Rimbacher Senioren besuchten Wallfahrtskirche Maria Schnee

Bekannte Wallfahrtskirche im Landkreis Regensburg - Hier erklang erstmals das Lied „Gegrüßet seist du Königin“

 
 
In der vergangenen Woche starteten die Rimbacher Senioren wieder zu einem der beliebten Nachmittagsausflüge und das Ziel war dieses Mal die Wallfahrtskirche Maria Schnee in Aufhausen, Landkreis Regensburg. Der fast voll besetzte Bus startete am Mittag in Rimbach mit dem Ziel Aufhausen. Die Wallfahrtskirche Maria Schnee ist eine Rokokokirche  und ist, da auf einer Anhöhe über dem Tal der Laber gelegen, weithin zu sehen. In der Wallfahrtskirche hielt Pfarrer Karl-Heinz Seidl  zusammen mit einer Ordensschwester, die die Rimbacher begrüßt und in die Kirche führte eine Andacht. Dabei wurde auch das Marienlied „Gegrüßet seist du Königin“ gesungen über das die Rimbacher dann in einer anschließenden Bildpräsentation mehr erfuhren. 
Die Wallfahrt geht auf den Aufhausener Pfarrvikar Johnann Georg Seidenbusch (1641 – 1729) zurück. Dieser hatte während seiner Studienzeit in München auf seine Bitte hin und wegen besonderer Verdienste eine auf einem Speicher abgestellte Muttergottesstatue geschenkt bekommen, eine Nachbildung des Gnadenbildes Maria Schnee in Rom. Herzog Wilhelm V. hatte sie 1580 den Studenten gestiftet, dann aber war sie durch eine neue Figur ersetzt worden. Seidenbusch nahm die Statue mit zum Theologiestudium an der Universität Ingolstadt und dann in die Pfarrei Aufhausen, wo er ab 1667 tätig war.  Zunächst war die Figur im Pfarrhaus aufgestellt dann wurde 1668 eine hölzerne Kapelle dafür errichtet. Rasch blühte eine Wallfahrt auf und nachdem zahlreiche Gebetserhörungen bekannt wurden entstand zwischen 1670 und 1673 die erste kleine Wallfahrtskirche. Hier erklang zum ersten Mal auch das bekannte Marienlied (Urform) „Gegrüßet seist du Königin“ (Urform) von Johann Georg Seidenbusch. Auch der Tod  Seidenbuschs im Jahre 1729 tat der Wallfahrt keinen Abbruch, denn sie zählt zu den Bedeutendsten im Bistum Regensburg. Die Kirche wurde mehrmals vergrößert und die Wallfahrt wird heute durch das Oratorium des hl. Philipp Neri in Aufhausen, „Oratorianer vom Heiligen Blut“betreut. Von den Oratorianern wird die Seligsprechung von Pfarrer Seidenbusch angestrebt.
  Nach den interessanten und aufschlussreichen  Informationen über die Kirche Maria Schnee und die Wallfahrt ging es noch zu einer Einkehr und nach Stärkung bei Kaffee und Kuchen oder Brotzeit ging es am frühen Abend wieder heimwärts.
 
 
Bericht vom 02.08.2017

Ausflug der Senioren nach Schloss Egg

 
 
Am vergangenen Mittwoch starteten die Senioren wieder zu einem der beliebten Nachmittagsausflüge bei dem das Ziel das Schloss Egg in der Gemeinde Bernried, Landkreis Deggendorf war. Dort nahmen die Senioren an einer interessanten Führung teil, bei der sie allerlei Wissenswertes aus der Jahrhunderte alten Geschichte des Schlosses erfuhren. Bereits im Jahre 1103 wird das Schloss erstmals erwähnt und erlebte in den folgenden Jahrhunderten mehrere Besitzerwechsel. Interessant auch die Verbindung zur Burg Lichtenegg, denn die Ecker dienten auch den Grafen von Bogen,  denen ja auch Burg Lichtenegg gehörte. Schloss Egg ist eine im Kern vollständig erhaltene, mittelalterliche Burganlage, um die sich ein Wassergraben zieht. Heute gehört das Schloss der Familie des Fabrikanten und Konsul von China, Joseph Maximilian Hartl, der es 1939 erworben hat.  Im Rahmen der Führung konnten auch die original eingerichteten Festsäle und Salons aus dem 19. Jahrhundert besichtigt werden. Neben einem Schlossrestaurant wird das alte Gebäude auch gerne für Trauungen gebucht. Außerdem war  es z.B. auch Filmkulisse für den Film „Fünf Freunde“ und „Bibi Blocksberg“.
Nach der informativen Schlossbesichtigung ging die Fahrt nach Buchet zum Wild-Berghof, wo noch eine Kaffee- und Brotzeitpause eingelegt wurde. Außerdem bestand dort die Gelegenheit allerlei Wildprodukte aus der eigenen Herstellung zu erwerben, wovon rege Gebrauch gemacht wurde.
 
 
 
Bericht vom 24.06.2017

Maiausflug der Senioren führte nach Miltach

 
 
Die Rimbacher Senioren unternahmen in der vergangenen Woche wieder einen der beliebten Nachmittagsausflüge. Das Ziel war diesmal Miltach. Dass sich daran wieder über 40 Personen beteiligten ist Beweis dafür, wie gerne die Senioren noch auf die Reise gehen. Wenngleich es dieses Mal nur eine kürzere Fahrt war tat dies der guten Laune keinen Abbruch. In Miltach wurde zunächst in der Pfarrkirche St. Martin eine Maiandacht abgehalten, bevor es dann ins Café  „Waffel“ ging, wo die Seniorengruppe aus Rimbach im umgebauten Mitropa-Speisewagen Platz nehmen konnte und es sich bei Kaffee und Kuchen, oder einer Brotzeit gut gehen ließ. Viele nutzten auch die Gelegenheit, sich im neu gestalteten Werksverkauf der Firma Waffel-Beier mit allerlei Süßem einzudecken, damit die Fahrt auch noch zu Hause für einige Zeit in sprichwörtlich „guter und süßer Erinnerung“ bleibt. 
 
