Taufe – Geschenk des neuen Lebens

Im Sakrament der Taufe wendet sich Gott mir zu und schenkt mir seine bedingungslose Liebe. Er sagt mir zu: Du bist meine liebe Tochter, mein geliebter Sohn! Ich werde mit dir sein, was auch immer sein wird. Gott verleiht mit göttliche Würde, die mir niemand nehmen kann. Aus dieser Zusage Gottes kann ich leben. Das Wasser der Taufe macht dies sinnhaft spürbar.

Was ist zu tun, wenn ich mein Kind taufen lassen möchte?

Nehmen Sie telefonisch oder persönlich  mit Ihrem Pfarrbüro Kontakt auf. In der Regel wird ein Kind dort getauft, wo Vater und/oder Mutter leben. 

Vor der Taufe wird der Pfarrer oder Diakon zu einem Taufgespräch zu Ihnen nach Hause kommen. Dieses Gespräch dient der Vorbereitung auf die Taufe. Es ermöglicht Ihnen, manche Fragen zu klären oder auch abzusprechen, wie Sie die Tauffeier mitgestalten können.

Quelle: Bistum Regensburg

 

Die kirchliche Trauung

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie den Tag Ihrer Hochzeit gestalten können.

Ein Höhepunkt ist für viele sicherlich der Traugottesdienst. Im Mittelpunkt steht hier der Trauritus mit der Eheschließung. Diese wird durch das Ja-Wort vor dem Altar besiegelt.

Die kirchliche Trauung ist ein geschichtlich gewachsenes Ritual, das einem ganz bestimmten Ablauf folgt. Damit Sie keine Überraschungen erleben, besprechen Sie den Ablauf der Trauung schon im Vorfeld mit Ihrem Traugeistlichen. Dabei können Sie auch entscheiden, ob Sie im Rahmen einer Eucharistiefeier oder im Rahmen eines Wortgottesdienstes heiraten wollen.

Selbstverständlich haben Sie bei Ihrer kirchlichen Hochzeit auch einige Gestaltungsmöglichkeiten. Viele Paare wählen für ihre Trauung die Texte aus der heiligen Schrift (Lesung und Evangelium) aus und/oder formulieren die Fürbitten. Auch was die Musik angeht, haben Sie ein Mitspracherecht.

Quelle: Bistum Regensburg

 

 

 

Das Sakrament der Krankensalbung

Die Sieben Sakramente der Katholischen Kirche sagen dem Gläubigen an wichtigen Wendepunkten des Lebens Gottes liebende und heilende Nähe zu. In schwerer Krankheit, in Lebensangst und Todesnähe vermittelt die Krankensalbung Kraft und Trost.

Sie brauchen jemanden, der Ihnen oder einem Ihrer Angehörigen das Sakrament der Krankensalbung spendet? Der Seelsorger ihrer Pfarrei ist für Sie da. Auch im nächstgelegenen Krankenhaus wird Ihnen ein Seelsorger vermittelt.

In welchen Situationen wird das Sakrament der Krankensalbung gespendet?

Bei vielen katholischen Christen ist das Sakrament als „Letzte Ölung“ fest im Bewusstsein verwurzelt. Der lateinische Begriff „extrema unctio“ muss aber nicht zwingend zeitlich, also als „letzte“ Handlung im Leben eines Menschen verstanden werden, sondern deutet auch auf den sakramentalen Beistand in „extremer“ Lebensangst hin.

 

Infolge des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) spricht die Kirche nun lieber von der „Krankensalbung“, um deutlich zu machen, dass diese sakramentale Zuwendung Gottes nicht nur in akuter Todesgefahr, sondern auch weit im Vorfeld bei schwerwiegender gesundheitlicher Belastung eines Menschen helfen möchte.

 

Die Mitteilung einer ernsten Diagnose oder die Situation vor einer schweren Operation können Gelegenheit für die Krankensalbung sein. Wer lange Zeit bettlägerig ist, kann das Sakrament auch mehrmals empfangen.

Quelle: Bistum Regensburg