Rimbacher Senioren auf dem höchsten Bayerwaldberg

 
 
Zu einem der beliebten Nachmittagsausflüge starteten die Rimbacher Senioren am vergangenen Mittwoch um die Mittagszeit in Richtung Großer Arber. Im voll besetzten Baumgartner-Bus führte die Fahrt bei idealem Wetter über Lam und Lohberg zur Talstation der Arber-Bergbahn. Die anfänglich von einigen Teilnehmern geäußerten Bedenken, dass die Fahrt auf den König des Bayerwaldes  für die Senioren mit etwas Gehbehinderung eventuell etwas schwierig oder problematisch sein könnte, entpuppten sich völlig unbegründet, denn das überaus hilfsbereite und freundliche Personal der Fürstlich-Hohenzollernschen Arber Bergbahn half allen sehr zuvorkommend beim Ein- und Ausstieg aus den Gondeln. Zu erwähnen ist dazu, dass die Fahrt mit der Gondelbahn für die Senioren durch das Entgegenkommen der  Arber-Bergbahn völlig kostenlos war.  Schon während der Gondelfahrt und dann von der Bergstation aus bot sich den Teilnehmern ein herrlicher Weitblick, denn mit dem Wetter hatte man an diesem Tag ausgesprochenes Glück. Während die Ausflügler, die „noch besser zu Fuß“ sind zunächst noch den Aufstieg zur Arberkapelle  unternahmen oder auch noch den Gipfel erklommen haben, begaben sich die anderen zur Eisensteiner Hütte. Mit dem Panoramaaufzug war es möglich, völlig barrierefrei zu der schönen Berghütte zu gelangen, wo für die Rimbacher Seniorengruppe der Raum mit dem schönsten Panoramablick reserviert war. Auch hier zeigte sich das Personal der Arber-Bergbahn überaus zuvorkommend und freundlich und versorgte die Senioren mit Kaffee, Kuchen oder Brotzeiten. So konnte man für die Zeit bis zur Talfahrt die Stunden bei geselliger Unterhaltung genießen.  Bei der Rückfahrt im Bus erfuhren die Teilnehmer dann noch eine weitere erfreuliche Mitteilung, denn auch für den Bus brauchte dieses Mal kein Fahrgeld entrichtet werden, da die Fahrtkosten für diesen Tag von der Gemeinde Rimbach übernommen wurden. Nicht nur der Umstand dass Gondel- und Busfahrt kostenfrei waren, sondern auch das Erlebnis den König des Bayerischen Waldes zu „besteigen“ ließ alle ihre Freude zum Ausdruck bringen, dass dies wieder ein schöner Nachmittagsausflug war. 
 
 
 
Bericht vom 21.07.2018

Maiausflug der Senioren nach Weißenregen

 
 
Zu einem der beliebten Nachmittagsausflüge starteten die Rimbacher Senioren am vergangenen Mittwoch in die nähere Heimat, nämlich zur Wallfahrtskirche in Weißenregen. Mit über dreißig Teilnehmern war der Bus gut gefüllt als man in Weißenregen ankam.  Natürlich gehörte an diesem Tag, wie wäre es im Mai in einer Marienkirche auch anders der Fall, die Feier einer Maiandacht zum Programm. Pfarrer Karl-Heinz Seidl sprach dabei die Andachtstexte und stimmte die bekannten Marienlieder an, die die Senioren mitsangen und so der Gottesmutter ihren Dank und ihre Bitten vortrugen. Die bei den Ausflügen der Senioren sehr beliebte Einkehr erfolgte diesmal beim Lindnerbräu in Bad Kötzting. Dort ließ man sich Kaffee und Brotzeit schmecken und gut gestärkt erfolgte am späten Nachmittag die Rückfahrt nach Rimbach.
 
 
Bericht vom 18.05.2018

Senioren-Gesundheitstag zeigte Möglichkeiten lange daheim wohnen zu können auf

Marion Zaspel von der Seniorenkontaktstelle Cham referierte bei den Pfarrsenioren - Gesundheitsbotschafterin Eva Bablick förderte mit Yoga die Fitness

 
 
Das monatliche Treffen der Rimbacher Senioren am vergangenen Mittwoch wurde als „Gesundheitstag“ gestaltet und brachte Informationen darüber, welche Möglichkeiten es gibt, möglichst lange daheim wohnen zu können. Wohnberaterin Marion Zaspel vom Landratsamt Cham sprach mögliche finanzielle Unterstützungen für erforderliche Umbaumaßnahmen an und stellte technische Hilfsmittel vor, die ein eigenständiges Leben in der vertrauten Umgebung unterstützen. Gesundheitsbotschafterin Eva Bablick zeigte anschließend mit Yoga-Übungen, wie Körper und Geist in Einklang gebracht werden können was sich positiv auf die allgemeine Fitness auswirkt.
  Als Senioren-Gesundheitstag mit gemütlichem Beisammensein war das monatliche Treffen der Pfarrsenioren am vergangenen Mittwoch im Pfarrheim betitelt, zu dem die Seniorenbeauftragte Gerlinde Rackl besonders Marion Zaspel von der Seniorenkontakt- und beratungsstelle am Landratsamt Cham und die Gesundheitsbotschafterin Eva Bablick begrüßte. 
  Die Wohnberaterin Marion Zaspel ging in ihrem Referat konkret darauf ein, welche Hilfsmittel und Unterstützung es gibt, um möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben zu können, wo man sich wohlfühlt, wo man die vertraute Umgebung hat und wo man die Nachbarn kennt. Seit dem letzten Jahr, so erklärte sie, gebe es die Wohnberatungsstelle, bei der ältere, pflegebedürftige und behinderte Menschen die kostenlose und neutrale Beratung in Anspruch nehmen können. Ziel sei es, diesen Menschen entgegenzukommen, damit sie lange selbständig bleiben können. Einrichtungen wie Pflegedienste und Essen auf Rädern bieten Unterstützung an. Aber auch die Wohnung sollte gewisse Voraussetzungen bieten um daheim wohnen zu können. Oft seien Türen zu klein, oder weisen Türschwellen auf, die es schwer oder gar unmöglich machen, sich mit einem Rollator oder einem Rollstuhl zu bewegen. Gerade Badezimmertüren sind oft zu schmal, denn sie sollten eine lichte Weite von 80 Zentimetern haben. Wenn bauliche Änderungen erforderlich werden gibt es ebenso finanzielle Förderungen, wie für technische Hilfsmittel, erklärte die Referentin. 
 Weiter ging die Wohnberaterin dann auf Einzelheiten zur Wohnungsgestaltung ein. Schon der Zugang zur Wohnung bedeute oft Hindernisse, wenn etwa Stufen zu überwinden seien. Hier könnten Rampen hilfreich sein, damit mit Rollator oder Rollstuhl ein Zugang möglich ist. Zu beachten sei, dass die Steigung nicht mehr als 6 Prozent sein dürfe. Andernfalls könnte der Höhenunterschied mittels Plattformlift oder eine Hubbühne überwunden werden. Empfehlenswert seien auch eine ausreichende Beleuchtung, evtl. mit Bewegungsmelder, Handläufe an beiden Seiten der Treppe, durchgehende Griffstangen an der Haustüre, ein Vordach und große, evtl. auch beleuchtete Hausnummern um Arzt oder Rettungsdienst eine Suche zu erleichtern. Hilfreich seien auch ein Türspion um zu sehen wer vor der Tür steht, oder eine Gegensprechanlage, rutschfester Bodenbelag und besonders auch, dass nicht herumliegende Gegenstände oder lose Kabel zu Stolperfallen werden. Im Wohnbereich sollten Fenster zugänglich sein und Rollos evtl. elektrisch zu betätigen sein. Hilfreich seinen auch Aufstehhilfen an Sesseln. Im Schlafzimmer seien Bewegungsmelder zu empfehlen, damit bei Dunkelheit das Licht einschaltet wenn die Person aufstehen muss. Bett- oder Stuhlerhöhungen erleichtern zudem das Aufstehen. Bei größerer gesundheitlichen Einschränkungen ist ein Pflegebett von Vorteil. In der Küche sollte die Arbeit dadurch erleichtert werden, dass z.B. Ofen, Spüle und Arbeitsfläche unterfahrbar, also Rollstuhl- oder Sitzgeeignet sind. Gutes Licht, automatische Herdabschaltung und Verbrühungsschutz bieten weitere Sicherheit.  Im Bad sollte das Waschbecken unterfahrbar sein. Eine bodenebene Dusche, tiefer gesetzte Spiegel, Haltegriffe und Duschsitz sind zu empfehlen. Bewährt sind auch Badewannenlifte. Die Referentin sprach dann auch die Beantragung der betreffenden Hilfsmittel und die Finanzierung eventueller Umbaumaßnahmen an, die über Kranken- oder Pflegekasse beantragt werden müssen. Wenn es sich nicht um eigenes Wohneigentum handelt müssen Umbaumaßnahmen auch mit dem Vermieter abgestimmt werden. Für alle Fragen stehe die Seniorenkontaktstelle bereit, erklärte Marion Zaspel abschließend, bevor sie dann noch verschiedene Hilfsmittel, wie z.B. einen Gehstock mit Licht und Signalton, Türspion, Fensterkeil mit Signalton, Notruftelefon oder auch ganz praktische Alltagshelfer wie bedienerfreundliches Geschirr und Besteck oder auch  Flaschen- und Dosenöffner, oder Knöpfhilfen. 
  Die Gesundheitsbotschafterin Eva Bablick ermunterte die Anwesenden dann zum Mitmachen bei Yoga-Übungen. Es sind eigentlich leichte Bewegungsübungen, die verbunden mit der entsprechenden Atemtechnik, zum körperlichen Wohlbefinden beitragen können, indem sie Körper und Geist in Einklang bringen. Die Senioren machten die Übungen eifrig mit und bewiesen damit, dass sie durchaus aufgeschlossen sind, durch Bewegung und Konzentration gesund und fit zu bleiben. Für ihr Mitmachen wurden sie dann noch mit Kaffee, Kuchen und kleiner Brotzeit belohnt.
  Gerlinde Rackl dankte den beiden Referentinnen zum Ende der Veranstaltung mit einer frühlingshaften Blumenschale und brachte damit den Dank der Senioren für die vielen Ratschläge und Anregungen zum Ausdruck.
 
