Kilian und Alexander neue Reben am Weinstock Christi


Tauffeier stand unter dem Zeichen des Gleichnisses vom Weinstock und den Reben - Taufe bindet die Kinder an Jesus

 
 
Das Gleichnis Jesu über den Weinstock und die Reben hatte Pfarrer Karl-Heinz Seidl als Leitthema über die Tauffeier am vergangenen Samstag in der Pfarrkirche St. Michael gestellt. Zwei Kinder waren dazu von ihren Eltern und den Patinnen in das Gotteshaus gebracht worden und empfingen im Beisein von vielen Angehörigen das heilige Sakrament der Taufe. Im Eingangslied „Lobe den Herren“, aus einem alten Psalm war bereits zum Ausdruck gebracht worden, dass Gott uns erhält und sicher führt. Diese Anwesenheit Gottes sollen auch die Täuflinge Zeit ihres Lebens spüren. Die Bitte um die Taufe für ihre Kinder sei aber auch Verpflichtung für Eltern und Paten, sie im Glauben zu erziehen damit sie ihren Platz in der Kirche als gläubige Christen finden, so Pfarrer Seidl. Aus dem Johannesevangelium war das Gleichnis Jesu über den Weinstock und die Reben genommen, auf das Pfarrer Seidl dann auch in seiner Predigt einging. Die Taufe, so sagte er,  sei eigentlich etwas Unscheinbares. Das Ritual mit Gebeten, Liedern und etwas Wasser sei nicht so etwas Großartiges. Und doch sei die Taufe etwas Großartiges, denn sie verbindet die Getauften mit Jesus und bringt damit eine innige Gemeinschaft. Christus bindet uns dadurch an sich, so wie es im Gleichnis vom Weinstock erzählt wird. Christus ist der Weinstock und die Gläubigen seien die Reben, die aber mit dem Stock verbunden bleiben müssen um gute Früchte zu werden. Wie ein Weinstock als junge Pflanze gestützt und durch Schnitt erzogen werden müsse, so sollen auch die  Täuflinge von den Eltern gestützt und erzogen werden. Gerade in den ersten Lebensjahren solle das Gespür für Liebe und Glauben eingepflanzt werden. Glaubenserziehung möge zwar oft mühsam sein, doch ist dies die Grundlage um mit Christus verbunden zu bleiben.  Auch wenn wir nicht immer spüren dass Gott  uns nahe ist hat er dies uns mit der Taufe zugesagt. Selbst Mutter Teresa, die am Sonntag heiliggesprochen wird habe immer wieder auch Glaubenszweifel gehabt, so Pfarrer Seidl und doch habe sie ihr Leben in den Dienst für die Ärmsten der Armen gestellt. 
Bei der Taufe werden die Kinder mit dem Wasser des Geistes, der Gerechtigkeit der Barmherzigkeit und des Friedens übergossen und sind damit zum ewigen himmlischen Gastmahl gerufen.
Getauft wurden Kilian Mühlbauer, Eltern Andrea Mühlbauer und Karl Wurm aus Wöhrmühle, Taufpatin war Susanne Mühlbauer. Der zweite Täufling war Alexander Berzl, Eltern Verena Holzer und Daniel Berzl aus Thenried. Taufpatin war Lisa Holzer.
 
 
Bericht vom 05.09.2016
 

zurück