Bericht vom 22.05.2017
 

Senioren in Faschingslaune

 
 
Dass die närrische Jahreszeit auch die ältere Generation nicht ganz unbehelligt lässt, zeigte sich am vergangenen Mittwoch, als sich die Senioren der Pfarrei zu einem geselligen Faschingsnachmittag im Pfarrheim zusammen gefunden hatten. Wer nicht ohnehin schon ein wenig faschingsmäßig verkleidet war, dem wurde am Eingang zumindest eine Kappe aufgesetzt oder  Papierschlangen umgehängt. Die Seniorenbeauftragte Gerlinde Rackl zeigte sich gleich zu Beginn  erfreut darüber, dass wieder so viele der Einladung gefolgt waren. Ihr besonderer Gruß galt dem Maharadscha „Suleimann der Prächtige (Pfarrer Karl-Heinz Seidl), der allerdings, anders als beim Pfarrfasching ohne seinen Hofstaat erschienen war. Die PGR-Sprecherin bedauerte bei ihrer Begrüßung aber, dass krankheitsbedingt einige Programmpunkte, nämlich lustige Sketche von Schülern gestrichen werden mussten. Aber trotzdem war für die kommenden Stunden gut vorgesorgt, denn mit Heinz und Georg als musikalische Stimmungsmacher hatte man ja zwei Musikanten verpflichtet, die den meisten schon aus den vergangenen Jahren bekannt waren. Und außerdem sorgten die fleißigen „Arbeitsbienen“ für das leibliche Wohl in Form von Kaffee, Kuchen, Getränken und später noch mit einer Brotzeit. 
Die beiden Musikanten verstanden es die Senioren mit ihrer Musik bestens zu unterhalten wobei bei den alten Evergreens nicht nur mitgesungen, sondern bei so manchen Stimmungshits auch geschunkelt wurde. Einige wagten sogar das eine oder andere Tänzchen und bewiesen damit, dass sie zwar laut ihrem Geburtsdatum schon etwas älter sind, aber noch längst nicht zum alten Eisen gehören. 
Als lustige Einlage kam dann Marianne Maurer, verkleidet als indischer Elefant ins Pfarrheim und berichtete humorvoll nicht nur von der Indienreise einiger Personen aus der Pfarrei, die mit Pfarrer Peter dessen Heimat besucht hatten, sondern auch über so manche Begebenheit aus dem pfarrlichen Leben der vergangenen Monate. Damit sorgte sie für viel Gelächter und wurde mit Beifall verabschiedet. Weiter ging es dann mit musikalischer Unterhaltung und Heinz vom Musikantenduo steuerte immer wieder auch Witze zur guten Laune bei. Schließlich formierte sich auch noch eine lange Polonäse, die sich zur Musik durch das ganze Pfarrheim schlängelte. Vielen vergingen die Stunden wieder einmal viel zu schnell und man freut sich bereits wieder auf das nächste Treffen.
 
 
Bericht vom 11.02.2017
         
 

Adventliche Stimmung bei den Senioren

 
 
Wie bei nahezu allen Vereinen und Gruppen wurde auch im Kreis der Rimbacher Senioren in dieser Woche die letzte Veranstaltung in diesem Jahr als Adventsfeier gestaltet. Knapp  fünfzig ältere Bürgerinnen und Bürger aus der Pfarrei waren dazu ins Pfarrheim gekommen, das schön dekoriert war und viele Kerzen auf den Tischen ihr warmes Licht verbreiteten. Die Leiterinnen des Seniorenkreises, Rita Amberger und Gerlinde Rackl zeigten sich zu Beginn der Feier über den guten Besuch erfreut und begrüßten besonders auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl, sowie 
Lotte Mühlbauer mit ihren Gitarren- und Flötenkindern, die dann beim besinnlichen Teil mit ihren schönen Weisen adventliche Stimmung in das Pfarrheim zauberten. Zwischen den Musikstücken trugen Rita Amberger und Gerlinde Rackl Gedichte und Kurzgeschichten vor, die so recht in die Adventszeit passten. Kaum waren die letzten Klänge eines gemeinsam gesungenen Liedes verklungen kam der Nikolaus (Heinz Niedermayer jun.) in Begleitung des Krampus (Pia Niedermayer) ins Pfarrheim. Dieser hatte in seinem Buch viele Begebenheiten aus dem vergangenen Jahr notiert, die die Senioren vor allem bei ihren Ausflügen erlebt haben, die er bei seinem Vortrag in Erinnerung rief. Aber auch Dank sprach der Nikolaus aus. Dieser galt den beiden Leiterinnen des Seniorenkreises Rita Amberger und Gerlinde Rackl für ihr unermüdliches Engagement und auch deren Helfern, die immer wieder dafür sorgen, dass die Ausflüge so gut organisiert werden und die Veranstaltungen zu Hause immer wieder zu einem Erlebnis und zu willkommener Abwechslung werden. Diesem Dank schlossen sich dann auch die Senioren an. Auch den jungen Musikanten mit ihrer Lehrerin Lotte Mühlbauer galt der besondere Dank an diesem Nachmittag. Anschließend wurden die Senioren mit Tee, Punsch, Kuchen, Plätzchen und Stollen bewirtet und zuletzt gab es auch noch Braten mit Knödel als deftiges Essen. So wurde dieser Nachmittag mit adventlicher Stimmung wieder zu einem schönen Abschluss der Aktivitäten des Jahres. 
 
Bericht vom 10.12.2016
 

Pfarrsenioren in Bayerisch Eisenstein

 
 
Die beliebten Nachmittagsausflüge der Rimbacher Senioren wurden am vergangenen Mittwoch mit einer Fahrt nach Bayerisch Eisenstein fortgesetzt. Bei herrlichem Spätsommerwetter und mit einem fast voll besetzten Bus mit Franz Perlinger am Steuer, ging es durch das Zellertal nach Bayerisch Eisenstein. Der ursprünglich vorgesehene Besuch des Eisenbahnmuseums musste  allerdings abgesagt werden, weil das Museum geschlossen war. Dafür stand aber  mehr Zeit zur Verfügung um noch Ausschau zu halten, wo während der Zeit als die Grenze noch dicht war, der Grenzverlauf war, und Bayerisch Eisenstein und Böhmisch Eisenstein trennte. Der Besuch der Pfarrkirche, die dem Patronat Johannes Nepomuk geweiht ist, lohnte sich um so mehr, wurden die Rimbacher Senioren doch dort von Pfarrer Bogdan Bogdanowski begrüßt, der den Besuchern dann auch eine Kirchenführung bot und dabei nicht nur aus der Geschichte der Pfarrei und der Kirche erzählte, sondern auch die reiche Innenausstattung mit vielen Heiligenfiguren erklärte. 
Die Rückfahrt führte dann vorbei am Arbersee  zum Berghotel Mooshütte, wo noch eine Brotzeitpause eingelegt wurde und der Kräutergarten besichtigt werden konnte, bevor es dann wieder in Richtung Rimbach ging.
 