 
Bericht vom 17.03.2018
 

Senioren schmeckte die Fastensuppe

 
 
Die Senioren der Pfarrei waren am vergangenen Mittwoch wieder zu ihrem monatlichen Treffen eingeladen. Dieses begann mit einer Kreuzwegandacht in der Pfarrkirche die Pfarrer 
Karl-Heinz Seidl hielt. Anschließend fand im Pfarrheim ein unterhaltsames Zusammensein statt. Entsprechend der Jahreszeit gab es an diesem Tag Fastensuppe. Die schmackhafte Kartoffelsuppe und das Brot schmeckte den Senioren ausgezeichnet, sodass die Teller bis auf den letzten Rest geleert wurden. Dass das Fastenessen so gut ankam darüber freuten sich die Leiterinnen des Seniorenkreises sehr. 
 
 
Bericht vom 23.02.2018
 

Senioren erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag

Ein „Maxistrant“ will für Reformen im Altardienst sorgen - Auch das Tanzbein wurde geschwungen

 
 
Ganz der närrischen Zeit folgend war das monatliche Treffen der Rimbacher Senioren auch auf den Fasching ausgerichtet. Zu einem lustigen Nachmittag waren sie am vergangenen Mittwoch ins Pfarrheim eingeladen und der Einladung waren wieder viele ältere Pfarrangehörige und auch einige Gäste gefolgt, die teilweise auch kostümiert erschienen waren oder am Eingang zumindest mit einer Faschingskappe oder Luftschlangen ausstaffiert wurden.   Erfreut über den sehr guten Besuch zeigte sich Rita Amberger bei der Begrüßung, die besonders auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl, sowie die drei Musikanten Sepp, Schorsch und Heinz  willkommen hieß und dann allen Anwesenden gute Unterhaltung wünschte. Dazu ermunterte sie auch, das Tanzbein zu schwingen, zu schunkeln und mitzusingen.  Nachdem zunächst die Musikanten mit ihrer beschwingten Musik und dazwischen immer wieder mit Witzen für gute Unterhaltung sorgten wurde dann als lustige Einlage der neue „Maxi-strant“  angekündigt. Marianne Maurer war dazu in eine Ministrantenkutte geschlüpft und stellte sich als erwachsener Mitarbeiter im Altardienst, eben Fortentwicklung  der Ministranten als „Maxistrant“ vor. Für diesen neuen Aufgabenbereich im Kirchendienst habe sie einen Kurs mit Pfarrer Seidl und Pfarrer Peter vereinbart, aber Pfarrer Seidl habe den Termin vergessen und Pfarrer Peter konnte sich nicht vom Schafkopfspiel trennen, begründete der Maxistrant seine etwas mangelhaften Kenntnisse für den Altardienst. Dabei hätte er so viele Ideen und Anregungen wie man die Messfeiern geradezu reformieren könnte, damit die Pfarrer noch mehr Zeit hätten um in den Urlaub nach Italien zu fahren oder zum Schafkopfen.  Als Beispiel nannte  er da das Vermischen von Wein und Wasser bei der Messe,  denn dies könnte schon vorher in der Sakristei vorgenommen werden, und ebenso könnte Weihwasser und Weihrauch gleichzeitig verabreicht werden. Weiter warb der „Maxistrant“ für mehr Bewegung in der Kirche, um dem Übergewicht entgegenzuwirken. Er fühle sich durchaus geeignet, die Urlaubsvertretung für die Pfarrer zu übernehmen, meinte er. Aber die Mesnerinnen machten ihm einen Strich durch die Rechnung, denn das Sagen in der Sakristei haben nur sie, so bedauerte er sich selber. Man habe ihm lediglich zugestanden, als Zeremonienmeister dafür zu sorgen, dass die Leute still sind und das Maul halten, damit man die Predigt versteht. Mit viel Beifall wurde die lustige Einlage von Marianne Maurer als „Maxistrant“ bedacht. Danach sorgen die Musikanten wieder für schöne Musik und mit Witzen wurde der Nachmittag zu einer willkommenen Unterhaltung für die Senioren. Während zu den Stimmungsliedern an den Tischen geschunkelt und mitgesungen wurde, wagten sich einige auch auf die Tanzfläche und bewiesen damit dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören.  So vergingen die Stunden wieder sehr schnell und alle waren sich einig, dass es wieder schön und unterhaltsam war.
 
 
Bericht vom 02.02.2018
 

St. Lucia kam zu den Rimbacher Senioren

Kinder bereiteten ein unterhaltsames Programm mit Tanz, Sketchen, Liedern und Musik

 
 
Sehr gut besucht war am vergangenen Mittwoch die Adventfeier der Rimbacher Senioren im Pfarrheim. Und die vielen älteren Bürgerinnen und Bürger aus der Pfarrei konnten ein unterhaltsames Programm erleben, das von den Kindern aus der Hohenbogen-Grundschule und einer Instrumentalgruppe dargeboten wurde. Am Gedenktag der hl. Lucia kam dann auch noch „die Lichtvolle“ mit Lichterkranz zu den Senioren.
   Die vorher aufgestellten Sitzgelegenheiten und Tische reichten nicht aus und so mussten kurzerhand noch weitere Tische und Stühle bereitgestellt werden, damit alle Senioren aus der Pfarrei, die zur Adventsfeier ins Pfarrheim gekommen waren einen Platz fanden. Mit dem  Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ wurde dann das Programm eröffnet und Rita Amberger entbot dann allen die gekommen waren einen herzlichen Willkommensgruß, besonders auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl und den Mitwirkenden, den Kindern aus der Hohenbogen-Grundschule mit ihrer Lehrerin Kerstin Baumann-Fischer und Lotte Mühlbauer mit ihrer Instrumentalgruppe. Rita Amberger zeigte sich sehr erfreut dass an diesem Nachmittag so viele ins Pfarrheim gekommen sind, auch wenn es zunächst etwas organisatorisches Talent von den Leiterinnen des Seniorenkreises erforderte.
  Zum Lied „Ich schenk dir einen Stern“ führten Schülerinnen aus der Hohenbogen-Grundschule zunächst einen Lichtertanz auf und im Anschluss daran sorgten Sketche, die wiederum von Schulkindern aufgeführt wurden für allgemeine Erheiterung. Dabei ging es im ersten Spiel um die Debatte von zwei Männern, die sich über die Problematik unterhielten, das rechte Weihnachtsgeschenk für ihre Frauen zu finden, denn was sie auch kauften, egal ob es ein Dampfbügeleisen, eine Microwelle oder eine Nähmaschine war, immer machte die Angetraute „ein Gesicht“. Letztendlich aber kam dann doch noch eine gute Idee mit einem Geschenk fürs Herz. Zur Erheiterung der Zuschauer, nämlich ein Blutdruckmessgerät.
In einem weiteren Sketch ging es um den Christbaumkauf, wobei die Christbaumhändler mit der Frage konfrontiert waren, ob ihre Bäume auch ökologisch aufgewachsen sind. Mit allerlei Versprechungen an die Käufer wurde der Baum schließlich zu einem stattlichen Preis erworben und der Händler freute sich über das gute Geschäft, das er mit den billigen Bäumen aus der Ukraine in diesem Jahr machte. Mit Flöten und Gitarrenmusik sorgte die Instrumentalgruppe von Lotte Mühlbauer dann für etwas ruhigere Töne und Gerlinde Rackl las dann noch besinnliche Gedanken zum Advent vor.  Einen weiteren Tanz führten die Schulkinder zum Lied „Leise ganz ganz leise geht das Licht auf eine Reise“ auf  und mit einem moderneren Weihnachtslied „Dem Lied vom Frieden auf der Welt“ brachten die Kinder noch einen weiteren Beitrag zum Programm bevor sie sich mit dem Wunsch für frohe Weihnachten von den Senioren verabschiedeten und für ihre Auftritte viel Beifall bekamen. Mit dem Lied „Das Licht kommt in die Welt“ und Gitarrenspiel verabschiedete sich dann auch die Instrumentalgruppe. Gerlinde Rackl bedankte sich bei den Schulkindern mit ihrer Lehrerin und der Instrumentalgruppe mit kleinen Geschenken für das schöne Programm das sie für die Senioren geboten hatten. 
Nachdem die Senioren mit Weihnachtsgebäck, Glühwein, Punsch und Kaffee bewirtet worden waren, erzählte Pfarrer Karl-Heinz Seidl die Geschichte der Hl. Lucia von Syrakus, deren Gedenktag am Mittwoch war. Anders als bei uns in früheren Zeiten, als die „Luzier“ als Schreckgestalt durch das Dorf zog, wird St. Lucia vor allem in Italien, aber auch in den nordeuropäischen Ländern besonders verehrt als „die Lichtvolle“. Die Legende erzählt, dass sie mit einem Lichterkranz auf dem Haupt in die Katakomben zu den Gefangenen ging um ihnen Brot und Obst zu bringen. Lucia wurde nach qualvollen Folterungen durch das Schwert hingerichtet und ist eine der bekanntesten Märtyrinnen. Mit einem Lichterkranz auf dem Haupt kam dann auch die hl, Lucia, dargestellt von  Veronika Seidl, zu den Senioren und verteilte an alle kleine Lichter. Allen Anwesenden wurde noch ein besinnlicher Advent und dann frohe Weihnachten gewünscht.  Zum Abschluss der adventllichen Feier gab es für die Senioren noch ein Essen mit dem sie sich noch für den Heimweg stärken konnten. 
 
