Hirten führten zum Kind in der Krippe


Christkindlandacht am Heiligen Abend war gut besucht

 
 
Der Eröffnungsruf „Der Herr sei mit euch“ mit dem üblicherweise Gottesdienste beginnen, bekomme an Weihnachten eine ganz besondere Bedeutung, so Pfarrer Dr. Johann Tauer zu Beginn der Christkindlandacht am Nachmittag des Heiligen Abends, weil Christus für uns als Mensch geboren wurde. Viele, vor allem auch junge Familien mit Kindern, aber auch Ältere, denen der Zeitpunkt der Christmette wohl zu spät war, waren zu dieser Andacht in die Pfarrkirche gekommen.
Weil die Eltern von Jesus keine Herberge gefunden hatten und das Jesuskind in eine Krippe legen mussten, mache Weihnachten deutlich, dass es auf nichts anderes ankomme, als dass der Herr mit uns sein möchte.
  Wie seit vielen Jahren lag die Programmgestaltung für die Andacht wieder in den Händen von Martina Zankl, unterstützt von Thomas A. Gruber, Tamara Zankl und Sandra Koppitz, die für die musikalische Umrahmung sorgten, sowie Schülern der Hohenbogen-Grunschule mit der stv. Schulleiterin Kerstin Baumann-Fischer.  Weihnachten sei, so Martina Zankl bei ihrer Begrüßung, ein besinnliches Fest, das wir mit Plätzchenduft, Märchenstimmung in den Liedern und besonderen Ritualen verbinden. Dazu gehören z.B. Adventskalender und Adventskranz, die eine gewisse Geborgenheit vermitteln. Auch diese Andacht am Nachmittag des Heiligen Abend, die die Zeit des Wartens verkürzen soll. Mit der Erzählung der Weihnachtsgeschichte, beginnend mit der Verkündigung des Engels Gabriel an Maria, den Weg nach Bethlehem, die erfolglose Herbergsuche, die Geburt Jesu im Stall bis zur Verkündigung der Engel an die Hirten wurde die Andacht fortgesetzt. Dazwischen wurden Lieder wie „Kommet ihr Hirten“ oder „Hirten auf dem Felde“ gesungen und weihnachtliche Melodien gespielt.  Dann brachten Ministranten das Christkind zum Altar, das Pfarrer Tauer in die Krippe legte.
Schüler der Hohenbogen-Grundschule führten dann ein Hirtenspiel auf, bei dem die kleinen Hirten die Herden bewachen mussten, während die Erwachsenen nach Bethlehem gingen um das Kind zu suchen wie es die Engel verkündet hatten. Aber zwei kleine Engel machten es auch den jungen Hirten möglich, das Kind in der Krippe zu besuchen und ihm Geschenke zu bringen. Jesus habe sich klein gemacht und passt auch auf die Kleinen auf, so die Engel zu den kleinen Hirten. In die bekannten Weihnachtslieder, die von den Musikanten angestimmt wurden, stimmten auch die Besucher der Andacht mit ein.
Es wurden dann auch Fürbitten vorgetragen und die Kollekte zugunsten von Adveniat durchgeführt, bevor Pfarrer Tauer noch besonders auf das Friedenslicht hinwies, das in Bethlehem entzündet wurde und nach einer langen Reise durch Diakon Thomas Bauer auch in die Pfarrkirche nach Rimbach gebracht wurde. Zum Lied „Drummer Boy“ führten sechs Schülerinnen einen Lichtertanz auf. 
  Namens des Pfarrgemeinderates dankte Martina Zankl den Musikanten, Schulkindern und Mesnerinnen, dass die Andacht stattfinden konnten, bevor mit guten Wünschen das Programm endete. Das Christkind will mehr als Geschenke bringen, so Pfarrer Tauer, sondern es möchte dass wir zueinander gut sind und nicht streiten, damit es Weihnachten in den Herzen werden könne. Bevor die Andacht mit dem Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ endete sprach auch Pfarrer Tauer allen Mitwirkenden und den Helfern bei den Vorbereitungen seinen Dank aus.
 
 
 
Bericht vom 30.12.2019
 

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