 
Bericht vom 16.09.2016

Marienstein war Auflugsziel der Senioren

 

Wie beleibt die Ausflugsfahrten des Rimbacher Seniorenkreises sind, zeigte sich am vergangenen Mittwoch wieder einmal, als der bis auf den letzten Platz gefüllte Perlinger-Bus am frühen Nachmittag in Richtung Falkenstein startete. Ziel war aber nicht der Markt Falkenstein, sondern der Ort Marienstein ganz in der Nähe. Der Ort auf der Bergkuppe besteht eigentlich nur aus der Kirche, der alten Schule und einem Wirtshaus. Nachdem alle den zuletzt etwas steileren Anstieg zur Kapelle geschafft hatten, erfuhren sie von der Mesnerin in einer interessanten Kirchenführung viel wissenswertes über Marienstein. So etwa, dass dort wo heute die kleine Kirche steht, früher eine Burg stand, ja in grauer Vorzeit sogar eine vorchristliche Kultstätte bestanden haben soll. Die Kirchengründung geht auf das Geschlecht der Satzenhofer zurück, deren Burg auf dem gegenüberliegenden Sengersberg ab 1326 im Besitz der bayerischen Herzöge war. Die Kirche dürfte schon Anfang des 16. Jahrhunderts errichtet worden sein. Aus dieser Zeit stammt auch eine Marienfigur, die sich früher in Marienstein, jetzt aber im Pfarrhof Falkenstein befindet. Die Kirche ist aber nicht der Gottesmutter, sondern auf das Patronat des Apostelfürsten Petrus geweiht und gehörte früher zur Pfarrei Zell. Die Umpfarrung zur Pfarrei Falkenstein erfolgte 1938. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche mehrmals restauriert und verschiedene Umbauten und Anbauten vorgenommen. Die letzte Renovierung wurde im Jahr 2000 abgeschlossen. Zu Marienstein gehörte über lange Zeit auch eine eigene Schule, in der bis herein in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts die Kinder aus der Umgebung von der ersten bis zur achten Klasse in nur einem Raum unterrichtet wurden. Später wurde eine zweiklassige Schule errichtet, bis dann 1982 der Unterricht in Marienstein eingestellt wurde. Neben der Kirche steht auch das alte, jetzt denkmalgeschütze Wirtshaus, das seit vielen Generationen von der Familie Eder betrieben wird und das für Marienstein nach wie vor große Bedeutung hat. Bevor die Senioren dort zum gemütlichen Beisammensein einkehrten, wurde noch ein kurzer Spaziergang zu einer eigenwillig geformten Steinformation gemacht, dem sogenannten Schweinskopf. Dortbefindet sich auch ein Schlupfstein, eine enge Felsspalte, durch die man sich zwängen kann und dadurch soll man von seinen Sünden befreit werden. Nachdem viele der Mitfahrer auf diese Weise ihr Sündenpackerl am Felsen abgestreift hatten, ging es zur geselligen Einkehr in das nahe Wirtshaus. Gut gestärkt ging es dann am frühen Abend heimwärts nach Rimbach und alle freuen sich schon wieder auf den nächsten Ausflug.

 

Bericht vom 15.07.2016


Senioren wieder auf Achse

 
 
Nachdem die monatlichen Treffen des Rimbacher Seniorenkreises während des Winterhalbjahres immer im Dorf abgehalten wurden, fand am letzten Mittwoch nun wieder die erste
Ausflugsfahrt statt, die zum Kolmsteiner Kircherl führte. Dass diese Nachmittagsfahrten sehr gut angenommen werden zeigte schon alleine die Zahl der Teilnehmer, denn mit über 50 Personen war der Bus bis auf den letzten Platz ausgebucht, als es um den Hohenbogen nach Kolmstein ging. Auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl hatte sich wieder die Zeit genommen, um mit den Senioren den Nachmittag zu verbringen. Zunächst fand in der Kirche eine Maiandacht statt, die Pfarrer Seidl abhielt und bei der die Senioren andächtig mitbeteten und in die Marienlieder einstimmten. Nach der Andacht wurde im Kolmsteiner Hof eingekehrt, wo sich alle bei Kaffee, Kuchen und Brotzeiten stärken konnten.  Weil das Wetter so gut mitgespielt hatte, konnte man im Freien auf der Terrasse Platz nehmen und zudem auch die schöne Aussicht genießen, bevor die Heimfahrt angetreten wurde. Ein gelungener Auftakt zu den beliebten Ausflügen die in den kommenden Monaten wieder öfter stattfinden werden. Schon bei der Heimfahrt meldeten sich die ersten Mitfahrer schon für die nächste Fahrt an, die voraussichtlich nach Regensburg führt.
 
Bericht vom 13.05.2016
 

Rimbacher Seniorenkreis feierte sein 20jähriges Bestehen

Rückblick auf viele gemeinsame Aktivitäten bei den monatlichen Treffen - Ausflüge sind sehr beleibt - Geselliger Nachmittag

 
 