 
 
Bericht vom 15.12.2017
 

Senioren waren am Kolmstein

 
 
 
Der letzte Nachmittagsausflug der Rimbacher Pfarrsenioren führte am vergangenen Mittwoch zur Wallfahrtskirche auf dem Kolmstein. Nach dem Start am frühen Nachmittag in Rimbach und nach mehreren Zusteigpunkten hatte sich der Bus gut gefüllt und wurde das Ziel, der Kolmstein angesteuert. In der Wallfahrtskirche mit dem Gnadenbild, das, wie auch das Bild in der Kapelle von Bachmeierholz eine Kopie des Gnadenbildes von Mies in Tschechien ist, wurde zunächst der Oktoberrosenkranz gebetet. Anschließend war dann Einkehr und gemütliches Beisammensein im nahen Kolmsteiner Hof, bis dann nach mehreren Stunden geselliger Unterhaltung die Heimfahrt angetreten wurde. Die nächsten Treffen der Senioren finden während der Wintermonate dann wieder im Pfarrheim statt.
 
 
Bericht vom 20.10.2017
 

Pfarrsenioren in der Wallfahrtskirche Schönbuchen

 
 
Die Wallfahrtskirche in Schönbuchen war am vergangenen Mittwoch das Ziel eines Nachmittagsausfluges der Rimbacher Senioren. Nachdem die Mitfahrer an verschiedenen Haltestellen zugestiegen waren, hatte sich der Bus bis fast auf den letzten Platz gefüllt und so konnte Fahrer Alois Gruber das Ziel Schönbuchen ansteuern. In der erst in jüngerer Zeit renovierten Kapelle gab Gerlinde Rackl zunächst eine kurze Erläuterung zu deren Geschichte.  Die Kapelle steht genau auf der  Grenze der drei Pfarreien Hohenwarth, Bad Kötzting  und Grafenwiesen., Sie gehört zur Pfarrei Bad Kötzting, wird aber von der Bevölkerung aus Grafenwiesen ebenso gerne besucht, wie aus der Mutterpfarrei. Die Legende erzählt, dass ein junger Braubursche an diesem Ort zwischen Hohenwarth und Grafenwiesen einen inneren Drang zum Gebet verspürte und ein Papierbild mit dem Stammbaum Jesu an eine Buche heftete. Dies dürfte um das Jahr 1683 gewesen sein. Das Bild
„Anna Selbdritt“ (Anna, Maria und Jesus) wurde von immer mehr Menschen aus der Umgebung aufgesucht um davor zu beten und Hilfe zu erflehen. Auf Grund von mehreren Gebetserhörungen  um die Fürsprache an die die hl.Mutter Anna, darunter auch die Heilung der Tochter des neuen Hofmarksherren, Wolf Heinrich von Gemmel, bemühte sich dieser um die Genehmigung zum Bau einer Kapelle. Im Jahre 1690 erteilte das bischöfliche Ordinariat die Zustimmung zum Kapellenbau und im Juni 1692 fand die Grundsteinlegung statt. Am 16. Oktober 1693 wurde die Kapelle benediziert und das Gnadenbild „Anna Selbdritt“ in das Gotteshaus übertragen. 
Nach diesen geschichtlichen Erklärungen beteten die Senioren noch ein „Gegrüßest seist du Maria“ bevor die Fahrt dann zum Arracher Seepark ging, wo im Gasthaus „d´Hoamat“ eine gesellige Einkehr den Nachmittag abrundete bevor die Heimfahrt angetreten wurde.
 
 
Bericht vom 30.09.2017
 

Rimbacher Senioren besuchten Wallfahrtskirche Maria Schnee

Bekannte Wallfahrtskirche im Landkreis Regensburg - Hier erklang erstmals das Lied „Gegrüßet seist du Königin“

 
 
In der vergangenen Woche starteten die Rimbacher Senioren wieder zu einem der beliebten Nachmittagsausflüge und das Ziel war dieses Mal die Wallfahrtskirche Maria Schnee in Aufhausen, Landkreis Regensburg. Der fast voll besetzte Bus startete am Mittag in Rimbach mit dem Ziel Aufhausen. Die Wallfahrtskirche Maria Schnee ist eine Rokokokirche  und ist, da auf einer Anhöhe über dem Tal der Laber gelegen, weithin zu sehen. In der Wallfahrtskirche hielt Pfarrer Karl-Heinz Seidl  zusammen mit einer Ordensschwester, die die Rimbacher begrüßt und in die Kirche führte eine Andacht. Dabei wurde auch das Marienlied „Gegrüßet seist du Königin“ gesungen über das die Rimbacher dann in einer anschließenden Bildpräsentation mehr erfuhren. 
Die Wallfahrt geht auf den Aufhausener Pfarrvikar Johnann Georg Seidenbusch (1641 – 1729) zurück. Dieser hatte während seiner Studienzeit in München auf seine Bitte hin und wegen besonderer Verdienste eine auf einem Speicher abgestellte Muttergottesstatue geschenkt bekommen, eine Nachbildung des Gnadenbildes Maria Schnee in Rom. Herzog Wilhelm V. hatte sie 1580 den Studenten gestiftet, dann aber war sie durch eine neue Figur ersetzt worden. Seidenbusch nahm die Statue mit zum Theologiestudium an der Universität Ingolstadt und dann in die Pfarrei Aufhausen, wo er ab 1667 tätig war.  Zunächst war die Figur im Pfarrhaus aufgestellt dann wurde 1668 eine hölzerne Kapelle dafür errichtet. Rasch blühte eine Wallfahrt auf und nachdem zahlreiche Gebetserhörungen bekannt wurden entstand zwischen 1670 und 1673 die erste kleine Wallfahrtskirche. Hier erklang zum ersten Mal auch das bekannte Marienlied (Urform) „Gegrüßet seist du Königin“ (Urform) von Johann Georg Seidenbusch. Auch der Tod  Seidenbuschs im Jahre 1729 tat der Wallfahrt keinen Abbruch, denn sie zählt zu den Bedeutendsten im Bistum Regensburg. Die Kirche wurde mehrmals vergrößert und die Wallfahrt wird heute durch das Oratorium des hl. Philipp Neri in Aufhausen, „Oratorianer vom Heiligen Blut“betreut. Von den Oratorianern wird die Seligsprechung von Pfarrer Seidenbusch angestrebt.
  Nach den interessanten und aufschlussreichen  Informationen über die Kirche Maria Schnee und die Wallfahrt ging es noch zu einer Einkehr und nach Stärkung bei Kaffee und Kuchen oder Brotzeit ging es am frühen Abend wieder heimwärts.
 
 
Bericht vom 02.08.2017

Ausflug der Senioren nach Schloss Egg

 
 
Am vergangenen Mittwoch starteten die Senioren wieder zu einem der beliebten Nachmittagsausflüge bei dem das Ziel das Schloss Egg in der Gemeinde Bernried, Landkreis Deggendorf war. Dort nahmen die Senioren an einer interessanten Führung teil, bei der sie allerlei Wissenswertes aus der Jahrhunderte alten Geschichte des Schlosses erfuhren. Bereits im Jahre 1103 wird das Schloss erstmals erwähnt und erlebte in den folgenden Jahrhunderten mehrere Besitzerwechsel. Interessant auch die Verbindung zur Burg Lichtenegg, denn die Ecker dienten auch den Grafen von Bogen,  denen ja auch Burg Lichtenegg gehörte. Schloss Egg ist eine im Kern vollständig erhaltene, mittelalterliche Burganlage, um die sich ein Wassergraben zieht. Heute gehört das Schloss der Familie des Fabrikanten und Konsul von China, Joseph Maximilian Hartl, der es 1939 erworben hat.  Im Rahmen der Führung konnten auch die original eingerichteten Festsäle und Salons aus dem 19. Jahrhundert besichtigt werden. Neben einem Schlossrestaurant wird das alte Gebäude auch gerne für Trauungen gebucht. Außerdem war  es z.B. auch Filmkulisse für den Film „Fünf Freunde“ und „Bibi Blocksberg“.
Nach der informativen Schlossbesichtigung ging die Fahrt nach Buchet zum Wild-Berghof, wo noch eine Kaffee- und Brotzeitpause eingelegt wurde. Außerdem bestand dort die Gelegenheit allerlei Wildprodukte aus der eigenen Herstellung zu erwerben, wovon rege Gebrauch gemacht wurde.
 
 
 
Bericht vom 24.06.2017

Maiausflug der Senioren führte nach Miltach

 
 
Die Rimbacher Senioren unternahmen in der vergangenen Woche wieder einen der beliebten Nachmittagsausflüge. Das Ziel war diesmal Miltach. Dass sich daran wieder über 40 Personen beteiligten ist Beweis dafür, wie gerne die Senioren noch auf die Reise gehen. Wenngleich es dieses Mal nur eine kürzere Fahrt war tat dies der guten Laune keinen Abbruch. In Miltach wurde zunächst in der Pfarrkirche St. Martin eine Maiandacht abgehalten, bevor es dann ins Café  „Waffel“ ging, wo die Seniorengruppe aus Rimbach im umgebauten Mitropa-Speisewagen Platz nehmen konnte und es sich bei Kaffee und Kuchen, oder einer Brotzeit gut gehen ließ. Viele nutzten auch die Gelegenheit, sich im neu gestalteten Werksverkauf der Firma Waffel-Beier mit allerlei Süßem einzudecken, damit die Fahrt auch noch zu Hause für einige Zeit in sprichwörtlich „guter und süßer Erinnerung“ bleibt. 
 
