Franziska Gollek ist „Millionärin der Töne“


Hohe Ehrung für 70jähriges Wirken im Kirchenchor - Urkunde und Ehrennadel

 
 
Eine ganz besondere Auszeichnung gab es am Silvestertag im Anschluss an den letzten Gottesdienst in diesem Jahr für Franziska Gollek. Der Grund dafür war, dass sie seit 70 Jahren aktive Sängerin im Kirchenchor Rimbach ist. Pfarrer Dr. Johann Tauer überreichte im Auftrag des Bischofs eine Ehrenurkunde und die Goldene Ehrennadel des Cäcilienverbandes. Das besondere Engagement der treuen Sängerin würdigte auch Chorleiterin Julia Häring und die übrigen Chormitglieder.
   Man sehe es Franziska Gollek nicht an, dass sie kürzlich ihr 85. Lebensjahr vollenden konnte, stellte Pfarrer Dr. Johann Tauer fest, als er zum Ende des Gottesdienstes am Silvestertag Franziska Gollek zu sich an den Altar kommen ließ. Bei der Feier ihres Geburtstages hatte sie erzählt dass sie mit 15 Jahren in den Kirchenchor eingetreten sei und damit nun seit 70 Jahren aktive Sängerin sei, so erklärte Monsignore Tauer. Frau Gollek, die 1949 in den Chor eintrat,  erlebte als Chorsängerin die Pfarrer bis zurück zu Dr. Otto Menzinger der 1950 im Wald bei Grafenried verstorben ist. Als Dank und Anerkennung für ihr sieben Jahrzehnte währendes Engagement gebühre ihr eine besondere Ehrung, so fuhr er fort. Im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer nahm Pfarrer Tauer die Ehrung vor. Der Bischof von Regensburg, so erklärte er, spreche Franziska Gollek, 70 Jahre Kirchenchorsängerin, für ihr verdienstvolles Wirken in der Kirchenmusik Dank und Anerkennung aus. Zum Ausdruck wurde dies auch mit einer Ehrenurkunde gebracht. Zusätzlich überreichte Pfarrer Tauer vom allgemeinen Cäcilienverband, dem Verband der Kirchenchöre in Deutschland, als Dank und Anerkennung für Verdienste um die „Musica sacra“,  also die Kirchenmusik, die Ehrennadel in Gold zur 70jährigen Chormitgliedschaft. 
  Der Gratulation durch Pfarrer Tauer schloss sich dann auch Chorleiterin Julia Häring zusammen mit allen Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores zum 70jährigen Dienst im Chor an.  Die Fanny habe ihren Dienst immer sehr ernst genommen. Sie war nahezu bei allen Singstunden anwesend und wenn das einmal 
nicht der Fall war, dann wusste man das sie krank sein würde. Ihr Pflichtbewusstsein sei geradezu beispielhaft, wie sie bewies, als sie vor einer Beerdigung stürzte und trotzdem die ganze Feier trotz Schmerzen im Chor mitsang. Weiter zeichne sie ihr herzliches Wesen aus, mit dem sie allen begegnet. Neben Pflichtbewusstsein und Herzlichkeit sei aber besonders ihre Stimme im Chor geschätzt. Es sei nicht mehr nachzuvollziehen, wie viele Beerdigungen, Hochzeiten und kirchliche Festtage sie mit ihrem Gesang bereichert hat und wie viele Töne sie in den 70  Jahren gesungen hat. Für uns, so die Chorleiterin, ist die Fanny die „Millionärin der Töne“ und ein Beispiel für alle, dass Singen gesund erhält, die Haltung verbessert, die Abwehrkräfte stärkt, den Kreislauf in Schwung hält und glücklich macht. Mit Rosen gratulierten die Chormitglieder Fanny Gollek zu ihrem Chorjubiläum und wünschten ihr noch viele gesunde Jahre als treue und pflichtbewusste Sängerin.
 
 
 
Bericht vom 03.01.2020
 

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