Mit einem geselligen Nachmittag bei guter Unterhaltung und Spaß feierten die Rimbacher Senioren in der vergangenen Woche das 20jährige Bestehen des Seniorenkreises. Bei einem Rückblick auf diese zwei Jahrzehnte erinnerte Gerlinde Rackl an die vielen Treffen und Aktivitäten, wobei besonders die Ausflüge sehr beliebt sind. Aber auch die jährlich wiederkehrenden Termine finden stets großes Interesse. Den meistens sehr guten Besuch der Seniorennachmittage wertete die Seniorenbeauftragte als Zeichen dafür, dass mit dem angebotenen Programm den Wünschen entsprochen wird. Zu diesem 20jährigen Jubiläum wurde auch musikalische Unterhaltung geboten und viel Beifall bekamen die Kinder aus der vierten Klasse der Hohenbogengrundschule, die mehrere lustige Sketche aufführten. 
  Überaus groß war am vergangenen Mittwoch die Zahl der Senioren, die sich am Nachmittag im Pfarrheim zum monatlichen Treffen eingefunden hatten. Und das hatte auch seinen besonderen Grund, wurde doch dabei das 20jährige Bestehen des Seniorenkreises gefeiert. Nachdem die Zahl der vorbereiteten Sitzgelegenheiten vergrößert wurde um allen einen Platz bieten zu können und auch die Menge des bestellten Essens erhöht worden war, eröffneten Gerlinde Rackl und Rita Amberger den Nachmittag und hießen die weit über 50 Senioren willkommen. Ihre Grüße galten besonders Pfarrer Karl-Heinz Seidl, Pfarrer Peter Chettaniyil und Bürgermeister Ludwig Fischer. Nachdem die anwesenden Musikanten mit bodenständiger Musik zunächst für musikalische Unterhaltung gesorgt hatten, ging Gerlinde Rackl etwas später auf die Gründung und Bedeutung  des Seniorenkreises ein. Im März 1996 war auf vielfachen Wunsch zum ersten mal zu einem solchen Treffen eingeladen, nachdem der einmalige Seniorennachmittag, zu dem die Gemeinde immer eingeladen hatte, den älteren Pfarrangehörigen etwas wenig erschien. So wurde ein monatliches Treffen eingeführt und der Besuch dieser Nachmittage war von Anfang an vielversprechend und wuchs rasch an, sodass die beiden Seniorenbetreuerinnen Gerlinde Rackl und Rita Amberger jeden Monat mit einem großen Teilnehmerstamm rechnen konnten. Zu den immer wiederkehrenden Veranstaltungen gehören mittlerweile Advent- und Faschingsfeiern, Maiandachten, Kreuzweg und Oktoberrosenkranz und einmal im Jahr auch ein Gottesdienst für die Verstorbenen, denn eine nicht kleine Zahl von denen, die im Laufe der zwanzig Jahre dem Kreis angehörten, sind inzwischen verstorben. Neben den Treffen im Pfarrheim erfreuen sich aber besonders auch die Ausflüge größter Beliebtheit. Und hier konnte Gerlinde Rackl eine Vielzahl von Zielen nennen, die dabei angesteuert wurden. So erinnerte sie an den Besuch der Gläsernen Scheune bei Neunußberg, Fahrten nach Klattau (Tschechien), zum Lamberg, nach Kolmstein, zum Voithenberghammer, Frauenzell, Frath, Windberg, Regensburg mit Besichtigung des Doms und der alten Kapelle, zum Kleinen Arbersee, Bischofsmais, zum Zauberer Waltini nach Langdorf, besucht wurde auch der ehemalige Pfarrer Willibald Haberl in Lufling, der Klostergarten in Neukirchen b. hl. Blut, das Kloster Metten, die Wallfahrtskirchen in Streicherröhren und Heilbründl, mit dem Lift ging es zur Eisensteiner Hütte auf dem Großen Arber, weitere Ziele waren die Ruine Weißenstein mit dem gläsernen Wald, St. Englmar, Hammern (Tschechien), Pilgramsberg, Herzogau, Kloster Strahlfeld, der Cerchov (Tschechien), Bogenberg, Ulrichsberg, die Wallfahrtskirche Mariaort, das Kloster Walderbach, die Karmelitenkirche Straubing, der Harlachberg, das Konzerthaus in Blaibach und Loucim (Tschechien). Auch Weißenregen, der Hohenbogen, Schönblick, Haidstein, Kümmerniskapelle, Bachmeierholz, Neukirchen, Eschlkam und Warzenried   waren  Ziele von Nachmittagsfahrten.  Eigentlich, so Gerlinde Rackl, haben die Senioren alle möglichen Ausflugsziele, die an einem Nachmittag erreichbar waren besucht und alle Berge erklommen, wo man nicht zu weit zu Fuß gehen musste und wo es dann auch eine Gelegenheit zur Einkehr gab, denn auch das gehörte immer mit dazu.
  Pfarrer Karl-Heinz Seidl betonte in einem Grußwort dass die Seniorenbetreuung eine große Bedeutung für die Pfarrei habe, denn aus vielen Gesprächen wisse er, wie sehr sich die älteren Pfarrangehörigen auf diese monatlichen Zusammenkünfte freuen. Nicht nur das Zusammenkommen  und die Gespräche mit den Gleichaltrigen, sondern auch die gemeinsamen Unternehmungen seien es, von denen die Senioren in sonst einsamen Stunden zehren, wenn sie sich daran erinnern. So sprach er den Betreuerinnen nicht nur namens der Senioren, sondern der ganzen Pfarrei Dank aus und fügte die Hoffnung an, dass diese Arbeit auch weiterhin so gut läuft. 
  Bürgermeister Ludwig Fischer zeigte sich ebenfalls sehr erfreut über die hervorragend laufende Seniorenarbeit in der Pfarrei. Zwar lade auch die Gemeinde einmal im Jahr zu einem Seniorennachmittag ein, doch diese intensive Betreuung in den monatlichen Zusammenkünften sei ungemein wichtig und lobenswert. Auch er höre immer wieder von den älteren Gemeindebewohnern, dass es gerade diese Nachmittage beim Seniorenkreis sind, die Abwechslung bringen und dabei viele Orte und Ausflugsziele kennen gelernt habe, zu denen man in jüngeren Jahren gar nicht gekommen sei. So galt auch sein Dank den Seniorenbetreuerinnen, deren Arbeit gar nicht hoch genug eingeschätzt werden könne. Auch der Wunsch des Bürgermeisters war es, dass der Seniorenkreis noch lange Zeit so aktiv sein möge. Zur Deckung der Unkosten für diese Jubiläumsfeier überreichte er eine Spende der Gemeinde an Gerlinde Rackl. Auch Pfarrer Seidl hatte zuvor bereits eine Spende der Pfarrei zugesagt und so konnten die Senioren an diesem Nachmittag auch  mit einem Festessen bewirtet werden. Zur Unterhaltung trugen anschließend auch Kinder aus der Hohenbogengrundschule Rimbach teil, die mehrere Sketche aufführten und damit die Lachmuskeln der Senioren strapazierten, ebenso auch die anwesenden Musikanten, die nicht nur zünftig aufspielten sondern zwischendurch auch immer wieder Witze zum Besten gaben. So wurde diese Jubiläumsfeier einmal mehr zu einem gelungenen Nachmittag und viele blieben diesmal auch länger sitzen als normal. Gerlinde Rackl dankte abschließend allen, die zu dieser Feier beigetragen haben, besonders auch den Helferinnen in der Küche und den Kindern, die für ihre lustigen Sketche mit einem Eisgutschein belohnt wurden.
 
 
Bericht vom 11.04.2016
 

Bilder vom alten Rimbach interessierten die Senioren

 
 
Nicht zum ersten Mal war am vergangenen Mittwoch Alfred Silberbauer sen. ins Pfarrheim zu den  Rimbacher Senioren gekommen, um bei ihrem monatlichen Treffen alte Bilder aus Rimbach und Umgebung zu zeigen. Dass diese „Ausflüge“ in die Vergangenheit immer wieder auf großes Interesse stoßen zeigte sich auch an diesem Nachmittag, denn über fünfzig ältere Bürgerinnen und Bürger füllten das Pfarrheim und verfolgten dann den Vortrag von Alfred Silberbauer, der in den letzten Jahren viele Aufnahmen gesammelt und abfotografiert hat, damit sie mittels Projektor auf die Leinwand gebracht werden können. Viele Erinnerungen wurden damit wach und so manche bekannte Person, oft auch solche die schon längst verstorben sind, wurde erkannt. So wurde dieser Nachmittag wieder einmal unterhaltsam und kurzweilig weil so manches aus früheren Zeiten erzählt werden konnte. Die Seniorenbeteuerinnen Gerlinde Rackl und Rita Amberger bedankten sich bei Alfred Silberbauer für diesen interessanten Nachmittag im Namen aller anwesenden. Anschließend saßen die Senioren noch längere Zeit gemütlich beisammen. In den kommenden Monaten werden dann voraussichtlich wieder kleine Ausflüge unternommen, kündigten sie dabei an.
 