Bericht vom 22.05.2017
 

Senioren in Faschingslaune

 
 
Dass die närrische Jahreszeit auch die ältere Generation nicht ganz unbehelligt lässt, zeigte sich am vergangenen Mittwoch, als sich die Senioren der Pfarrei zu einem geselligen Faschingsnachmittag im Pfarrheim zusammen gefunden hatten. Wer nicht ohnehin schon ein wenig faschingsmäßig verkleidet war, dem wurde am Eingang zumindest eine Kappe aufgesetzt oder  Papierschlangen umgehängt. Die Seniorenbeauftragte Gerlinde Rackl zeigte sich gleich zu Beginn  erfreut darüber, dass wieder so viele der Einladung gefolgt waren. Ihr besonderer Gruß galt dem Maharadscha „Suleimann der Prächtige (Pfarrer Karl-Heinz Seidl), der allerdings, anders als beim Pfarrfasching ohne seinen Hofstaat erschienen war. Die PGR-Sprecherin bedauerte bei ihrer Begrüßung aber, dass krankheitsbedingt einige Programmpunkte, nämlich lustige Sketche von Schülern gestrichen werden mussten. Aber trotzdem war für die kommenden Stunden gut vorgesorgt, denn mit Heinz und Georg als musikalische Stimmungsmacher hatte man ja zwei Musikanten verpflichtet, die den meisten schon aus den vergangenen Jahren bekannt waren. Und außerdem sorgten die fleißigen „Arbeitsbienen“ für das leibliche Wohl in Form von Kaffee, Kuchen, Getränken und später noch mit einer Brotzeit. 
Die beiden Musikanten verstanden es die Senioren mit ihrer Musik bestens zu unterhalten wobei bei den alten Evergreens nicht nur mitgesungen, sondern bei so manchen Stimmungshits auch geschunkelt wurde. Einige wagten sogar das eine oder andere Tänzchen und bewiesen damit, dass sie zwar laut ihrem Geburtsdatum schon etwas älter sind, aber noch längst nicht zum alten Eisen gehören. 
Als lustige Einlage kam dann Marianne Maurer, verkleidet als indischer Elefant ins Pfarrheim und berichtete humorvoll nicht nur von der Indienreise einiger Personen aus der Pfarrei, die mit Pfarrer Peter dessen Heimat besucht hatten, sondern auch über so manche Begebenheit aus dem pfarrlichen Leben der vergangenen Monate. Damit sorgte sie für viel Gelächter und wurde mit Beifall verabschiedet. Weiter ging es dann mit musikalischer Unterhaltung und Heinz vom Musikantenduo steuerte immer wieder auch Witze zur guten Laune bei. Schließlich formierte sich auch noch eine lange Polonäse, die sich zur Musik durch das ganze Pfarrheim schlängelte. Vielen vergingen die Stunden wieder einmal viel zu schnell und man freut sich bereits wieder auf das nächste Treffen.
 
 
Bericht vom 11.02.2017
         
 

Adventliche Stimmung bei den Senioren

 
 
Wie bei nahezu allen Vereinen und Gruppen wurde auch im Kreis der Rimbacher Senioren in dieser Woche die letzte Veranstaltung in diesem Jahr als Adventsfeier gestaltet. Knapp  fünfzig ältere Bürgerinnen und Bürger aus der Pfarrei waren dazu ins Pfarrheim gekommen, das schön dekoriert war und viele Kerzen auf den Tischen ihr warmes Licht verbreiteten. Die Leiterinnen des Seniorenkreises, Rita Amberger und Gerlinde Rackl zeigten sich zu Beginn der Feier über den guten Besuch erfreut und begrüßten besonders auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl, sowie 
Lotte Mühlbauer mit ihren Gitarren- und Flötenkindern, die dann beim besinnlichen Teil mit ihren schönen Weisen adventliche Stimmung in das Pfarrheim zauberten. Zwischen den Musikstücken trugen Rita Amberger und Gerlinde Rackl Gedichte und Kurzgeschichten vor, die so recht in die Adventszeit passten. Kaum waren die letzten Klänge eines gemeinsam gesungenen Liedes verklungen kam der Nikolaus (Heinz Niedermayer jun.) in Begleitung des Krampus (Pia Niedermayer) ins Pfarrheim. Dieser hatte in seinem Buch viele Begebenheiten aus dem vergangenen Jahr notiert, die die Senioren vor allem bei ihren Ausflügen erlebt haben, die er bei seinem Vortrag in Erinnerung rief. Aber auch Dank sprach der Nikolaus aus. Dieser galt den beiden Leiterinnen des Seniorenkreises Rita Amberger und Gerlinde Rackl für ihr unermüdliches Engagement und auch deren Helfern, die immer wieder dafür sorgen, dass die Ausflüge so gut organisiert werden und die Veranstaltungen zu Hause immer wieder zu einem Erlebnis und zu willkommener Abwechslung werden. Diesem Dank schlossen sich dann auch die Senioren an. Auch den jungen Musikanten mit ihrer Lehrerin Lotte Mühlbauer galt der besondere Dank an diesem Nachmittag. Anschließend wurden die Senioren mit Tee, Punsch, Kuchen, Plätzchen und Stollen bewirtet und zuletzt gab es auch noch Braten mit Knödel als deftiges Essen. So wurde dieser Nachmittag mit adventlicher Stimmung wieder zu einem schönen Abschluss der Aktivitäten des Jahres. 
 
Bericht vom 10.12.2016
 

Pfarrsenioren in Bayerisch Eisenstein

 
 
Die beliebten Nachmittagsausflüge der Rimbacher Senioren wurden am vergangenen Mittwoch mit einer Fahrt nach Bayerisch Eisenstein fortgesetzt. Bei herrlichem Spätsommerwetter und mit einem fast voll besetzten Bus mit Franz Perlinger am Steuer, ging es durch das Zellertal nach Bayerisch Eisenstein. Der ursprünglich vorgesehene Besuch des Eisenbahnmuseums musste  allerdings abgesagt werden, weil das Museum geschlossen war. Dafür stand aber  mehr Zeit zur Verfügung um noch Ausschau zu halten, wo während der Zeit als die Grenze noch dicht war, der Grenzverlauf war, und Bayerisch Eisenstein und Böhmisch Eisenstein trennte. Der Besuch der Pfarrkirche, die dem Patronat Johannes Nepomuk geweiht ist, lohnte sich um so mehr, wurden die Rimbacher Senioren doch dort von Pfarrer Bogdan Bogdanowski begrüßt, der den Besuchern dann auch eine Kirchenführung bot und dabei nicht nur aus der Geschichte der Pfarrei und der Kirche erzählte, sondern auch die reiche Innenausstattung mit vielen Heiligenfiguren erklärte. 
Die Rückfahrt führte dann vorbei am Arbersee  zum Berghotel Mooshütte, wo noch eine Brotzeitpause eingelegt wurde und der Kräutergarten besichtigt werden konnte, bevor es dann wieder in Richtung Rimbach ging.
 
 
Bericht vom 16.09.2016

Marienstein war Auflugsziel der Senioren

 

Wie beleibt die Ausflugsfahrten des Rimbacher Seniorenkreises sind, zeigte sich am vergangenen Mittwoch wieder einmal, als der bis auf den letzten Platz gefüllte Perlinger-Bus am frühen Nachmittag in Richtung Falkenstein startete. Ziel war aber nicht der Markt Falkenstein, sondern der Ort Marienstein ganz in der Nähe. Der Ort auf der Bergkuppe besteht eigentlich nur aus der Kirche, der alten Schule und einem Wirtshaus. Nachdem alle den zuletzt etwas steileren Anstieg zur Kapelle geschafft hatten, erfuhren sie von der Mesnerin in einer interessanten Kirchenführung viel wissenswertes über Marienstein. So etwa, dass dort wo heute die kleine Kirche steht, früher eine Burg stand, ja in grauer Vorzeit sogar eine vorchristliche Kultstätte bestanden haben soll. Die Kirchengründung geht auf das Geschlecht der Satzenhofer zurück, deren Burg auf dem gegenüberliegenden Sengersberg ab 1326 im Besitz der bayerischen Herzöge war. Die Kirche dürfte schon Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet worden sein. Aus dieser Zeit stammt auch eine Marienfigur, die sich früher in Marienstein, jetzt aber im Pfarrhof Falkenstein befindet. Die Kirche ist aber nicht der Gottesmutter, sondern auf das Patronat des Apostelfürsten Petrus geweiht und gehörte früher zur Pfarrei Zell. Die Umpfarrung zur Pfarrei Falkenstein erfolgte 1938. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche mehrmals restauriert und verschiedene Umbauten und Anbauten vorgenommen. Die letzte Renovierung wurde im Jahr 2000 abgeschlossen. Zu Marienstein gehörte über lange Zeit auch eine eigene Schule, in der bis herein in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts die Kinder aus der Umgebung von der ersten bis zur achten Klasse in nur einem Raum unterrichtet wurden. Später wurde eine zweiklassige Schule errichtet, bis dann 1982 der Unterricht in Marienstein eingestellt wurde. Neben der Kirche steht auch das alte, jetzt denkmalgeschütze Wirtshaus, das seit vielen Generationen von der Familie Eder betrieben wird und das für Marienstein nach wie vor große Bedeutung hat. Bevor die Senioren dort zum gemütlichen Beisammensein einkehrten, wurde noch ein kurzer Spaziergang zu einer eigenwillig geformten Steinformation gemacht, dem sogenannten Schweinskopf. Dortbefindet sich auch ein Schlupfstein, eine enge Felsspalte, durch die man sich zwängen kann und dadurch soll man von seinen Sünden befreit werden. Nachdem viele der Mitfahrer auf diese Weise ihr Sündenpackerl am Felsen abgestreift hatten, ging es zur geselligen Einkehr in das nahe Wirtshaus. Gut gestärkt ging es dann am frühen Abend heimwärts nach Rimbach und alle freuen sich schon wieder auf den nächsten Ausflug.

