Gräbersegnung in Corona-Zeit


Pfarrer Tauer beim Friedhofgang an Allerheiligen mit nur wenigen Menschen

 
 
Es gibt derzeit wohl keine Situation, die nicht in irgend einer Weise durch Corona beeinflusst wird. So war es in diesem Jahr auch an Allerheiligen. In „normalen“ Jahren gehört für viele Menschen die Andacht und der Besuch der Gräber von Verstorbenen einfach zum Allerheiligentag. So waren oft hunderte von Menschen gleichzeitig im Friedhof und standen dicht gedrängt an den Gräbern ihrer verstorbenen Angehörigen. Heuer war alles ganz anders, ja musste anders sein, weil es die verschärften Vorschriften zur Corona-Pandemie verlangten. So war die Andacht in der Pfarrkirche ganz abgesagt worden und damit auch der anschließende gemeinsame Friedhofgang. Stattdessen fand die Gräbersegnung zu einer Zeit am frühen Nachmittag statt, die nicht öffentlich bekannt gegeben worden war. Pfarrer Dr. Johann Tauer, nur in Begleitung der Mesnerin Gitta Volkner sprach bei der Aussegnungshalle die Gebete und gedachte dabei namentlich besonders der Pfarrangehörigen, die seit Allerheiligen letzten Jahres verstorben sind, bevor er dann Weihwasser nach allen Seiten versprengte und damit die Gräber segnete. Weil der Zeitpunkt der Gräbersegnung vorher nicht bekannt war und zudem das Wetter alles andere als einladend war, befanden sich zu dieser Zeit nur wenige Menschen auf dem Friedhof, die die Gebete für die Verstorbenen mit beteten. Somit waren die Abstands- und Hygienevorgaben mehr als erfüllt. Bleibt nur zu hoffen und zu wünschen, dass es in einem Jahr wieder anders ist und wieder ein gemeinsamer Grabbesuch möglich wird.
 
 
Bericht vom 03.11.2020
 

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