Pfarrei dankte für die Ernte des Jahres


Pfarrer Peter Chettaniyil segnete den Erntealtar und die Körbchen der Kinder

 
 
Auch in Rimbach wurde am vergangenen Sonntag das Erntdankfest begangen. Den Gottesdienst, zu dem ein gut gefüllter Erntealtar aufgebaut worden war und zu dem viele Kinder mit Früchtekörbchen mitgebracht hatten, hielt Pfarrer Peter. Wir danken Gott an diesem Tag besonders für die Ernte des Jahres, denn ohne die Früchte der Erde könnten wir nicht leben, sagte Pfarrer Peter zu Beginn der Messfeier. Dazu fügte er aber an, dass wird allezeit dankbar sein müssten, denn Gott sorgt für uns wie ein liebender Vater.
  Zu Beginn seiner Predigt erzählte Pfarrer Peter, dass er einige Tage vorher beim Einkaufen eine Frau gesehen habe, die mehr Früchte und Gemüse gekauft habe, als es für einen normalen Haushalt üblich sei. An der Kasse habe er dann gehört, dass diese Frau für den Erntealtar in der Kirche eingekauft hat. So sei auch in der Pfarrkirche wieder ein reich gefüllter Erntealtar mit den verschiedensten Früchte aufgebaut, die auf Feldern, in Gärten und an Bäumen gewachsen sind. Wer selber eine Ernte einbringen kann habe sicher eine bessere Beziehung dazu, als Menschen, die ihr Essen im Supermarkt kaufen. Aber auch diese haben allen Grund Gott zu danken, denn auch wenn die Speisen gekauft wurden, kommen sie von Gott. Eingehend auf das vorher gehörte Evangelium das von der Heilung der zehn Aussätzigen berichtete, von denen sich nur einer bei Jesus für seine Heilung bedankte, sagte Pfarrer Peter, dass auch in unserer Zeit viele das Danken vergessen. Dabei sollten wir uns bewusst machen, dass wir nicht nur für die Ernte von den Feldern und aus den Gärten danken müssten, sondern für so viele andere Dinge, die wir oft als so selbstverständlich hinnehmen, wie etwa die Möglichkeit zum Schulbesuch, für Bildung, Ausbildung, Arbeitsplatz, Geborgenheit in der Familie, für Menschen die es gut mit uns meinen und so vieles mehr. Persönlich sei er besonders dankbar, dass er in diesem Jahr sein 25jähriges Priesterjubiläum feiern könne und so viele Spenden für sein Hilfsprojekt entgegen nehmen konnte. Bei allem reichen Erntesegen sollen wir aber nicht vergessen, dass es auch Menschen gibt, die keine Wohnung, wenig Nahrung, keine Arbeit haben und viele Kinder auch keine Schule besuchen können.
Deutschland sei im Vergleich mit manch anderen Ländern mehr gesegnet wir dürfen dankbar sein für das was wir haben. Aber Gott habe die Welt nicht fertig geschaffen, wir müssen ihm zur Hand gehen, weil er uns als Mitarbeiter braucht und dabei sei es an uns, nicht zu vergessen mit denen zu teilen, die nicht so viel haben. Die Predigt beendete Pfarrer Peter mit drei Fragen zum Nachdenken: „Was mache ich mit meinem Besitz; Kann ich auch für Missernten danken; Denke ich auch an die letzte Ernte meines Lebens? Wir dürfen alle Fragen, Sorgen, Bitten und vor allem auch den Dank in Gottes Hände legen.
  Zum Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Peter den reich gefüllten Erntealtar und die Körbchen mit Früchten, die die Kinder mit in die Kirche gebracht hatten.
 
 
Bericht vom 09.10.2019
 

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