 

Bericht vom 15.07.2016


Senioren wieder auf Achse

 
 
Nachdem die monatlichen Treffen des Rimbacher Seniorenkreises während des Winterhalbjahres immer im Dorf abgehalten wurden, fand am letzten Mittwoch nun wieder die erste
Ausflugsfahrt statt, die zum Kolmsteiner Kircherl führte. Dass diese Nachmittagsfahrten sehr gut angenommen werden zeigte schon alleine die Zahl der Teilnehmer, denn mit über 50 Personen war der Bus bis auf den letzten Platz ausgebucht, als es um den Hohenbogen nach Kolmstein ging. Auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl hatte sich wieder die Zeit genommen, um mit den Senioren den Nachmittag zu verbringen. Zunächst fand in der Kirche eine Maiandacht statt, die Pfarrer Seidl abhielt und bei der die Senioren andächtig mitbeteten und in die Marienlieder einstimmten. Nach der Andacht wurde im Kolmsteiner Hof eingekehrt, wo sich alle bei Kaffee, Kuchen und Brotzeiten stärken konnten.  Weil das Wetter so gut mitgespielt hatte, konnte man im Freien auf der Terrasse Platz nehmen und zudem auch die schöne Aussicht genießen, bevor die Heimfahrt angetreten wurde. Ein gelungener Auftakt zu den beliebten Ausflügen die in den kommenden Monaten wieder öfter stattfinden werden. Schon bei der Heimfahrt meldeten sich die ersten Mitfahrer schon für die nächste Fahrt an, die voraussichtlich nach Regensburg führt.
 
Bericht vom 13.05.2016
 

Rimbacher Seniorenkreis feierte sein 20jähriges Bestehen

Rückblick auf viele gemeinsame Aktivitäten bei den monatlichen Treffen - Ausflüge sind sehr beleibt - Geselliger Nachmittag

 
 
Mit einem geselligen Nachmittag bei guter Unterhaltung und Spaß feierten die Rimbacher Senioren in der vergangenen Woche das 20jährige Bestehen des Seniorenkreises. Bei einem Rückblick auf diese zwei Jahrzehnte erinnerte Gerlinde Rackl an die vielen Treffen und Aktivitäten, wobei besonders die Ausflüge sehr beliebt sind. Aber auch die jährlich wiederkehrenden Termine finden stets großes Interesse. Den meistens sehr guten Besuch der Seniorennachmittage wertete die Seniorenbeauftragte als Zeichen dafür, dass mit dem angebotenen Programm den Wünschen entsprochen wird. Zu diesem 20jährigen Jubiläum wurde auch musikalische Unterhaltung geboten und viel Beifall bekamen die Kinder aus der vierten Klasse der Hohenbogengrundschule, die mehrere lustige Sketche aufführten. 
  Überaus groß war am vergangenen Mittwoch die Zahl der Senioren, die sich am Nachmittag im Pfarrheim zum monatlichen Treffen eingefunden hatten. Und das hatte auch seinen besonderen Grund, wurde doch dabei das 20jährige Bestehen des Seniorenkreises gefeiert. Nachdem die Zahl der vorbereiteten Sitzgelegenheiten vergrößert wurde um allen einen Platz bieten zu können und auch die Menge des bestellten Essens erhöht worden war, eröffneten Gerlinde Rackl und Rita Amberger den Nachmittag und hießen die weit über 50 Senioren willkommen. Ihre Grüße galten besonders Pfarrer Karl-Heinz Seidl, Pfarrer Peter Chettaniyil und Bürgermeister Ludwig Fischer. Nachdem die anwesenden Musikanten mit bodenständiger Musik zunächst für musikalische Unterhaltung gesorgt hatten, ging Gerlinde Rackl etwas später auf die Gründung und Bedeutung  des Seniorenkreises ein. Im März 1996 war auf vielfachen Wunsch zum ersten mal zu einem solchen Treffen eingeladen, nachdem der einmalige Seniorennachmittag, zu dem die Gemeinde immer eingeladen hatte, den älteren Pfarrangehörigen etwas wenig erschien. So wurde ein monatliches Treffen eingeführt und der Besuch dieser Nachmittage war von Anfang an vielversprechend und wuchs rasch an, sodass die beiden Seniorenbetreuerinnen Gerlinde Rackl und Rita Amberger jeden Monat mit einem großen Teilnehmerstamm rechnen konnten. Zu den immer wiederkehrenden Veranstaltungen gehören mittlerweile Advent- und Faschingsfeiern, Maiandachten, Kreuzweg und Oktoberrosenkranz und einmal im Jahr auch ein Gottesdienst für die Verstorbenen, denn eine nicht kleine Zahl von denen, die im Laufe der zwanzig Jahre dem Kreis angehörten, sind inzwischen verstorben. Neben den Treffen im Pfarrheim erfreuen sich aber besonders auch die Ausflüge größter Beliebtheit. Und hier konnte Gerlinde Rackl eine Vielzahl von Zielen nennen, die dabei angesteuert wurden. So erinnerte sie an den Besuch der Gläsernen Scheune bei Neunußberg, Fahrten nach Klattau (Tschechien), zum Lamberg, nach Kolmstein, zum Voithenberghammer, Frauenzell, Frath, Windberg, Regensburg mit Besichtigung des Doms und der alten Kapelle, zum Kleinen Arbersee, Bischofsmais, zum Zauberer Waltini nach Langdorf, besucht wurde auch der ehemalige Pfarrer Willibald Haberl in Lufling, der Klostergarten in Neukirchen b. hl. Blut, das Kloster Metten, die Wallfahrtskirchen in Streicherröhren und Heilbründl, mit dem Lift ging es zur Eisensteiner Hütte auf dem Großen Arber, weitere Ziele waren die Ruine Weißenstein mit dem gläsernen Wald, St. Englmar, Hammern (Tschechien), Pilgramsberg, Herzogau, Kloster Strahlfeld, der Cerchov (Tschechien), Bogenberg, Ulrichsberg, die Wallfahrtskirche Mariaort, das Kloster Walderbach, die Karmelitenkirche Straubing, der Harlachberg, das Konzerthaus in Blaibach und Loucim (Tschechien). Auch Weißenregen, der Hohenbogen, Schönblick, Haidstein, Kümmerniskapelle, Bachmeierholz, Neukirchen, Eschlkam und Warzenried   waren  Ziele von Nachmittagsfahrten.  Eigentlich, so Gerlinde Rackl, haben die Senioren alle möglichen Ausflugsziele, die an einem Nachmittag erreichbar waren besucht und alle Berge erklommen, wo man nicht zu weit zu Fuß gehen musste und wo es dann auch eine Gelegenheit zur Einkehr gab, denn auch das gehörte immer mit dazu.
  Pfarrer Karl-Heinz Seidl betonte in einem Grußwort dass die Seniorenbetreuung eine große Bedeutung für die Pfarrei habe, denn aus vielen Gesprächen wisse er, wie sehr sich die älteren Pfarrangehörigen auf diese monatlichen Zusammenkünfte freuen. Nicht nur das Zusammenkommen  und die Gespräche mit den Gleichaltrigen, sondern auch die gemeinsamen Unternehmungen seien es, von denen die Senioren in sonst einsamen Stunden zehren, wenn sie sich daran erinnern. So sprach er den Betreuerinnen nicht nur namens der Senioren, sondern der ganzen Pfarrei Dank aus und fügte die Hoffnung an, dass diese Arbeit auch weiterhin so gut läuft. 
  Bürgermeister Ludwig Fischer zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über die hervorragend laufende Seniorenarbeit in der Pfarrei. Zwar lade auch die Gemeinde einmal im Jahr zu einem Seniorennachmittag ein, doch diese intensive Betreuung in den monatlichen Zusammenkünften sei ungemein wichtig und lobenswert. Auch er höre immer wieder von den älteren Gemeindebewohnern, dass es gerade diese Nachmittage beim Seniorenkreis sind, die Abwechslung bringen und dabei viele Orte und Ausflugsziele kennen gelernt habe, zu denen man in jüngeren Jahren gar nicht gekommen sei. So galt auch sein Dank den Seniorenbetreuerinnen, deren Arbeit gar nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Auch der Wunsch des Bürgermeisters war es, dass der Seniorenkreis noch lange Zeit so aktiv sein möge. Zur Deckung der Unkosten für diese Jubiläumsfeier überreichte er eine Spende der Gemeinde an Gerlinde Rackl. Auch Pfarrer Seidl hatte zuvor bereits eine Spende der Pfarrei zugesagt und so konnten die Senioren an diesem Nachmittag auch  mit einem Festessen bewirtet werden. Zur Unterhaltung trugen anschließend auch Kinder aus der Hohenbogengrundschule Rimbach teil, die mehrere Sketche aufführten und damit die Lachmuskeln der Senioren strapazierten, ebenso auch die anwesenden Musikanten, die nicht nur zünftig aufspielten sondern zwischendurch auch immer wieder Witze zum Besten gaben. So wurde diese Jubiläumsfeier einmal mehr zu einem gelungenen Nachmittag und viele blieben diesmal auch länger sitzen als normal. Gerlinde Rackl dankte abschließend allen, die zu dieser Feier beigetragen haben, besonders auch den Helferinnen in der Küche und den Kindern, die für ihre lustigen Sketche mit einem Eisgutschein belohnt wurden.
 
