Frauenbund stimmte auf das Kommen des Gottessohnes eingeladen


Lieder und Melodien, zusammen mit besinnlichen Texten brachten die Zeit der Erwartung nahe

 
 
Jedes Jahr erneut beeindruckend und den Sinn der Adventszeit nahe bringend ist die Feier des Frauenbundes zu Beginn des Advents. In den gut gewählten besinnlichen Texten wurde in diesem Jahr das Lied: „Wir sagen euch an den lieben Advent“ betrachtet und zu den jeweiligen Strophen meditative Gedanken vorgetragen. Umrahmt wurde die Feier durch die Frauen aus dem Kirchenchor und der Gitarrengruppe von Lotte Mühlbauer. 
   Mit einer staaden Weise leitete die Gitarrengruppe von Lotte Mühlbauer die besinnliche Adventsfeier des Frauenbundes, im zunächst nur spärlich beleuchteten Pfarrheim ein. Maria Schmidt konnte dann viele Mitglieder willkommen heißen und ihr besonderer Gruß galt Pfarrer Dr. Johann Tauer, für den es, wie sie sagte, eine Premiere sei, bei dieser adventlichen Feier dabei zu sein. „Geh weida, Zeit bleib steh“ mit diesem Gedicht von Helmut Zöpfl, brachte sie dann zum Ausdruck, dass die Wochen vor Weihnachten oft rastlos und ruhige Momente eher selten sind. Darum solle diese Stunde dazu beitragen, zur Ruhe und zur Besinnung zu kommen, um sich auf das Kommen des Gottessohnes einstimmen zu lassen. Solche ruhigen und besinnlichen Momente wünschte sie den Anwesenden aber nicht nur für den Advent, sondern immer wieder auch für das kommende Jahr. Diese Gedanken kamen auch im Lied der Kirchenchorfrauen weiter zum Tragen, in dem es hieß „Sing ma im Advent aa staade Weis, wer´n ma staad und still“.  Im weiteren Verlauf der Feier wurde dann das Adventslied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ mit seinen einzelnen Strophen näher betrachtet.  Die Mitglieder der Vorstandschaft trugen dazu immer wieder Texte vor die auf den Sinn des Advents hindeuteten. So wurde die Frage in den Raum gestellt, ob uns der Advent wirklich so lieb ist wie er dort besungen wird und ob wir bereit sind, dem Herrn den Weg zu bereiten. Der Weg in unser Herz sei nicht immer frei, denn oft lägen da Steine der Enttäuschung, von Angst und Sorgen im Weg. So soll uns die Adventszeit die Chance geben, sich für das Zeit zu nehmen was wichtig ist und über uns selbst hinaus zu blicken. Zwischen den Texten waren es immer wieder die Melodien der Gitarrengruppe und die Lieder der Kirchenchorfrauen unter Leitung von Julia Häring, die beitrugen die Texte aus dem Adventslied wirken zu lassen., wenn es etwa auch heißt: „So nehme sich Eins um das Andere an“ oder „Tragt eurer Güte hellen Schein weit in die dunkle Welt hinein“. Dies könne etwa dadurch erfolgen, anderen Menschen zuzuhören und deren Sorgen und Nöte zu verstehen. Bei der letzten Strophe des Liedes  wurden die Kerzen an den Tischen angezündet die den Raum in ein warmes Licht tauchten. Auf, auf ihr Herzen werdet Licht, Gott selber will kommen er zögert nicht, so gilt der Ruf an die Gläubigen im Advent und alle seien aufgerufen Licht für andere zu werden, wie es auch in dem von den Frauen gesungenen Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ zum Ausdruck kam.  Dass der Advent eine Zeit sein soll, in der man auf andere Menschen zugehen soll, ihre Sehnsucht und Wünsche kennen zu lernen, war auch aus einer kurzen Geschichte zu entnehmen, in der ein Junge seinen Wunsch an den Nikolaus richtete, dass sein Papa mehr Zeit für ihn haben soll. Damit endete der besinnliche Teil der Adventsfeier.
  Bei ihrer Überleitung zum gemeinsamen Essen und dem geselligen Teil des Abends, dankte Maria Schmidt besonders auch den fleißigen Bäckerinnen, die wieder so viele Plätzchen für den Basar zur Verfügung gestellt haben.  Für die ersten Monate des neuen Jahres kündigte sie eine Fahrt ins Musical nach München am 12. Januar an. Der Frauenbund wird sich auch wieder am Pfarrfasching beteiligen und im Februar ist ein Vortrag mit der Gesundheitsbotschafterin Eva Bablick mit   „Gedächtnistraining“ geplant. Allen Anwesenden wünschte sie noch eine ruhige und besinnliche Adventszeit,  frohe gesegnete Weihnachten und ein gutes Neues Jahr.
 
 
 
Bericht vom 10.12.2018
 

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