Frauenbund führte mit besinnlicher Feier auf Weihnachten hin


Sehr gut besuchte Adventfeier im Pfarrheim - Mit biblischen Texten die Menschwerdung Jesu betrachtet

 
 
Sehr gut besucht war am vergangenen Donnerstag die Adventfeier des Rimbacher Frauenbundes, zu der Maria Schmidt sichtlich erfreut die vielen Frauen begrüßte und besonders auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl und Pfarrer Peter Chettaniyil. Mit biblischen Texten und Meditation über das Geschehen zur Menschwerdung Christi wurde die Feier sehr eingehend gestaltet. Frauen aus dem Kirchenchor, sowie Lotte Mühlbauer mit ihren Gitarrenschülern trugen mit Liedern und Melodien zur Einstimmung auf Weihnachten bei.
  Advent, so umschrieb Maria Schmidt, sei Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten, Zeit der Umkehr und Buße und Zeit seine eigenen Dunkelheiten anzuschauen, als sie am vergangenen Donnerstag im Pfarrheim die vielen Frauen zur diesjährigen Adventfeier begrüßte. Vorausgegangen war der Feier ein Rorategottesdienst in der Kirche, bei dem auch der Verstorbenen aus dem Frauenbund gedacht wurde. So galten Gruß und der Dank der Vorsitzenden auch Pfarrer Karl-Heinz Seidl, der den Gottesdienst zelebriert hatte, sowie auch Pfarrer Peter Chettaniyill. In der sehr besinnliche Feier im abgedunkelten und ansprechend dekorierten Pfarrheim, waren die Texte abgestimmt auf Wurzeln und wie es in der Bibel steht, dass aus der Wurzel Isais ein Reis hervorwächst, der Erlöser Jesus Christus. Der Prophet Jesaja  sagte dem Volk Israel, das entwurzelt in babilonischem Exil lebte,  dass es ohne das verwurzelt sein in Gott keinen Halt und keine Zukunft habe. Aus vielen Beispielen in der Natur wisse man, dass sich Wurzeln selbst an schier unmöglichen Stellen, in Mauerritzen oder Felsspalten, verankern und somit der Pflanze Halt und Nährstoffe liefern.                                                   
  Zu den Lichtgestalten des Advent und von Weihnachten zählen vor allem Maria, aber auch de Hirten und die Heiligen Dreikönige, so wurde in den Texten  erwähnt. Maria ging den beschwerlichen Weg über das Gebirge zu ihrer Base Elisabeth, die Hirten verließen in der Nacht der Geburt Jesu ihre Herden um das Kind zu suchen und die Heiligen Dreikönige  vertrauten auf den Stern der sie zur Krippe führte. Sie stellten ihre eigenen Belange zurück und machten sich auf um Wege zu gehen deren Ziel ihnen nicht bekannt war. Und doch brachten sie den Mut auf, das was ihnen vertraut und  anvertraut war, zurückzulassen, Neuland zu wagen und auf das Licht zu vertrauen das sie sahen und dem sie folgten. Wie die Hirten der Botschaft des Engels vertrauten, waren es die Heiligen Dreikönige die dem Stern folgten. Eine Wurzel in Verbindung mit den Figuren der  Hirten und der Heiligen Dreikönige aus der Krippe in der Pfarrkirche stellte das biblische Geschehen auch bildlich dar.
   Zwischen  den einzelnen Texten und Betrachtungen sangen die Frauen aus dem Kirchenchor unter Leitung von  Julia Häring dazu passende Lieder und spielten die Kinder mit ihren Gitarren staade Melodien. Mit einer Meditation über eine Kerze und dem gemeinsam gesungenen Lied „Mache dich auf und werde Licht“ wurde die besinnliche Feier abgeschlossen.
Maria Schmidt dankte allen Mitwirkenden für ihr Mittun und allen die gekommen waren, dass sie so aufmerksam zuhörten. Einen besonderen Dank sagte sie auch den Frauen, die durch Plätzchenspenden dazu beigetragen haben, zum ersten Advent wieder einen so reichhaltigen Basar durchführen zu können, der auch wieder einen schönen Erlös für einen guten Zweck erbrachte.
Mit einem gemeinsamen Essen, Weihnachtsgebäck und Glühwein schloss die Adventfeier ab.
 
 
Bericht vom 11-12-2017
 

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