Kirchenchor begeisterte mit Marienkonzert die Zuhörer


Harfenduo Hohenwarth trug bezaubernde Melodien bei - Lobpreis der Gottesmutter in vielen Variationen

 
 
Zu einem echten Genuss für die Freunde von Chorgesang wurde das Marienkonzert, zu dem der Kirchenchor Rimbach am vergangenen Sonntag in die Pfarrkirche eingeladen hatte. Viele Zuhörer waren der Einladung nachgekommen und wurden sicherlich nicht enttäuscht. In verschiedenen Besetzungen trug der Chor Marienlieder vor. Musikalisch unterstützt wurde der Chor durch das Harfenduo Hohenwarth und Christian Volkner der mehrere Lieder mit der Zither begleitete. 
  Wie vielfältig das Lob der Mutter Gottes sein kann, das wurde im Laufe des gut einstündigen Programms deutlich. Zu einem mehrstimmigen „Ave Maria“ waren die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores in den Altarraum eingezogen und nahmen dort Aufstellung für das Konzert. Blickfang für die Zuhörer war die Marienfigur vor dem Altar vor der viele Kerzen brannten. Auch auf dem Kirchengestühl waren Lichter und Blumen aufgestellt, die den musikalischen Darbietungen einen festlichen Rahmen verliehen. Mit einem Mundartgebet leitete der Sprecher Siegfried Volkner den ersten Teil des Konzerts ein, der unter dem Motto „Sei gegrüßt, Maria“ stand. In einem „Ave Maria“ bei dem sich der Chor in drei Gruppen aufteilte, die jeweils vierstimmig im Kanon das Marienlob sangen kam eine große Klangfülle zum Ausdruck. Danach folgte ein Lied „Sei gegrüßt Maria“ das der Männerchor vortrug, gefolgt von einem Frauen-Dreigesang. Zwischen den Liedern spielte das Harfenduo Hohenwarth bezaubernde Musikstücke bevor dann der große Chor mit dem Lied „Maria du glänzende Sonn“ den ersten Teil abschloss. 
  Mit einem Gebet von Kardinal Josef Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. das dieser 1977 an der Mariensäule in München gebetet hat, begann der zweite Teil. „Der güldene Rosenkranz“ wurde vom Chor angestimmt, bevor sich dann immer wieder einzelne Sängerinnen und Sänger aus dem Chor zu kleineren Gruppen formierten und Lieder anstimmten, die teilweise von Christian Volkner auf der Zither begleitet wurden. So sang der Frauen-Dreigesang „Jungfrau im Rosenkranz“, der „kloane Chor“ ein „Gegrüßt seist du Maria“ und der Frauenchor die Lieder „Maria, leuchtender Stern“ und Ave, o Fürstin mein“. Wie schon im ersten Teil brachte die beiden Harfenspielerinnen zwischen den Liedbeiträgen immer wieder eingehende Musikstücke zu Gehör, bevor der große Chor mit dem Lied „Mit dir Maria singen wir“ diesen Teil beendete und der Sprecher zum dritten Teil unter dem Motto „Maria, unser aller Mutter“ überleitete. In den vorgetragenen Gedanken ging er auf die Europafahne ein, die auf blauem Grund zwölf goldene Sterne zeigt. Die Fahne Europas geht auf die Offenbarung des Johannes zurück, in der beschrieben wird, „Eine Frau mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen und ein Kranz aus zwölf Sternen über ihrem Haupt“. Der Europarat hat sich 1955 zu dieser Flagge einstimmig entschieden und damit die christlichen Wurzeln Europas zum Ausdruck gebracht. Weiter wies der Sprecher dann auf die vielen Marienwallfahrtsorte in Europa, aber auch in der näheren Umgebung hin, an denen die Mutter Jesu in den verschiedensten Sprachen gepriesen wird. So wurde im dritten Teil des Konzerts auch dieser vielsprachige Lobpreis auf Maria zum Ausdruck gebracht, als der große Chor ein Gospel „Holy Mater“ sang und darauf ein afrikanisches Lied „Mama Maria“. Nach einer Melodie vom Harfenduo sang ein Quartett aus dem Chor in englischer Sprache ein Marienlied bevor der große Chor mit dem achtstimmigen „Still schon sinkt die Sonne“ seine ganze Klangfülle zeigte. 
Bevor dann die Besucher in das gemeinsame Schlusslied „Glorwürdge Königin“ einstimmen konnten, dankte der Sprecher im Namen aller Mitwirkenden den Zuhörern für ihr Kommen und besonders auch dem Harfenduo Hohenwarth für die großartige musikalische Unterstützung. Dann gab es für Chorleiterin Julia Häring noch eine kleine Überraschung von den Chormitgliedern in Form eines Blumenstraußes und eines Gutscheins. Der Chor brachte damit den Dank zum Ausdruck dass Julia nun schon seit 25 Jahren, zuerst zusammen mit ihrem Vater Karl Bachl und dann eigenständig als Chorleiterin an der Spitze des Chores steht und mit großem Erfolg tätig ist. Der Chor wünschte sich noch „ad multos annos“ mit ihr als Chefin, auch wenn es manchmal ganz schön stressig wird, wenn große Herausforderungen anstehen und mehrmals in der Woche geprobt wird. In das Schlusslied stimmten dann auch die Zuhörer ein, bevor sie dem Chor und den Musikanten mit viel Beifall für dieses schöne Konzert Dank und Anerkennung zollten.
 
 
Bericht vom 22.05.2019
 

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