeit auf der Terrasse des Parks konnten sich die Kinder noch auf dem Spielplatz vergnügen. Alles in allem war es nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Erwachsenen ein sehr interessanter Nachmittag, bei dem alle einen Einblick in die faszinierende Welt der Greifvögel und der Falknerei bekamen.
 

 

Bericht vom 29.06.2011

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