 
 
Bericht vom 19.03.2016
 

Rimbacher Senioren von Basilika in Osterhofen/Altenmarkt begeistert

Halbtagesausflug wurde zu einem schönen Erlebnis - Kirche ist der hl. Margarethe geweiht -

Erneut unternahmen die Rimbacher Senioren am vergangenen Mittwoch wieder einen Nachmittagsausflug, dessen Ziel die Basilika St. Margaretha in Osterhofen/Altenmarkt war. Fast bis auf den letzten Platz besetzt war der Bus als die Seniorengruppe startete. Die Fahrt führte direkt nach Osterhofen-Altenmarkt, wo die Gruppe bereits erwartet wurde, denn zunächst stand eine Kirchenführung auf dem Programm. Bereits beim Eintritt in die Kirche waren die Senioren überwältigt von der herrlichen Ausstattung, die größtenteils durch die Gebrüder Asam geschaffen wurde. Die Kirche, so erfuhren sie bei der interessanten Führung, hat eine bewegte und wechselvolle Geschichte, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Zwischen 1004 und 1009 wurde durch Herzog Heinrich V. und seiner Gemahling Luitgard  ein Chorherrenstift gegründet. In den folgenden Jahrhunderten wechselte immer wieder auch die Zugehörigkeit und zudem gab es immer wieder auch Schäden durch Brände und Kriege. Als die alte Kirche nicht mehr renoviert werden konnte wurde diese abgerissen und in der Zeit von 1726 bis 1728 entstand einer neuer Rohbau. Baumeister war Johann Michael Fischer aus Burglengenfeld. Die wertvolle, kunstvolle Innenausstattung wurde größtenteils durch die Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin geschaffen. Die Kunst der Brüder Asam hat die Raumkunst und die Bauideen des römischen Barock nach Bayern gebracht und hier zu einer eigenständigen Blüte entfaltet. Nach verhältnismäßig kurzer Bauzeit wurde die Kirche 1740 durch den Weihbischof von Passau geweiht. 1783 wurde die Prämonstratenserabtei aufgehoben und die Gebäude in ein adeliges Damenstift umgewandelt. 1858 erwarb der Orden der Englischen Fräulein das Kloster und belebte es neu. Im Jahre 1982 wurde die ehemalige Stiftskirche zur päpstlichen Basilika erhoben.  Heute gehört die Kirche zum Bistum Passau. 

Nach dieser hochinteressanten und beeindruckenden Kirchenführung ging es mit dem Bus weiter ins nahe Niederaltaich, wo die Basilika besichtigt wurde. Die Kirche gehört zum Gebäudekomplex eines Benediktinerkosters, das im Jahre 731 durch Herzog Odilo von Bayern gegründet wurde. Im Jahre 1803 wurden in Deutschland alle Gebiete, die unter geistlicher, d. h. bischöflicher und klösterlicher Herrschaft standen zwangsweise von den weltlichen Fürstentümern anektiert. So kam es auch zur Aufhebung des Klosters Niederaltaich durch den bayerischen Staat und zur Veräußerung und teilweiser Zerstörung der Gebäude. Die Kirche wurde an die Pfarrei Niederaltaich übergeben, 1918 wurde das Kloster wiedererrichtet und den Mönchen die Seelsorge in der Pfarrei anvertraut. Auch in Niederaltaich waren die Senioren beeindruckt von den Ausmaßen der Basilika und der wertvollen Ausstattung. 

Nach so viel beeindruckender Baukunst und Geschichte war die anschließende Einkehr zu Kaffee und Brotzeit sehr willkommen, bevor es dann wieder heimwärts ging.

 

Bericht vom 26.07.2014


Rimbacher Seniorenbesuchten Wallfahrtskirche Mariaort

Auch der jüngste Halbtagesausflug der Rimbacher Senioren am vergangenen Mittwoch stieß wieder auf großes Interesse. Mit dem fast bis auf den letzten Platz gefüllten Perlingerbus ging es am frühen Nachmittag von Rimbach in Richtung Regensburg. Ziel war aber nicht die Bischofsstadt, sondern die Wallfahrtskirche Mariaort, nahe dem Zusammenfluß der Naab in die Donau. Überrascht waren die Senioren, als sie in der von außen eher unauffälligen Kirche eine sehr schöne Innenausstattung zu sehen bekamen. Die Mesnerin der Kirche konnte in ihrer Führung dann Aufschluß über die jahrhundertealte Tradition dieser Kirche und der damit verbundenen Wallfahrt geben. So soll der Legende nach, das Gnadenbild der Mutter Gottes mit dem Jesuskind, im 8. Jahrundert vom Schwarzen Meer aus donauaufwärts geschwommen sein, bis es sich nahe der Mündung der Naab verfing und von Bewohner der Ortschaft geborgen wurde. Der Beschluß, für die Statue eine Kapelle zu errichten war bald in die Tat umgesetzt. Und bald entwickelte sich eine lebendige Wallfahrt. So erlebte die Wallfahrtskirche Mariaort in den vergangenen Jahrhunderten eine abwechslungsreiche Geschichte. Zahlreiche Geschichten ranken sich um die Wallfahrtskirche, so erfuhren die Rimbacher Senioren in der interessanten Führung durch die Mesnerin.

Nachdem noch der Rosenkranz gebetet wurde, führte die Fahrt  auf den Adlersberg, wo in der Brauereigaststätte beim Prösslbräu noch eine Kaffee- und Brotzeitpause eingelegt wurde. Bei deftigen Brotzeiten ließen es sich die Mitfahrer gut gehen.  So gestärkt wurde am frühen Abend die Heimfahrt angetreten.  Bereits bei der Rückfahrt nach Rimbach wurde die nächste Unternehmung geplant. Es soll wieder eine Nachmittagsfahrt werden, die am 23. Juli nach Osterhofen-Altenmarkt zur dortigen Asamkirche führen soll. 