 
Bericht vom 11.04.2016
 

Bilder vom alten Rimbach interessierten die Senioren

 
 
Nicht zum ersten Mal war am vergangenen Mittwoch Alfred Silberbauer sen. ins Pfarrheim zu den  Rimbacher Senioren gekommen, um bei ihrem monatlichen Treffen alte Bilder aus Rimbach und Umgebung zu zeigen. Dass diese „Ausflüge“ in die Vergangenheit immer wieder auf großes Interesse stoßen zeigte sich auch an diesem Nachmittag, denn über fünfzig ältere Bürgerinnen und Bürger füllten das Pfarrheim und verfolgten dann den Vortrag von Alfred Silberbauer, der in den letzten Jahren viele Aufnahmen gesammelt und abfotografiert hat, damit sie mittels Projektor auf die Leinwand gebracht werden können. Viele Erinnerungen wurden damit wach und so manche bekannte Person, oft auch solche die schon längst verstorben sind, wurde erkannt. So wurde dieser Nachmittag wieder einmal unterhaltsam und kurzweilig weil so manches aus früheren Zeiten erzählt werden konnte. Die Seniorenbeteuerinnen Gerlinde Rackl und Rita Amberger bedankten sich bei Alfred Silberbauer für diesen interessanten Nachmittag im Namen aller anwesenden. Anschließend saßen die Senioren noch längere Zeit gemütlich beisammen. In den kommenden Monaten werden dann voraussichtlich wieder kleine Ausflüge unternommen, kündigten sie dabei an.
 
 
 
Bericht vom 19.03.2016
 

Senioren erlebten Geschichte des Klosters Walderbach

Das Kloster Walderbach war in der vergangenen Woche das Ziel der Rimbacher Senioren bei einem Halbtagesausflug. Bis auf den letzten Platz hatte sich der Bus gefüllt, als die Reisegruppe, mit dabei war auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl, sich auf den Weg machte um im Laufe des Nachmittags einiges aus der bewegten Geschichte des Klosters zu erfahren. In Walderbach angekommen, wurde in der ehemaligen Klosterkirche, die seit der Säkularisation 1803 auch Pfarrkirche ist, zunächst der Oktoberrosenkranz gebetet. Anschließend gab es eine interessante Kirchenführung durch Frau Schedel, bei der die Rimbacher Senioren Vieles aus der wechselvollen Geschichte des Zisterzienserklosters mit der mächtigen romanischen Kirche erfuhren. Die Kirche wurde vom Kloster Waldsassen aus begründet und  ist der Gottesmutter Maria geweiht. Als Nebenpatron hat die Kirche den hl. Nikolaus, den Patron der Schiffer. Zweimal, nämlich 1428 und 1433 wurde das Kloster Walderbach von den in die Oberpfalz eingefallenen hussitischen Heerhaufen geplündert und gebrandschatzt. Auch ein Großteil der Kloster wurde, zusammen mit zahlreichen sakralen Kunstwerken ein Raub der Flammen. Der Wiederaufbau dauerte bis Ende des 15. Jahrhunderts. Im Verlauf des 30ährigen Krieges gab es einen wirtschaftlichen Niedergang. Die Neubesiedlung erfolgte 1669 vom Kloster Aldersbach aus. Ab 1691 war Walderbach dann wieder selbständig. Mit dem Neubau des barocken Klosters war 1687 begonnen worden. Die Kirchenführerin wies die Rimbacher Senioren mit ihren Erklärungen auch auf einige Besonderheiten in der Ausstattung der Klosterkirche hin, wie etwa die Pfeiler mit der romanischen Ornamentmalerei, den Hochaltar mit dem hl. Nikolaus und darüber das Bildnis der Gottesmutter, sowie die Seitenfiguren am Hochaltar, den hl. Bernhard von Clairvaux dem der gekreuzigte Jesus sein Herz reicht und auf der anderen Seite die hl. Luitgard, die dem Gekreuzigten ihr Herz reicht. Auch der Kreuzweg mit den 15 Stationen stellt eine nicht alltägliche Besonderheit dar. Mehrere Reliefbilder zeigen weitere biblische Themenaus dem alten und neuen Testament. Die Zisterzienserabteikirche zu Walderbach  gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse der romanischen Baukunst in Bayern.

Nach der interessanten Kirchenführung startete die Seniorengruppe in Richtung Kalsing, wo in der Weiberwirtschaft noch eine zünftige Brotzeitpause eingelegt wurde, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.

 

 

Bericht vom 21.10.2014


Rimbacher Senioren von Basilika in Osterhofen/Altenmarkt begeistert

Halbtagesausflug wurde zu einem schönen Erlebnis - Kirche ist der hl. Margarethe geweiht -

Erneut unternahmen die Rimbacher Senioren am vergangenen Mittwoch wieder einen Nachmittagsausflug, dessen Ziel die Basilika St. Margaretha in Osterhofen/Altenmarkt war. Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der Bus als die Seniorengruppe startete. Die Fahrt führte direkt nach Osterhofen-Altenmarkt, wo die Gruppe bereits erwartet wurde, denn zunächst stand eine Kirchenführung auf dem Programm. Bereits beim Eintritt in die Kirche waren die Senioren überwältigt von der herrlichen Ausstattung, die größtenteils durch die Gebrüder Asam geschaffen wurde. Die Kirche, so erfuhren sie bei der interessanten Führung, hat eine bewegte und wechselvolle Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Zwischen 1004 und 1009 wurde durch Herzog Heinrich V. und seiner Gemahling Luitgard  ein Chorherrenstift gegründet. In den folgenden Jahrhunderten wechselte immer wieder auch die Zugehörigkeit und zudem gab es immer wieder auch Schäden durch Brände und Kriege. Als die alte Kirche nicht mehr renoviert werden konnte wurde diese abgerissen und in der Zeit von 1726 bis 1728 entstand einer neuer Rohbau. Baumeister war Johann Michael Fischer aus Burglengenfeld. Die wertvolle, kunstvolle Innenausstattung wurde größtenteils durch die Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin geschaffen. Die Kunst der Brüder Asam hat die Raumkunst und die Bauideen des römischen Barock nach Bayern gebracht und hier zu einer eigenständigen Blüte entfaltet. Nach verhältnismäßig kurzer Bauzeit wurde die Kirche 1740 durch den Weihbischof von Passau geweiht. 1783 wurde die Prämonstratenserabtei aufgehoben und die Gebäude in ein adeliges Damenstift umgewandelt. 1858 erwarb der Orden der Englischen Fräulein das Kloster und belebte es neu. Im Jahre 1982 wurde die ehemalige Stiftskirche zur päpstlichen Basilika erhoben.  Heute gehört die Kirche zum Bistum Passau. 

Nach dieser hochinteressanten und beeindruckenden Kirchenführung ging es mit dem Bus weiter ins nahe Niederaltaich, wo die Basilika besichtigt wurde. Die Kirche gehört zum Gebäudekomplex eines Benediktinerkosters, das im Jahre 731 durch Herzog Odilo von Bayern gegründet wurde. Im Jahre 1803 wurden in Deutschland alle Gebiete, die unter geistlicher, d. h. bischöflicher und klösterlicher Herrschaft standen zwangsweise von den weltlichen Fürstentümern anektiert. So kam es auch zur Aufhebung des Klosters Niederaltaich durch den bayerischen Staat und zur Veräußerung und teilweiser Zerstörung der Gebäude. Die Kirche wurde an die Pfarrei Niederaltaich übergeben, 1918 wurde das Kloster wiedererrichtet und den Mönchen die Seelsorge in der Pfarrei anvertraut. Auch in Niederaltaich waren die Senioren beeindruckt von den Ausmaßen der Basilika und der wertvollen Ausstattung. 

Nach so viel beeindruckender Baukunst und Geschichte war die anschließende Einkehr zu Kaffee und Brotzeit sehr willkommen, bevor es dann wieder heimwärts ging.

 

Bericht vom 26.07.2014


Rimbacher Seniorenbesuchten Wallfahrtskirche Mariaort

Auch der jüngste Halbtagesausflug der Rimbacher Senioren am vergangenen Mittwoch stieß wieder auf großes Interesse. Mit dem fast bis auf den letzten Platz gefüllten Perlingerbus ging es am frühen Nachmittag von Rimbach in Richtung Regensburg. Ziel war aber nicht die Bischofsstadt, sondern die Wallfahrtskirche Mariaort, nahe dem Zusammenfluß der Naab in die Donau. Überrascht waren die Senioren, als sie in der von außen eher unauffälligen Kirche eine sehr schöne Innenausstattung zu sehen bekamen. Die Mesnerin der Kirche konnte in ihrer Führung dann Aufschluß über die jahrhundertealte Tradition dieser Kirche und der damit verbundenen Wallfahrt geben. So soll der Legende nach, das Gnadenbild der Mutter Gottes mit dem Jesuskind, im 8. Jahrundert vom Schwarzen Meer aus donauaufwärts geschwommen sein, bis es sich nahe der Mündung der Naab verfing und von Bewohner der Ortschaft geborgen wurde. Der Beschluß, für die Statue eine Kapelle zu errichten war bald in die Tat umgesetzt. Und bald entwickelte sich eine lebendige Wallfahrt. So erlebte die Wallfahrtskirche Mariaort in den vergangenen Jahrhunderten eine abwechslungsreiche Geschichte. Zahlreiche Geschichten ranken sich um die Wallfahrtskirche, so erfuhren die Rimbacher Senioren in der interessanten Führung durch die Mesnerin.

Nachdem noch der Rosenkranz gebetet wurde, führte die Fahrt  auf den Adlersberg, wo in der Brauereigaststätte beim Prösslbräu noch eine Kaffee- und Brotzeitpause eingelegt wurde. Bei deftigen Brotzeiten ließen es sich die Mitfahrer gut gehen.  So gestärkt wurde am frühen Abend die Heimfahrt angetreten.  Bereits bei der Rückfahrt nach Rimbach wurde die nächste Unternehmung geplant. Es soll wieder eine Nachmittagsfahrt werden, die am 23. Juli nach Osterhofen-Altenmarkt zur dortigen Asamkirche führen soll. 

