Patroziniumsfest an der Peter-und-Paul-Kapelle am Hohenbogen


Am Sonntag, 28. Juni, also am Vorabend des Patroziniums der Apostel Peter und Paul versammelte sich der Bayerische Waldverein Furth im Wald mit einer Gemeinschaft von Gläubigen vor der Kapelle an der Forstdiensthütte. Pfarrer Dr. Tauer aus Rimbach gestaltete die Messe, die von den Sängern des Rimbacher Männerchors unter der Leitung von Frau Julia Häring feierlich umrahmt wurde.

Dieser idyllisch gelegene Platz wurde mit blühenden Blumen geschmückt und wer genauer hinsah, konnte erkennen, dass der weiße Hintergrund im Glaskasten mit den beiden geschnitzten Aposteln in einem neuen Anstrich erstrahlte. Fleißige Waldvereinsmitglieder haben zu dieser Verschönerung beigetragen.

In der Predigt hat Pfarrer Dr. Tauer in freien und verständlichen Worten die unterschiedlichen Charakterzüge von Peter und Paul zum Ausdruck gebracht. So zeigt sich Petrus als Hüter des Volkes Gottes, der sich dafür einsetzte, die Gemeinschaft unter den Brüdern und Schwestern zu bewahren. Er ist nicht vollkommen, verleugnet den Meister dreimal, der ihn dreimal nach seiner Liebe fragt. Er erkennt seine eigenen Fehler, bleibt der Verkündigung des Evangeliums treu und ist bemüht, die Herde Christi zusammen zu halten. Jesus sagt zu ihm: „Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche bauen werde“.

Saulus bzw. Paulus, der andere große Apostel, war anfangs ein Verfolger und Zerstörer des christlichen Glaubens. Doch in der Begegnung mit Jesus auf dem Weg nach Damaskus bekehrte er sich zum Evangelium und wurde zum Völkerapostel.

In seinen abschließenden Worten brachte Pfarrer Dr. Tauer zum Ausdruck, dass wir bestrebt sein sollen, auch in völlig ausweglosen Situationen das Wort der Liebe zu hören und die Kraft Gottes zu vernehmen, um umzukehren, Fehler zuzugeben und zu verzeihen.

Die Hitze im Freien wurde dann nach der Kommunionausteilung jäh unterbrochen durch einsetzenden Donner und Regen. Nach rasch zu Ende geführter Messe flüchteten die Messebesucher und die Musiker in die Gaststätte. Dort konnte man dann bei Speis und Trank die Feier ausklingen lassen. (Foto von Marianne Linsmeier)

 

Bericht vom 28.06.2026

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