 

 

Bericht vom 28.06.2014


Senioren machten gelungenen Maiausflug

Die Rimbacher Senioren unternahmen am vergangenen Mittwoch wieder einen Nachmittagsausflug, dessen Ziel diesmal der Lamberg war. Im vollbesetzten großen Perlingerbus startete die Gruppe am frühen Nachmittag in Richtung Lamberg. Dort angekommen, wurde zunächst im Walburga-Kirchlein eine Maiandacht abgehalten, die von Pfarrer Karl-Heinz Seidl gestaltet wurde. Nachdem in Gebeten und Liedern die Gottesmutter gepriesen worden war und Pfarrer Seidl den Segen erteilt hatte, konnten die Senioren dank des schönen Wetters auch den herrlichen Ausblick genießen. Danach fanden sich die Senioren im Gasthaus auf dem Lamberg zum geselligen Beisammensein mit Kaffee, Kuchen und Brotzeit zusammen und ließen damit den gelungenen Nachmittag ausklingen, bevor dann, nach geselliger Unterhaltung und einem kleinen Spaziergang die Heimfahrt angetreten wurde.

 

Bericht vom 16.05.2014


Senioren besuchten Bruder-Konrad-Kapelle

Ein Nachmittagsausflug der Rimbacher Senioren führte in der vergangenen Woche nach Bad Kötzting in den Kurpark. Nachdem sich die Senioren einige Zeit im weitläufigen Kurparkgelände aufgehalten hatten, ging es zum Linder-Bräu, wo zunächst die Hauskapelle besichtigt wurde, die dem hl. Bruder Konrad geweiht ist. Anschließend konnten es sich die Senioren im Biergarten der Brauerei bei deftigen Brotzeiten und geselliger Unterhaltung gut gehen lassen.
 

 

Bericht vom 24.07.2013

Rimbacher Senioren als Gipfelstürmer auf dem Arber

Der Bayerwaldkönig zeige sich von seiner schönsten Seite - Gesellige Einkehr unter dem Gipfel -

Die kleinen Ausflüge, die der Rimbacher Seniorenkreis in unregelmäßigen Abständen unternimmt erfreuen sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Das zeigte sich auch wieder in der vergangenen Woche, als eine Nachmittagsfahrt zum Arber auf dem Programm stand. Der Perlingerbus war voll besetzt, als die Senioren in Rimbach starteten und die Klimaanlage im Bus die hochsommerlichen Temperaturen erträglich machte. Die Befürchtungen, die Hitze könne dem einen oder anderen zu schaffen machen zerstreuten sich, als die Reisegruppe an der Talstation der Arberbahn ankam und dort ein angenehmes Lüftchen wehte. Sehr angenehm empfanden es die Senioren auch, daß das Personal der Arberbahn überaus zuvorkommend war und für die etwas gehbehinderten sogar die Gondeln  anhielt und so das Ein- und Aussteigen problemlos vor sich gehen konnte. Die Tatsache, daß die Seniorengruppe die Berg- und Talfahrt mit der Gondel kostenlos machen konnte war ein weiteres Plus dieses schönen Nachmittags. Von der Bergstation aus bot sich an diesem Tag ein faszinierender Fernblick und so manche der Teilnehmer gestand, daß er seit der Schulzeit nicht mehr auf dem Arber stand. Um so mehr wurde dieser Ausblick genossen.
Während sich ein Großteil mit der Aussicht von der Bergstation zufrieden gab, waren es doch einige, die es nicht scheuten, den Gipfel zu erklimmen was ein Beweis dafür sein dürfte, daß die Senioren noch durchaus unternehmungsfreudig sind. Sehr vorteilhaft erwies sich auch der neue Aufzug, mit dem der Abstieg zur Eisensteiner Hütte völlig ohne Schwierigkeiten bewältigt werden konnte und dort saß man auf der Terrasse im Freien und konnte die Aussicht genießen. Dort konnten sich die Senioren auch mit Kaffee und Kuchen oder  deftigen Brotzeiten stärken, bevor sie  dann zur Talfahrt aufbrachen und nach schönen Stunden wieder heimwärts fuhren.
 

 

Bericht vom 24.06.2013


Rimbacher Senioren als Gipfelstürmer auf dem Arber

Der Bayerwaldkönig zeige sich von seiner schönsten Seite - Gesellige Einkehr unter dem Gipfel -

Die kleinen Ausflüge, die der Rimbacher Seniorenkreis in unregelmäßigen Abständen unternimmt erfreuen sich nach wie vor einer großen Beliebtheit. Das zeigte sich auch wieder in der vergangenen Woche, als eine Nachmittagsfahrt zum Arber auf dem Programm stand. Der Perlingerbus war voll besetzt, als die Senioren in Rimbach starteten und die Klimaanlage im Bus die hochsommerlichen Temperaturen erträglich machte. Die Befürchtungen, die Hitze könne dem einen oder anderen zu schaffen machen zerstreuten sich, als die Reisegruppe an der Talstation der Arberbahn ankam und dort ein angenehmes Lüftchen wehte. Sehr angenehm empfanden es die Senioren auch, daß das Personal der Arberbahn überaus zuvorkommend war und für die etwas gehbehinderten sogar die Gondeln  anhielt und so das Ein- und Aussteigen problemlos vor sich gehen konnte. Die Tatsache, daß die Seniorengruppe die Berg- und Talfahrt mit der Gondel kostenlos machen konnte war ein weiteres Plus dieses schönen Nachmittags. Von der Bergstation aus bot sich an diesem Tag ein faszinierender Fernblick und so manche der Teilnehmer gestand, daß er seit der Schulzeit nicht mehr auf dem Arber stand. Um so mehr wurde dieser Ausblick genossen.
Während sich ein Großteil mit der Aussicht von der Bergstation zufrieden gab, waren es doch einige, die es nicht scheuten, den Gipfel zu erklimmen was ein Beweis dafür sein dürfte, daß die Senioren noch durchaus unternehmungsfreudig sind. Sehr vorteilhaft erwies sich auch der neue Aufzug, mit dem der Abstieg zur Eisensteiner Hütte völlig ohne Schwierigkeiten bewältigt werden konnte und dort saß man auf der Terrasse im Freien und konnte die Aussicht genießen. Dort konnten sich die Senioren auch mit Kaffee und Kuchen oder  deftigen Brotzeiten stärken, bevor sie  dann zur Talfahrt aufbrachen und nach schönen Stunden wieder heimwärts fuhren.
 