 

 

Bericht vom 28.06.2014


Senioren machten gelungenen Maiausflug

Die Rimbacher Senioren unternahmen am vergangenen Mittwoch wieder einen Nachmittagsausflug, dessen Ziel diesmal der Lamberg war. Im vollbesetzten großen Perlingerbus startete die Gruppe am frühen Nachmittag in Richtung Lamberg. Dort angekommen, wurde zunächst im Walburga-Kirchlein eine Maiandacht abgehalten, die von Pfarrer Karl-Heinz Seidl gestaltet wurde. Nachdem in Gebeten und Liedern die Gottesmutter gepriesen worden war und Pfarrer Seidl den Segen erteilt hatte, konnten die Senioren dank des schönen Wetters auch den herrlichen Ausblick genießen. Danach fanden sich die Senioren im Gasthaus auf dem Lamberg zum geselligen Beisammensein mit Kaffee, Kuchen und Brotzeit zusammen und ließen damit den gelungenen Nachmittag ausklingen, bevor dann, nach geselliger Unterhaltung und einem kleinen Spaziergang die Heimfahrt angetreten wurde.

 

Bericht vom 16.05.2014


Senioren besuchten Bruder-Konrad-Kapelle

Ein Nachmittagsausflug der Rimbacher Senioren führte in der vergangenen Woche nach Bad Kötzting in den Kurpark. Nachdem sich die Senioren einige Zeit im weitläufigen Kurparkgelände aufgehalten hatten, ging es zum Linder-Bräu, wo zunächst die Hauskapelle besichtigt wurde, die dem hl. Bruder Konrad geweiht ist. Anschließend konnten es sich die Senioren im Biergarten der Brauerei bei deftigen Brotzeiten und geselliger Unterhaltung gut gehen lassen.
 

 

Bericht vom 24.07.2013

Rimbacher Senioren als Gipfelstürmer auf dem Arber

Der Bayerwaldkönig zeige sich von seiner schönsten Seite - Gesellige Einkehr unter dem Gipfel -

Die kleinen Ausflüge, die der Rimbacher Seniorenkreis in unregelmäßigen Abständen unternimmt erfreuen sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Das zeigte sich auch wieder in der vergangenen Woche, als eine Nachmittagsfahrt zum Arber auf dem Programm stand. Der Perlingerbus war voll besetzt, als die Senioren in Rimbach starteten und die Klimaanlage im Bus die hochsommerlichen Temperaturen erträglich machte. Die Befürchtungen, die Hitze könne dem einen oder anderen zu schaffen machen zerstreuten sich, als die Reisegruppe an der Talstation der Arberbahn ankam und dort ein angenehmes Lüftchen wehte. Sehr angenehm empfanden es die Senioren auch, daß das Personal der Arberbahn überaus zuvorkommend war und für die etwas gehbehinderten sogar die Gondeln  anhielt und so das Ein- und Aussteigen problemlos vor sich gehen konnte. Die Tatsache, daß die Seniorengruppe die Berg- und Talfahrt mit der Gondel kostenlos machen konnte war ein weiteres Plus dieses schönen Nachmittags. Von der Bergstation aus bot sich an diesem Tag ein faszinierender Fernblick und so manche der Teilnehmer gestand, daß er seit der Schulzeit nicht mehr auf dem Arber stand. Um so mehr wurde dieser Ausblick genossen.
Während sich ein Großteil mit der Aussicht von der Bergstation zufrieden gab, waren es doch einige, die es nicht scheuten, den Gipfel zu erklimmen was ein Beweis dafür sein dürfte, daß die Senioren noch durchaus unternehmungsfreudig sind. Sehr vorteilhaft erwies sich auch der neue Aufzug, mit dem der Abstieg zur Eisensteiner Hütte völlig ohne Schwierigkeiten bewältigt werden konnte und dort saß man auf der Terrasse im Freien und konnte die Aussicht genießen. Dort konnten sich die Senioren auch mit Kaffee und Kuchen oder  deftigen Brotzeiten stärken, bevor sie  dann zur Talfahrt aufbrachen und nach schönen Stunden wieder heimwärts fuhren.
 

 

Bericht vom 24.06.2013


Rimbacher Senioren als Gipfelstürmer auf dem Arber

Der Bayerwaldkönig zeige sich von seiner schönsten Seite - Gesellige Einkehr unter dem Gipfel -

Die kleinen Ausflüge, die der Rimbacher Seniorenkreis in unregelmäßigen Abständen unternimmt erfreuen sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Das zeigte sich auch wieder in der vergangenen Woche, als eine Nachmittagsfahrt zum Arber auf dem Programm stand. Der Perlingerbus war voll besetzt, als die Senioren in Rimbach starteten und die Klimaanlage im Bus die hochsommerlichen Temperaturen erträglich machte. Die Befürchtungen, die Hitze könne dem einen oder anderen zu schaffen machen zerstreuten sich, als die Reisegruppe an der Talstation der Arberbahn ankam und dort ein angenehmes Lüftchen wehte. Sehr angenehm empfanden es die Senioren auch, daß das Personal der Arberbahn überaus zuvorkommend war und für die etwas gehbehinderten sogar die Gondeln  anhielt und so das Ein- und Aussteigen problemlos vor sich gehen konnte. Die Tatsache, daß die Seniorengruppe die Berg- und Talfahrt mit der Gondel kostenlos machen konnte war ein weiteres Plus dieses schönen Nachmittags. Von der Bergstation aus bot sich an diesem Tag ein faszinierender Fernblick und so manche der Teilnehmer gestand, daß er seit der Schulzeit nicht mehr auf dem Arber stand. Um so mehr wurde dieser Ausblick genossen.
Während sich ein Großteil mit der Aussicht von der Bergstation zufrieden gab, waren es doch einige, die es nicht scheuten, den Gipfel zu erklimmen was ein Beweis dafür sein dürfte, daß die Senioren noch durchaus unternehmungsfreudig sind. Sehr vorteilhaft erwies sich auch der neue Aufzug, mit dem der Abstieg zur Eisensteiner Hütte völlig ohne Schwierigkeiten bewältigt werden konnte und dort saß man auf der Terrasse im Freien und konnte die Aussicht genießen. Dort konnten sich die Senioren auch mit Kaffee und Kuchen oder  deftigen Brotzeiten stärken, bevor sie  dann zur Talfahrt aufbrachen und nach schönen Stunden wieder heimwärts fuhren.
 

 

Bericht vom 24.06.2013


Senioren besuchten das Kloster Strahlfeld

Ein bis auf den letzten Platz besetzter Bus mit Senioren aus der Pfarrei Rimbach startete in der vergangenen Woche zu einer Halbtagsfahrt ins Kloster Strahlfeld. Nach einer Andacht in der Klosterkapelle erfuhren die Rimbacher Senioren Vieles aus der Geschichte des Klosters und der Dominikanerinnen. So z.B. daß das Schlossgut Strahlfeld schon 1265 erstmals urkundlich erwähnt wurde und nach einer wechselvollen Geschichte in völlig verwahrlostem Zustand zum Verkauf stand. Zwei Dominikanerinnen, die für einen Erholungsurlaub aus Afrika nach Deutschland gekommen waren und deren Rückreise durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges verhindert wurde, erwarben, ermutigt durch die Ordensleitung die Schlossruine. Sie gründeten in Strahlfeld die erste deutsche Niederlassung der Gemeinschaft zur Heranbildung von Ordensnachwuchs für die Mission. Im Laufe der Jahre sind rund 500 junge Frauen von Strahlfeld aus in die Afrika-Mission entsandt worden.  Außerdem erhielten in der Haushaltungs- und Handelsschule viele junge Mädchen der Umgebung eine fundierte Ausbildung. Aufgrund abnehmender Schülerzahlen wurde die Schule 1993 aufgegeben. Seit 2003 führt das Kloster St. Dominikus ein „Haus der Begegnung“ als Bildungs- und Begegnungsstätte. Die persönliche und offene Atmosphäre, der gute Geist des Hauses, die harmonische Klosteranlage, eingebettet in die Weite des Vorderen Bayerischen Waldes und schließlich die gute Küche, machen die Einrichtung zu einem geschätzten und gern besuchten Ort. Das Kloster St. Dominikus  verfügt über eine eigene Krankenabteilung mit Pflegestation, in der betagte und pflegebedürftige Schwestern, auch solche die aus der Mission zurückkehren, eine Heimat für ihren Lebensabend finden. Weit über Strahlfeld hinaus bekannt ist der 1993 eröffnete Klosterladen mit einer großen Auswahl von Kleinschriften und Karten, Kerzen und einer Vielzahl von Geschenkartikeln, zum Teil aus klostereigener Produktion oder aus den Missionsgebieten.  Von der zuvor erwähnten guten Küche konnten sich die Rimbacher Senioren dann auch bei der abschließenden Einkehr zu Kaffee und Brotzeit überzeugen, bevor es dann wieder heimwärts ging.

 

Bericht vom 02.10.2012


Senioren der Pfarrei in Herzogau

Die Rimbacher Senioren unternahmen in der vergangenen Woche wieder einen Nachmittagsausflug, dessen Ziel die Ortschaft Herzogau, im Stadtgebiet von Waldmünchen war.  Im fast voll besetzten Perlingerbus ging es am frühen Nachmittag in Richtung Trenkstadt, wo der Bus dann aber vorher nach Herzogau abbog. In der erst frisch renovierten kleinen Kirche in Herzogau wurde dann eine Maiandacht abgehalten und dabei in Gebeten und Liedern der Lobpreis auf die Gottesmutter zum Ausdruck gebracht.  Beeindruckt waren die Fahrtteilnehmer nicht nur von der sehr schönen Kirche, sondern auch von dem herrlichen Ausblick der sich von dort bot. Nach der Andacht konnte noch ein kleiner Spaziergang unternommen werden, bei dem viele der Teilnehmer auch den kleinen Friedhof des Dorfes besuchten, in dem es überwiegend nur Grabdenkmäler aus  Holz oder  Schmiedeeisen gibt. Natürlich fehlte bei diesem Nachmittagsausflug auch eine Einkehr nicht. Diese wurde im Pfarrhof von Herzogau gehalten, der mittlerweile als Cafe Froschkönig mit einer kleinen Kunstausstellung betrieben wird. Nach der leiblichen Stärkung bei Kaffee und Brotzeit, wurde die Heimfahrt nach Rimbach angetreten und dabei bereits wieder beraten, wo der nächste Ausflug hingehen könnte.
 

