Viele Gläubige feierten den Geburtstag Johannes des Täufers


Patrozinium und zugleich Jubiläum in Liebenstein - Der letzte Prophet des alten Testaments

 
 
Wie nicht anders zu erwarten, vor allem auch weil das Wetter so sommerlich war, waren am vergangenen Freitag wieder viele Gläubige dem Ruf der Glocke im Turm der Johanneskapelle gefolgt, um den Patroziniumsgottesdienst, der zugleich auch ein Jubiläum war, mitzufeiern. Pfarrer Dr. Johann Tauer ging in der hl. Messe auf das Leben von Johannes dem Täufer ein, der durch sein Wirken auf Jesus Christus hinwies, dessen Geburt dann in einem halben Jahr gefeiert wird.
   Weil die Sonne noch hoch am Himmel stand und die Gläubigen noch jedes schattige Plätzchen am Waldrand aufsuchten war dies ein untrügliches Zeichen dass in den Tagen um Johanni die Sonne ihren Höchststand hat und die Tage am längsten und die Nächte kurz sind. Pfarrer Tauer begrüßte alle die zu diesem Gottesdienst gekommen waren und dankte zugleich allen die bei der Vorbereitung und Durchführung mithalfen, besonders auch dem Spontanchor unter Leitung von Rita Mühlbauer, der die Messfeier gesanglich mitgestaltete. Der Täufer Johannes, dessen Geburt am 24. Juni gefeiert werde, war der letzte Prophet des Alten Testaments und Jesus selber sagte über ihn, dass es keinen Größeren von einer Frau geborenen gab. Selbst König Herodes hatte vor ihm Respekt und Angst, ließ ihn aber dennoch ins Gefängnis werfen und letztendlich ermorden. Johannes war der Vorläufer Jesu, der Wegbereiter und der Rufer in der Wüste. Wie die Tage jetzt wieder kürzer werden, so wurde auch die Stimme des Propheten leiser um vorzubereiten auf die Begegnung mit Jesus der bleibt. Wir können uns in unserer schönen Gegend einen guten Schöpfer gerne vorstellen und seit 25 Jahren stehe nun diese Kapelle an diesem Ort über dem Dorf Liebenstein, von wo man einen schönen Blick über das Kötztinger Land habe. Wir dürfen Gott dankbar sein in so einem Landstrich leben zu dürfen und dafür dass wir den Glauben haben, weil es Menschen vor uns gab die uns den Glauben vorgelebt haben. Auch wenn die Zahl der Kirchenbesucher abnehme dürfen wir uns nicht entmutigen lassen, denn Christus ist der selbe, gestern, heute und morgen, so Pfarrer Tauer. Es gehe darum den Glauben weiter zu bezeugen, damit auch in 50 und hundert Jahren das Hochfest Johannes des Täufers gefeiert wird. Kirchen sind Zeugen aus vergangener Zeit und als Gläubige sind wir aufgerufen den Glauben zu verkünden und weiterzugeben, weil mit der Geburt des Johannes die Heilsgeschichte Gottes sichtbar wird.
Zum Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Tauer bei den Gläubigen für die Mitfeier und Dank sagte auch Melanie Fischer namens der Familie, besonders Pfarrer Tauer und dass wieder so viele gekommen waren. Der Abend konnte dann noch ausklingen mit einer Bewirtung die angeboten wurde.
 
 
 
Bericht vom 01.07.2019

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