Wartezeit auf das Christkind wurde verkürzt


Pfarrgemeinderat organisierte Andacht - Hirtenspiel, Musik, Tanz und Gesang

 
 
Auf Initiative des Pfarrgemeinderates fand am Nachmittag des Heiligen Abend in der Pfarrkirche wieder eine Andacht unter dem Motto „Wir warten auf´s Christkind“ statt. Besonders eingeladen dazu waren wieder Eltern mit kleineren Kindern, aber es fanden sich zu dieser Andacht auch wieder eine ganze Schar von Feriengästen und auch ältere Pfarrangehörige ein, denen wohl der Zeitpunkt der Christmette zu spät war. So war die Pfarrkirche sehr gut besucht, als Schülerinnen der Hohenbogen-Grundschule  mit einem Tanz, den sie mit brennenden Kerzen aufführten, das Programm eröffneten. In der nahezu dunklen Kirche wirkte das Licht der Kerzen besonders stimmungsvoll. Zum Lied „Ich schenk dir einen Stern“, das Thomas Gruber und Sandra Koppitz dazu sangen, wurde der Tanz aufgeführt.  Martina Zankl, begrüßte namens des Pfarrgemeinderates die vielen Besucher und machte mit einigen Denksanstößen deutlich, dass man zum Ende der Adventszeit eingestimmt sein sollte, auf das Weihnachtsfest. Doch sollte es nicht nur ein Fest schöner Gefühle sein, sondern der wahre Sinn erkannt werden, dass es ein Fest sei, das gefeiert wird weil Gott sich aufmache zu den Menschen, um die Liebe spürbar zu machen und um sich den Mitmenschen zuzuwenden. 
In einem Krippenspiel der Grundschüler wurde das biblische Geschehen dargestellt, das mit dem Befehl des Kaisers zu einer Volkszählung, der Herbergsuche von Maria und Josef bis hin zur Verkündigung durch die Engel an die Hirten und den Besuch der Weisen aus dem Morgenland in Szene gesetzt wurde.
„Grüß Gott du göttliches Kind, schön dass du uns heut geboren bist, hieß es danach in einem Gedicht, dem sich das Lied „Kommet ihr Hirten“ anschloss. Dass ein Wunschzettel kein Bestellschein sei und nicht alles Gewünschte auch „geliefert“ wird, wurde in einer kurzen Geschichte erzählt. Nach dem Lied  „Ihr Kinderlein kommet“ sprach Martina Zankl Fürbitten an das Kind in der Krippe. Pfarrer Karl-Heinz Seidl wies dann auf die besondere Verbindung zum Geburtsort des Gottessohnes hin, die sich im Friedenslicht zeige, das in der Geburtsgrotte entzündet wurde und über Wien und Regensburg nach Rimbach kam. Gerade dort wo Engel in der Heiligen Nacht den Frieden verkündeten sei das Land aber von Konflikten zwischen den Menschen erschüttert. Um so mehr solle um den Frieden gebetet werden. Mit dem gemeinsamen „Vater Unser“ und dem Segen durch Pfarrer Seidl endete die Andacht.
Martina Zankl dankte allen, die zur Gestaltung der Andacht beigetragen haben, den Schulkindern unter Leitung von Kerstin Baumann-Fischer, Thomas Gruber und Sandra Koppitz, sowie den Kindern, die die Geschichten und Gedichte vortrugen. Noch ein Lichtertanz wurde dann von den Schülerinnen der Hohenbogen-Grundschule aufgeführt.
 
 
Bericht vom 27.12.2017
 

zurück