 

Bericht vom 31.05.2012


Senioren bestiegen den Haidstein

Die kleinen Ausflüge des Seniorenkreises erfreuen sich schon seit langem einer großen Beliebtheit. Das zeigte sich auch in der vergangenen Woche wieder, als ein Nachmittagsausflug zum Haidstein angeboten wurde. Über vierzig Teilnehmer hatten sich dazu angemeldet. Mit zwei Bussen ging es dann auf den Haidstein. Vom Parkplatz beim Berggasthaus aus machten sich die meisten dann zu Fuß auf, zum Gipfel, von wo sich ein herrlicher Blick ins Tal bot. Die Senioren, die sich den Anstieg zum Gipfel nicht zutrauten hielten sich in der Zwischenzeit in der Nähe  des Berggasthauses  auf und genossen das schöne Wetter. Da die Seniorengruppe auch den Schlüssel zur Kirche hatte, konnten die Gipfelstürmer  in der Ulrichskirche eine kurze Rast zum Beten und Singen halten, bevor es dann wieder hinab zum Wirtshaus ging. Dort fand dann ein geselliges Beisammensein statt, bei dem man es sich gut gehen ließ.
Auch der nächste Ausflug ist bereits wieder geplant. Dieser führt nach Herzogau, wo in der Schlosskapelle eine Maiandacht sein wird und dann auch wieder eine Einkehr im alten Pfarrhof vorgesehen ist.
 

 

Bericht vom 30.04.2012


Seniorenfahrt führte nach St. Englmar

Die Nachmittagsausflüge der Rimbacher Senioren erfreuen sich großer Beliebtheit und so war der Bus auch am vergangenen Mittwoch wieder sehr gut besetzt, als er zum Ausflug nach
St. Englmar startete. Als Erstes Ziel des Nachmittags wurde die  Pfarrkirche angesteuert, die dem hl. Englmar  geweiht ist, und nach dem auch der Ort benannt ist. Pfarrer Karl-Heinz Seidl gab bei der Kirchenbesichtigung viele Informationen, besonders auch über den hl. Englmar, der als Einsiedler bei den Menschen sehr beliebt war und deshalb, so wird vermutet, aus Neid von einem Gefährten erschlagen wurde. Erst nach der Schneeschmelze im Jahre 1100 wurde sein Leichnam gefunden und in den Ort gebracht. Alljährlich wird am Pfingstmontag in Erinnerung an das Auffinden des Toten, das sogenannte „Englmarisuchen“ begangen. Dabei wird eine lebensgroße Figur des Englmar im Wald versteckt und nach deren Auffindung auf einem Fuhrwerk ins Dorf gefahren.  Nach einem kurzen Spaziergang durch den Kurpark  zur „Alten Mühle“ wurde wieder der Bus bestiegen und über Kostenz ging die Fahrt weiter zum Granzberg, wo noch eine Kaffee-und Brotzeitpause eingelegt wurde, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.

 

Bericht vom 04.07.2011


Erlebnisreicher Ausflug der Senioren

Wie immer bei derartigen Unternehmungen war die Beteiligung am Nachmittagsausflug der Senioren am vergangenen Mittwoch wieder sehr gut. Über vierzig Passagiere hatte der Bus an Bord als er am frühen Nachmittag in Rimbach startete und zunächst ins Zellertal fuhr. Das erste Ziel war dort das Glasdorf in Arnbruck, wo der schön angelegte Park zum Bummeln einlud, andere aber auch den einen oder anderen Kauf tätigten. Dann ging es weiter in Richtung Bodenmais und vorbei am Silberberg hinauf zum Arber. An der Talstation der Arberbergbahn wurde dann erneut eine kleine Pause eingelegt. Für eine Gondelfahrt blieb allerdings keine Zeit, denn die Reisegruppe wurde  zur geselligen Einkehr beim Ödbauern  in Vorderöd erwartet. Dort angekommen wurden die Rimbacher Senioren gleich musikalisch begrüßt und in die Brotzeitstube geleitet. Die folgende Zeit war so richtig nach dem Geschmack der Senioren, denn in der geselligen Runde, bei deftiger Brotzeit oder Kaffee und Kuchen, verbunden mit musikalischer Unterhaltung, konnten sie es sich so richtig gut gehen lassen. So verging die Zeit viel zu schnell und gerne hätte man den Aufenthalt noch verlängert. Nach der musikalischen Verabschiedung ging es am Abend dann wieder heimwärts und alle waren sich einig, das sollte wieder einmal gemacht werden.
 

 

Bericht vom 28.06.2010


Rimbacher Senioren waren Gast in der Nachbarpfarrei

Nachmittagsfahrt führte nach Eschlkam - Rosenkranz und Kirchenführung -

Wie die Ausflüge allgemein, fand die Nachmittagsfahrt der Rimbacher Senioren am vergangenen Mittwoch, auch diesmal wieder großen Anklang, auch wenn das Ziel nicht so weit lag.  Die Fahrt führte in die Nachbarpfarrei Eschlkam. Gemäß der Jahreszeit wurde dann zunächst in der Pfarrkirche, die dem hl. Jakob  d.Ä. geweiht ist, der Oktoberrosenkranz gebetet. Anschließend hieß Pfarrer Ries die Senioren aus Rimbach willkommen und gab für sie eine Kirchenführung, in deren Verlauf er viel Wissenswertes über die Geschichte Eschlkams, der Pfarrei und über die Kirche St. Jakob erzählte. Die Besiedelung des Hügels, um den sich der Chambfluß windet, dürfte bereits im 9. Jahhundert erfolgt sein. Urkundlich erwähnt wird Eschlkam im Jahre 1040 und 1230 wird der Ort bereits Markt genannt. In den Wirren der Hussittenkriege wurde die Kirche und die Burganlage 1434 zerstört. Die Nähe zur Grenze nach Böhmen hat in der Geschichte Eschlkams immer eine bedeutende Rolle gespielt. So einerseits das Sicherheitsbedürfnis der bayerischen Bevölkerung gegenüber den slawischen Nachbarn, andererseits auch der Wunsch der Mönche aus Chammünster, bei ihren Missionsreisen nach Böhmen kurz vor der Grenze nochmals eine Herberge zu haben. So wurde die Ansiedlung auch immer wieder in die Macht- und Territorialkämpfe zwischen den beiden Völkern hineingezogen. Auch die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, und zuletzt in den Jahren 1976 bis 1984 innen und außen von Grund auf restauriert. Schon von weitem ist zu erkennen, wie die Kirche mit dem mächtigen Turm das Ortsbild beherrscht, steht sie doch auf der höchsten Stelle und überragt alle anderen Bauten. Beeindruckend ist auch der Innenraum mit seiner reichen Ausstattung mit Figuren, Bildern und Ornamenten. Hingewiesen durch Pfarrer Ries auf die Besonderheiten der Kirche ließen die Rimbacher Senioren das Gotteshaus auf sich wirken.
Nachdem man sich bei Pfarrer Ries für die Führung bedankt hatte, gab es noch eine gesellige Einkehr, bevor dann die Heimfahrt angetreten wurde.

 

Bericht vom 17.10.2009
 

Die Ausflugsgruppe vor dem Kloster Metten
Die Ausflugsgruppe vor dem Kloster Metten

Senioren erlebten Benediktinerabtei Metten

Gerade  Ausflüge sind es, die die Senioren der Pfarrei Rimbach immer wieder gerne machen. So war es auch nicht verwunderlich, daß sich am vergangenen Mittwoch wieder viele zu einem Halbtagesausflug angemeldet hatten, der in die Benediktinerabtei Metten führte. So konnte der Bus mit über 40 Teilnehmern in Richtung Gäuboden starten. Am Ziel angekommen fand zunächst eine Führung durch die Klosterbibliothek statt, von der man geradezu überwältigt war. Die Bibliothek wurde im Jahre 1624 erbaut, die barocke Ausstattung mit den kunstvollen Stuckarbeiten entstand in den Jahren von 1724 bis 1726, so erfuhren die Besucher bei der Führung. Die Bibliothek beinhaltet unschätzbare Werte an Büchern, etwa ein Antiphonar (um 1437 entstanden) auch einige für das Kloster bedeutende historische Dokumente. Weiter ging es dann durch den großen Festsaal, der ebenfalls herrliche Deckengemälde aufweist und dadurch beeindruckte. Die Führung endeten dann in der Klosterkirche, wo die Rimbacher eine Verbindung mit der eigenen Pfarrkirche entdeckten, denn auch die Klosterkirche Metten steht unter dem Patronat des Erzengels Michael und wie in Rimbach zeigt das Altarbild den Kampf des Erzengels gegen den abtrünnigen Luzifer.
Das Kloster Metten, eines der bayerischen Urklöster, ist bis heute für die nähere und weitere Umgebung ein geistiges und kulturelles Zentrum. Die bereits für das 13. Jahrhundert bezeugte Lehrtätigkeit der Benediktinermönche in Metten wird bis in die Gegenwart gepflegt.
Nach der erlebnisreichen Besichtigung der Abtei wurde wieder die Heimfahrt angetreten, bei der dann in Ayrhof noch eine gemütliche Brotzeitpause eingelegt wurde.

 

Bericht vom 28.09.2009