 

Bericht vom 24.06.2013


Senioren besuchten das Kloster Strahlfeld

Ein bis auf den letzten Platz besetzter Bus mit Senioren aus der Pfarrei Rimbach startete in der vergangenen Woche zu einer Halbtagsfahrt ins Kloster Strahlfeld. Nach einer Andacht in der Klosterkapelle erfuhren die Rimbacher Senioren Vieles aus der Geschichte des Klosters und der Dominikanerinnen. So z.B. daß das Schlossgut Strahlfeld schon 1265 erstmals urkundlich erwähnt wurde und nach einer wechselvollen Geschichte in völlig verwahrlostem Zustand zum Verkauf stand. Zwei Dominikanerinnen, die für einen Erholungsurlaub aus Afrika nach Deutschland gekommen waren und deren Rückreise durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges verhindert wurde, erwarben, ermutigt durch die Ordensleitung die Schlossruine. Sie gründeten in Strahlfeld die erste deutsche Niederlassung der Gemeinschaft zur Heranbildung von Ordensnachwuchs für die Mission. Im Laufe der Jahre sind rund 500 junge Frauen von Strahlfeld aus in die Afrika-Mission entsandt worden.  Außerdem erhielten in der Haushaltungs- und Handelsschule viele junge Mädchen der Umgebung eine fundierte Ausbildung. Aufgrund abnehmender Schülerzahlen wurde die Schule 1993 aufgegeben. Seit 2003 führt das Kloster St. Dominikus ein „Haus der Begegnung“ als Bildungs- und Begegnungsstätte. Die persönliche und offene Atmosphäre, der gute Geist des Hauses, die harmonische Klosteranlage, eingebettet in die Weite des Vorderen Bayerischen Waldes und schließlich die gute Küche, machen die Einrichtung zu einem geschätzten und gern besuchten Ort. Das Kloster St. Dominikus  verfügt über eine eigene Krankenabteilung mit Pflegestation, in der betagte und pflegebedürftige Schwestern, auch solche die aus der Mission zurückkehren, eine Heimat für ihren Lebensabend finden. Weit über Strahlfeld hinaus bekannt ist der 1993 eröffnete Klosterladen mit einer großen Auswahl von Kleinschriften und Karten, Kerzen und einer Vielzahl von Geschenkartikeln, zum Teil aus klostereigener Produktion oder aus den Missionsgebieten.  Von der zuvor erwähnten guten Küche konnten sich die Rimbacher Senioren dann auch bei der abschließenden Einkehr zu Kaffee und Brotzeit überzeugen, bevor es dann wieder heimwärts ging.

 

Bericht vom 02.10.2012


Senioren der Pfarrei in Herzogau

Die Rimbacher Senioren unternahmen in der vergangenen Woche wieder einen Nachmittagsausflug, dessen Ziel die Ortschaft Herzogau, im Stadtgebiet von Waldmünchen war.  Im fast voll besetzten Perlingerbus ging es am frühen Nachmittag in Richtung Trenkstadt, wo der Bus dann aber vorher nach Herzogau abbog. In der erst frisch renovierten kleinen Kirche in Herzogau wurde dann eine Maiandacht abgehalten und dabei in Gebeten und Liedern der Lobpreis auf die Gottesmutter zum Ausdruck gebracht.  Beeindruckt waren die Fahrtteilnehmer nicht nur von der sehr schönen Kirche, sondern auch von dem herrlichen Ausblick der sich von dort bot. Nach der Andacht konnte noch ein kleiner Spaziergang unternommen werden, bei dem viele der Teilnehmer auch den kleinen Friedhof des Dorfes besuchten, in dem es überwiegend nur Grabdenkmäler aus  Holz oder  Schmiedeeisen gibt. Natürlich fehlte bei diesem Nachmittagsausflug auch eine Einkehr nicht. Diese wurde im Pfarrhof von Herzogau gehalten, der mittlerweile als Cafe Froschkönig mit einer kleinen Kunstausstellung betrieben wird. Nach der leiblichen Stärkung bei Kaffee und Brotzeit, wurde die Heimfahrt nach Rimbach angetreten und dabei bereits wieder beraten, wo der nächste Ausflug hingehen könnte.
 

 

Bericht vom 31.05.2012


Senioren bestiegen den Haidstein

Die kleinen Ausflüge des Seniorenkreises erfreuen sich schon seit langem einer großen Beliebtheit. Das zeigte sich auch in der vergangenen Woche wieder, als ein Nachmittagsausflug zum Haidstein angeboten wurde. Über vierzig Teilnehmer hatten sich dazu angemeldet. Mit zwei Bussen ging es dann auf den Haidstein. Vom Parkplatz beim Berggasthaus aus machten sich die meisten dann zu Fuß auf, zum Gipfel, von wo sich ein herrlicher Blick ins Tal bot. Die Senioren, die sich den Anstieg zum Gipfel nicht zutrauten hielten sich in der Zwischenzeit in der Nähe  des Berggasthauses  auf und genossen das schöne Wetter. Da die Seniorengruppe auch den Schlüssel zur Kirche hatte, konnten die Gipfelstürmer  in der Ulrichskirche eine kurze Rast zum Beten und Singen halten, bevor es dann wieder hinab zum Wirtshaus ging. Dort fand dann ein geselliges Beisammensein statt, bei dem man es sich gut gehen ließ.
Auch der nächste Ausflug ist bereits wieder geplant. Dieser führt nach Herzogau, wo in der Schlosskapelle eine Maiandacht sein wird und dann auch wieder eine Einkehr im alten Pfarrhof vorgesehen ist.
 

 

Bericht vom 30.04.2012


Seniorenfahrt führte nach St. Englmar

Die Nachmittagsausflüge der Rimbacher Senioren erfreuen sich großer Beliebtheit und so war der Bus auch am vergangenen Mittwoch wieder sehr gut besetzt, als er zum Ausflug nach
St. Englmar startete. Als Erstes Ziel des Nachmittags wurde die  Pfarrkirche angesteuert, die dem hl. Englmar  geweiht ist, und nach dem auch der Ort benannt ist. Pfarrer Karl-Heinz Seidl gab bei der Kirchenbesichtigung viele Informationen, besonders auch über den hl. Englmar, der als Einsiedler bei den Menschen sehr beliebt war und deshalb, so wird vermutet, aus Neid von einem Gefährten erschlagen wurde. Erst nach der Schneeschmelze im Jahre 1100 wurde sein Leichnam gefunden und in den Ort gebracht. Alljährlich wird am Pfingstmontag in Erinnerung an das Auffinden des Toten, das sogenannte „Englmarisuchen“ begangen. Dabei wird eine lebensgroße Figur des Englmar im Wald versteckt und nach deren Auffindung auf einem Fuhrwerk ins Dorf gefahren.  Nach einem kurzen Spaziergang durch den Kurpark  zur „Alten Mühle“ wurde wieder der Bus bestiegen und über Kostenz ging die Fahrt weiter zum Granzberg, wo noch eine Kaffee-und Brotzeitpause eingelegt wurde, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.

