Feier zum 25. Priesterjubiläum von P. Georg Vettiyolil MCBS


 Vergangenen Sonntag beging Pfarrvikar P. Georg Vettiyolil MCBS mit der Sonntagsmesse sein silbernes Priesterjubiläum in Rimbach, musikalisch wieder festlich mitgetragen vom Kirchenchor unter der Leitung von Julia Häring. Vor 25 Jahren, am 27. Dezember im großen Heiligen Jahr 2000 war er in der Provinzkirche seines Ordens in Kottayam, Kerala, zum Priester geweiht worden. In der Predigt nahm Pfr. Tauer Bezug auf den Sonntag der heiligen Familie: auch für Pater Georg legten die erlebte Religiosität in seiner Familie und der vorgelebte Glaube seiner Eltern das Fundament für seine Berufung in den Orden der Missionskongregation vom allerheiligsten Altarsakrament. Die Ausbildung im Ordensnoviziat und im Priesterseminar erweiterten, vertieften und bauten diese Grundlage sozusagen nur aus. Pfr. Tauer dankte P. Georg für seinen seelsorglichen Einsatz in der Pfarreiengemeinschaft. Auch bei uns und in unseren Familien sei eine Neuverkündigung der Schätze des Evangeliums Jesu von der Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung notwendig, damit daraus Berufungen zum Priestertum und zum Ordensleben, aber auch wieder im Glauben lebendige Familien hervorgehen könnten. Am Ende der Messe dankten Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Seidl, Kirchenpfleger Jürgen Pielmeier, Bürgermeister Heinz Niedermeyer und die Ministranten mit jeweils einem kleinen Geschenk dem Jubilar, der sich – sichtlich gerührt – bei den Gratulanten für die Glückwünsche bedankte und zum Stehempfang im Pfarrheim einlud, den der Pfarrgemeinderat organisiert und vorbereitet hatte. Dort konnte jeder, der es wollte, dem Pfarrvikar gratulieren, was alle gerne wahrgenommen haben.
P. Georg kam am 3. Mai 1974 zur Welt. Er hat zwei jüngere Brüder. Der erste wohnt mit seiner Frau und drei Kindern in Indien. Der zweite Bruder und seine Frau arbeiten in Kuwait. Nach der Schulzeit trat er 1989 in das Priesterseminar ein. Nach dreijährigem Studium begann er sein einjähriges Noviziat im Orden der Missionskongregation vom heiligsten Altarsakrament. Darauf folgte das dreijährige Philosophiestudium im Päpstlichen St.-Joseph-Seminar in Aluva und das dreieinhalbjährige Theologiestudium im „St. Thomas Apostolic Seminary“ in Kottayam (Kerala, Indien).
Nach der Priesterweihe am 27. Dezember 2000 in der Kirche des Ordensprovinzhauses in Kottayam war er 1 Jahr Prokurator im Exerzitienhaus des Ordens, 5 Jahre im Ordensgeneralat und 2 Jahre Direktor im Missionspriesterseminar des Ordens in Nordindien. Danach lernte er die deutsche Sprache und kam im September 2010 nach Deutschland. Hier war er 2 Jahre in Neustadt an der Donau, 2 Jahre in Regensburg-Reinhausen, 6 Jahre in Wackersdorf und ist nun seit 2020 in der Pfarreiengemeinschaft Rimbach-Grafenwiesen-Zenching. (Foto von Brigitte Perlinger)

 

Bericht vom 29.12.2025

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