Muttergottes auf Herbergsuche


 
 
Seit vielen Jahren führt der Frauenbund Rimbach während der Adventszeit den Brauch des „Frauentragens“ durch. So ist dies auch heuer wieder der Fall. Dieser Brauch geht auf die Herbergsuche des Heiligen Paares in Bethlehem zurück, wo Maria und Josef um eine Herberge baten und immer wieder abgewiesen wurden. Beim Frauentragen wird eine Marienfigur von Haus zu Haus durch die Pfarrei getragen, und die Familien gewähren für einen Tag Herberge. Angedacht ist dabei, dass an diesem Tag bei den herbergegebenden Familien mit den entsprechenden Gebeten eine Andacht gehalten wird, bevor das Marienbild am nächsten Tag weitergetragen wird. Heuer hat der Rimbacher Frauenbund eine kleiner Neuerung bezüglich dieses Brauches initiiert, es wurde nämlich eine Laterne angeschafft in der die Marienfigur getragen werden kann. Beim Vorabendgottesdienst zum 1. Advent segnete Pfarrer Dr. Johann Tauer nicht nur den Adventskranz wo er dann die erste Kerze anzündete, sondern auch die Marienfigur, die anschließend von der ersten Familie in Empfang genommen wurde.  Bis zum Heiligen Abend wird die Figur von Familie zu Familie unterwegs ein. 
 
 
Bericht vom 04.12.2019 
 

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