 

Bericht vom 04.07.2011


Erlebnisreicher Ausflug der Senioren

Wie immer bei derartigen Unternehmungen war die Beteiligung am Nachmittagsausflug der Senioren am vergangenen Mittwoch wieder sehr gut. Über vierzig Passagiere hatte der Bus an Bord als er am frühen Nachmittag in Rimbach startete und zunächst ins Zellertal fuhr. Das erste Ziel war dort das Glasdorf in Arnbruck, wo der schön angelegte Park zum Bummeln einlud, andere aber auch den einen oder anderen Kauf tätigten. Dann ging es weiter in Richtung Bodenmais und vorbei am Silberberg hinauf zum Arber. An der Talstation der Arberbergbahn wurde dann erneut eine kleine Pause eingelegt. Für eine Gondelfahrt blieb allerdings keine Zeit, denn die Reisegruppe wurde  zur geselligen Einkehr beim Ödbauern  in Vorderöd erwartet. Dort angekommen wurden die Rimbacher Senioren gleich musikalisch begrüßt und in die Brotzeitstube geleitet. Die folgende Zeit war so richtig nach dem Geschmack der Senioren, denn in der geselligen Runde, bei deftiger Brotzeit oder Kaffee und Kuchen, verbunden mit musikalischer Unterhaltung, konnten sie es sich so richtig gut gehen lassen. So verging die Zeit viel zu schnell und gerne hätte man den Aufenthalt noch verlängert. Nach der musikalischen Verabschiedung ging es am Abend dann wieder heimwärts und alle waren sich einig, das sollte wieder einmal gemacht werden.
 

 

Bericht vom 28.06.2010


Rimbacher Senioren waren Gast in der Nachbarpfarrei

Nachmittagsfahrt führte nach Eschlkam - Rosenkranz und Kirchenführung -

Wie die Ausflüge allgemein, fand die Nachmittagsfahrt der Rimbacher Senioren am vergangenen Mittwoch, auch diesmal wieder großen Anklang, auch wenn das Ziel nicht so weit lag.  Die Fahrt führte in die Nachbarpfarrei Eschlkam. Gemäß der Jahreszeit wurde dann zunächst in der Pfarrkirche, die dem hl. Jakob  d.Ä. geweiht ist, der Oktoberrosenkranz gebetet. Anschließend hieß Pfarrer Ries die Senioren aus Rimbach willkommen und gab für sie eine Kirchenführung, in deren Verlauf er viel Wissenswertes über die Geschichte Eschlkams, der Pfarrei und über die Kirche St. Jakob erzählte. Die Besiedelung des Hügels, um den sich der Chambfluß windet, dürfte bereits im 9. Jahhundert erfolgt sein. Urkundlich erwähnt wird Eschlkam im Jahre 1040 und 1230 wird der Ort bereits Markt genannt. In den Wirren der Hussittenkriege wurde die Kirche und die Burganlage 1434 zerstört. Die Nähe zur Grenze nach Böhmen hat in der Geschichte Eschlkams immer eine bedeutende Rolle gespielt. So einerseits das Sicherheitsbedürfnis der bayerischen Bevölkerung gegenüber den slawischen Nachbarn, andererseits auch der Wunsch der Mönche aus Chammünster, bei ihren Missionsreisen nach Böhmen kurz vor der Grenze nochmals eine Herberge zu haben. So wurde die Ansiedlung auch immer wieder in die Macht- und Territorialkämpfe zwischen den beiden Völkern hineingezogen. Auch die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, und zuletzt in den Jahren 1976 bis 1984 innen und außen von Grund auf restauriert. Schon von weitem ist zu erkennen, wie die Kirche mit dem mächtigen Turm das Ortsbild beherrscht, steht sie doch auf der höchsten Stelle und überragt alle anderen Bauten. Beeindruckend ist auch der Innenraum mit seiner reichen Ausstattung mit Figuren, Bildern und Ornamenten. Hingewiesen durch Pfarrer Ries auf die Besonderheiten der Kirche ließen die Rimbacher Senioren das Gotteshaus auf sich wirken.
Nachdem man sich bei Pfarrer Ries für die Führung bedankt hatte, gab es noch eine gesellige Einkehr, bevor dann die Heimfahrt angetreten wurde.

 

Bericht vom 17.10.2009
 

Die Ausflugsgruppe vor dem Kloster Metten
Die Ausflugsgruppe vor dem Kloster Metten

Senioren erlebten Benediktinerabtei Metten

Gerade  Ausflüge sind es, die die Senioren der Pfarrei Rimbach immer wieder gerne machen. So war es auch nicht verwunderlich, daß sich am vergangenen Mittwoch wieder viele zu einem Halbtagesausflug angemeldet hatten, der in die Benediktinerabtei Metten führte. So konnte der Bus mit über 40 Teilnehmern in Richtung Gäuboden starten. Am Ziel angekommen fand zunächst eine Führung durch die Klosterbibliothek statt, von der man geradezu überwältigt war. Die Bibliothek wurde im Jahre 1624 erbaut, die barocke Ausstattung mit den kunstvollen Stuckarbeiten entstand in den Jahren von 1724 bis 1726, so erfuhren die Besucher bei der Führung. Die Bibliothek beinhaltet unschätzbare Werte an Büchern, etwa ein Antiphonar (um 1437 entstanden) auch einige für das Kloster bedeutende historische Dokumente. Weiter ging es dann durch den großen Festsaal, der ebenfalls herrliche Deckengemälde aufweist und dadurch beeindruckte. Die Führung endeten dann in der Klosterkirche, wo die Rimbacher eine Verbindung mit der eigenen Pfarrkirche entdeckten, denn auch die Klosterkirche Metten steht unter dem Patronat des Erzengels Michael und wie in Rimbach zeigt das Altarbild den Kampf des Erzengels gegen den abtrünnigen Luzifer.
Das Kloster Metten, eines der bayerischen Urklöster, ist bis heute für die nähere und weitere Umgebung ein geistiges und kulturelles Zentrum. Die bereits für das 13. Jahrhundert bezeugte Lehrtätigkeit der Benediktinermönche in Metten wird bis in die Gegenwart gepflegt.
Nach der erlebnisreichen Besichtigung der Abtei wurde wieder die Heimfahrt angetreten, bei der dann in Ayrhof noch eine gemütliche Brotzeitpause eingelegt wurde.

 

Bericht vom 28.09.2009